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Preisblase, Leerstand, Luxuswohnungen: Drei Mythen des deutschen Immobilienmarkts
DPA

Entsteht auf dem Immobilienmarkt eine Preisblase? Lassen Spekulanten massenhaft Wohnungen leerstehen? Leben die Deutschen immer luxuriöser? Staatlich bestellte Gutachter räumen mit gängigen Legenden auf.

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dreamworks 07.12.2015, 18:51
10. Die Ansicht der Immobilienbesitzer..

Aus dem Artikel lernen wir, Herr Kröger besitzt eine Immobilie, sonst würde er das auch nicht glauben (wollen).

Das die Banken eine Immobilienblase nicht sehen wollen ist klar. Ein Teil der Eigenkapitalquote stammt aus Immobilienbesitz und die muss natürlich stimmen. Die Berechnungsgrundlagen der EZB hierfür sind abenteuerlich; hier werden z.B. gemittelte Wertsteigerungen (egal wo und welche Lage) zugrundegelegt. (vgl. EZB-Stresstest)

Zu beobachten ist auch, dass nicht wenige Immobilien bar bezahlt werden - insbesondere dann wenn Käufer aus dem Ausland kommen. Ein Schelm, wer hier an geparktes Schwargeld denkt.

In zahlreichen Ländern ist entweder ein Bewilligungsverfahren oder eine Aufenthaltserlaubnis nötig, um Immobilen/Grund und Boden zu erwerben.. In Deutschland nicht - warum auch? Es gibt keine Blase :-)

Und zu guter letzte - der Staat freut sich schon auf die Erbschaftsteuern in den kommenden Jahrzehnten... Die werden den Wert selbiger schon richtig zu schätzen wissen!

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behemoth1 07.12.2015, 18:51
11. Wohnungsmarkt

Man stellt nur fest, dass sich seit Jahrzehnten nichts verändert hat, diese Klagen hören wir doch nicht erst seit heute, sie sind so alt, wie die BRD ist.
Da beißt sich was, der Eigtentümer und Mieter kommen eigentlich nicht zusammen, aber ohne dem anderen läuft eben auch nichts.

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proratio 07.12.2015, 18:52
12. @ # 3

Na, wenn das bei Ihren Bekannten anders ist, dann stimmt das natürlich alles nicht, Datenbasis hin oder her. Oh, Mann...

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hornochse 07.12.2015, 18:55
13. Keine Preisblase

Ist ja wohl ein Witz
2003 Haus für knapp 230000 gekauft 2015 für knapp 8000000 verkauft was ist daran keine blase? Abgesehen davon das für einen gewöhnlichen Arbeitnehmer ein solches Eigenheim kaum bis gar nicht mehr zu finanzieren ist

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haltetdendieb 07.12.2015, 18:57
14. Ich liebe diese Experten und besonders glaube ich diesem Bericht weil:

"Der Datensammlung dürfte die Wirklichkeit des Immobilienmarktes in Deutschland sehr viel genauer widergeben, als die regelmäßig veröffentlichten Studien von..." Und der Datensammlung wird auch der These wi(e)derlegen, dass sich der Hälfte die Deutschen der Miete schlichtweg nicht mehr leisten kann. Und schon gar nicht die exorbitant hohen Nebenkosten dazu! P. S.: Eine Erhöhung der Miete von 30% innerhalb von 10 Jahre, da können sie wirklich froh sein. Auch bei Sozialen Wohnugsgesellschaften kann die Miete innerhalb von 15 Jahren um ca. 75 - 100% steigen. Da möchte ich mal sehen, wer außer unseren Abgeordneten in Bund, Land und Europa solche Einkommenssteigerungen schafft. Das Mietrecht enteignet und zwar den Mieter von der Möglichkeit ein soziales Leben zu führen. Was die Parteien jetzt gemacht haben mit der sogenannten "Mietpreisbremse" ist der absolute Hohn! Die Miete dürfte in drei Jahren nur noch um 10% steigen. Das ist schon eine Steigerung, die so gut wie niemand in Rente oder Reallohn bekommt! Diese Republik wird immer mehr zum Armenhaus, während sich einige Reiche doof und dämlich verdienen. Dank der SPD als Steigbügelhalter von Frau Merkel! So ward dat nix.

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rageagainstthemachine 07.12.2015, 18:57
15.

Zitat von Schmul Kohn
Die Preisblase wird erst dann platzen, wenn die Zinsen wieder steigen. Und zwar genau dann, wenn die Kapitalverzinsung der Immobilie geringer ist als die Zinsen auf dem Festgeldkonto. Aber wenn die Zinsen wieder steigen, wird das vermutlich nicht die einzige Blase die Platzen wird.
Nur, die Zinsen werden nicht wieder steigen, jedenfalls nicht bis nach dem kommenden Megacrash.

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wilam 07.12.2015, 19:00
16. Es gab doch mal

son irres Modell, wo der Leerstand steuerlich subventioniert wurde. Immer wieder empörte man sich darüber, dann hieß es, es wird abgeschafft und anschließénd war es wieder daaaa! Grade is wieder Empörung. Läuft wohl immer noch, oder?

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mats73 07.12.2015, 19:02
17. wäre

Zitat von Schmul Kohn
Die Preisblase wird erst dann platzen, wenn die Zinsen wieder steigen. Und zwar genau dann, wenn die Kapitalverzinsung der Immobilie geringer ist als die Zinsen auf dem Festgeldkonto. Aber wenn die Zinsen wieder steigen, wird das vermutlich nicht die einzige Blase die Platzen wird.
das wäre vielleicht der Fall, wenn Immobilien als Spekulationsobjekt dienen würden, das scheint aber laut Artikel nicht das erste Motiv zu sein!

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di wa 07.12.2015, 19:07
18. Sieht das in .de anders aus?

Zitat von larsmach
In Estland rechnet man "1 Bruttomonatsgehalt pro 1 m² Kaufpreis" für Immobilien. Liegt der Kaufpreis über dem typischen Bruttomonatsgehalt derselben Wohngegend, dann ist die Immobilie teuer zu finanzieren.
In den Ballungsräumen dürfte auch in Deutschland keine Immobilie für weniger als "1 Bruttomonatsgehalt" zu bekommen sein - und damit meine ich nicht das Bruttomonatsgehalt einer Krankenschwester...

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kayakclc 07.12.2015, 19:08
19. Mythos Wohungsgröße??

Ein Blick in die Pressemitteilung 9/2013 vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung herausgegebene Entwicklung der bewohnten Wohnfläche ist betitelt: "Pro-Kopf-Wohnfläche erreicht mit 45m² neuen Höchstwert".
Das BiB schreibt: "Diese Zahlen
hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) auf Grundlage des
Mikrozensus veröffentlicht. Als wichtigste Ursachen für diesen Anstieg gelten
ein höherer Anspruch an die Wohnungsgröße sowie eine veränderte Haushaltsstruktur.
Vor allem die Zunahme der Ein- und Zweipersonenhaushalte hat
dazu geführt, dass die pro Kopf zur Verfügung stehende Wohnfläche größer
geworden ist." Das mancher Gutachter weniger gut über den Bundestrent informiert ist, wie ein Institut des Bundes, das viel mehr Datenmaterial besitzt überrascht mich wenig. Aber das Zeitungen wenig genau recherchieren doch sehr.

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