Forum: Wirtschaft
Preisexplosion bei Lebensmitteln: Jetzt kommt die Olivenöl-Krise
AFP

Salat, Zucchini, Gurken: Wetterkapriolen in Südeuropa haben Gemüse zum teuren Luxus gemacht. Einem anderen Mittelmeerprodukt steht der Preisboom noch bevor: Olivenöl dürfte drastisch teurer werden.

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Trockenfisch 14.02.2017, 09:50
10. Olivenöl

Was solls in den billigen Läden soll ja eh alles gepanschtes Öl sein und die Öle von minderer Qualität sein. Vielleicht finden ja die Chemiker und Alchemisten der Neuzeit einen Weg Mineralöl für den menschlichen Verzehr zu Fakeolivenöl umzubauen. Das wäre doch auch ein schönes zweites Standbein für die ölfördernden Staaten.
Aber der Gedanke an Rapsöl, Sonnenblumenöl und andere Öle hat schon was für sich.

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traurigeWahrheit 14.02.2017, 09:54
11. Gab es

überhaupt schonmal ein Jahr, in welchen sich die Landwirte nicht übers Wetter beschwert haben? Mal zu nass, mal zu trocken, mal zu heiss und mal zu kalt. Es geht hier um Milliarden Subventionen, das darf man nicht vergessen. Die Bauernlobby, nicht nur in südeuropäischen Ländern, ist mächtig und Wehklagen hilft immer. Bin mal gespannt, wann französische Landwirte mit ihren Trekkern wieder Autobahnem blockieren.

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echma 14.02.2017, 09:54
12. Frische Ware bald als Luxusgut?

Angesichts der Abhängigkeit von den Mittelmeergebieten und die zu erwartenden "Kapriolen" in der Zukunft wg. Klimaänderung, ist eine Verteuerung von frischer Ware sicher. Wird diese Verteuerung auch in die Hartz 4 - Sätze eingerechnet?
Oder zeigt man bald seine Olivelölsammlung statt eines teuren Weins?

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qoderrat 14.02.2017, 09:57
13.

Zitat von QPDO
Bitte den Panikmodus ausschalten. Dann wird es teurer. Dann kaufen die Leute evtl. wieder andere Öle. Wallnussöl zum Beispiel. Jamie Oliver wird sich neue Gerichte ausdenken und die Deutschen werden feststellen, dass Rapsöl zum Braten eh viel besser ist, und eine Leinsamenmajo ein ganz eigenes Aroma hat.
Ganz meine Meinung. Zum Braten sowieso lieber Rapsöl, das verträgt höhere Temperaturen. Und für alles andere, ruhig auch mal etwas probieren, Leinsamenöl, Nussöle oder auch mal ein Sesamöl. Mit Öl sind so tolle geschmackliche Variationen möglich, eine Einschränkung auf Olivenöl ist wirklich nicht nötig. Auch wenn ein frisches Brot mit Tomaten, Olivenöl und Knoblauch ein echter Genuss ist.

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anna cotty 14.02.2017, 10:04
14. Nun ja,

ich bin zu einer Zeit aufgewachsen, wo es im Winter weder Salat noch Courgettes oder Erdbeeren gab.
Ich nehme an, ich werde es ueberleben.
Ausserdem habe ich genug Wintergemuese im Garten: Lauch, Pastinaken, Wirsing, Topinambur, Steckrueben, lila Brokkoli, Feldsalat.
Um so besser wird uns das Sommergemuese schmecken, wenn es waechst.
Ich weiss, dass die wenigsten einen grossen Gemuesegarten haben, aber wenn ich so etwas in meinem Garten haben kann, gibt es bestimmt auch milde Gegenden in Deutschland, wo so etwas jetzt waechst.

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Sommersprosse 14.02.2017, 10:04
15. Wir bleiben beim

griechischen Olivenöl. Egal was es kostet. Es ist das beste Olivenöl und wir wollen nicht darauf verzichten. Schönen Tag noch allen.

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andreasreiter 14.02.2017, 10:06
16. Jammern ist wirklich unnötig

Warum müssen es im Februar auch Zuchini, Aubergines und Tomaten sein?
Man kann so leckeren Möhrensalat ( +mit Äpfeln oder Sellerie) machen oder z.B. Chikore mit Orangen und Äpfeln, und auch Wirsing kann köstlich sein. Ach ja und dann gibt es ja noch das gut Sauerkraut. Unsere Wintergemüse bieten so viele tolle und köstliche Möglichkeiten das Jammern über hohe Preise wirklich unnötig ist.

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Schnubbie 14.02.2017, 10:07
17. Olivenöl viel zu teuer?

Der Beitrag müsste eigentlich lauten: Olivenöl endlich auf "Normalpreis", denn der letzte Satz des Artikels sagt schon alles. Zitat:
"Sie bekommen zum ersten Mal seit Jahren ein wenig mehr Geld für ihre Arbeit, von der sie in den vergangenen Jahren kaum noch leben können."

Sprich: Wir haben bisher die Landwirte ausgebeutet und haben viel zu wenig dafür bezahlt.
Jeder der davon faselt das es ja sowieso nur um Subvention ginge, und unterstellt es sei leicht verdientes Geld, der kann dann doch gerne Landwirt werden inkl. der 30 Tage/Monat Arbeitszeit.

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lady_hesketh-fortescue 14.02.2017, 10:09
18. Saisonkalender

Ich empfehle die Anschaffung eines Saisonkalenders. Kein Mensch braucht im dicksten Winter ein geeistes Gurkensüppchen, Zucchini-Auberginen-Gemüse und zum Nachtisch frische Erdbeeren mit Sahne. Das kann man auch im Sommer kaufen. Man spart Geld und lebt mit einheimischen Obst- und Gemüsesorten auch nicht eklatant ungesünder als mit überteuerten Tomaten aus spanischen Gewächshäusern.
Olivenöl ist durch gute Alternativen (Rapsöl oder dergleichen) ersetzbar.

Und mal ganz abgesehen davon sind die Lebensmittelpreise in Deutschland ohnehin so niedrig, dass es beinahe unverschämt ist. Von daher: Guten Appetit!

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Niederbayer 14.02.2017, 10:17
19.

Zitat von hanfiey
Das kommt davon wenn jeder alles auch im Winter haben möchte. Wir können eigentlich so nicht weiter machen.
Das ist ein schwierige Frage. Die Kunden finden es toll im Winter Äpfel aus deutscher Produktion zu kaufen. Obwohl mittlerweile jeder wissen sollte, das der Carbon Footprint für diese Produkte sehr schlecht aussieht. Lange Lagerung in energieintensiven Lagerhäusern und so weiter.
Nimmt man dagegen frisches Obst aus Südafrika wird man an der Kasse als Ökoschwein angesehen. Tatsächlich tut man der Umwelt aber einen Gefallen damit, da hier der Carbon Footprint deutlich kleiner ist.

Vielleicht sollte man die Produkte dahingehend markieren. Aber dann dürften so einige einheimische Produzenten weinen.

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