Forum: Wirtschaft
Preisverfall: Grüne Agrarminister wollen Milchmenge begrenzen
DPA

Wie kann Milchbauern geholfen werden? Die grünen Agrarminister von sechs Bundesländern fordern einem Bericht zufolge auf EU-Ebene eine staatliche Begrenzung der Milchmenge - zeitlich befristet und ohne Entschädigung.

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robhob 13.07.2016, 07:45
1. der Markt wird das schon regeln

welches gesellschaftliche Interesse steht hinter einer Regulierung durch den Staat?

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futtermeister 13.07.2016, 07:49
2. Was ist schlimm an einem funktionierenden Markt?

Warum darf ich als Verbraucher nicht einfach von einem Marktgeschehen profitieren? Die Bauern haben wissentlich zu viel produziert. Wenn meine Firma das macht, werden unsere Produkte auch billig. Hat der liebe Gott die Bauern denn wieder mal besser gemacht? Es ist sowieso eine Schande, dass grüne Politiker dafür Sorgen, dass in Deutschland die Lebensmittel teuer werden. Es hat doch funktioniert, kein Verbraucher ist bislang an ungesundem Essen gestorben. Im Gegenteil: Wir leben immer länger und jeder kann sich - bislang - alle Lebensmittel leisten. Die werden jetzt aber durch unsinnige Auflagen und einen riesigen Behördenapparat verteuert. Bio wird einfach per Gesetz durchgedrückt und per Medienmacht suggeriert, dass solche Produkte umweltfreundlicher und gesünder sind. Es ist sowas von gelogen.

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Dr.Akula 13.07.2016, 07:52
3. Bauern

sind doch Gewerbebetriebe wie jeder andere auch, und wir leben in einer Marktwirtschaft, in der Angebot und Nachfrage den Preis (mit)bestimmen. Also: Grund des Milchpreisverfalls ist nicht etwa, dass Aldi und Co. weniger bezahlen, sondern, dass es ein Überangebot gibt. Folge: unrentable Betriebe müssen schließen, dann pendelt sich das ganz schnell (wieder) ein!

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Dr.Akula 13.07.2016, 07:53
4. Bauern

sind doch Gewerbebetriebe wie jeder andere auch, und wir leben in einer Marktwirtschaft, in der Angebot und Nachfrage den Preis (mit)bestimmen. Also: Grund des Milchpreisverfalls ist nicht etwa, dass Aldi und Co. weniger bezahlen, sondern, dass es ein Überangebot gibt. Folge: unrentable Betriebe müssen schließen, dann pendelt sich das ganz schnell (wieder) ein!

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ronald1952 13.07.2016, 07:56
5. Ich bin zwar kein Landwirt,

aber nach meiner persöhnliche Meinung sind die Bauern selbst daran Schuld was zur Zeit passiert. Das ist Zocken auf hoher Ebene sich jede Mange Vieh halten um Subventionen zu kassieren und wenn es dann nicht klappt zu Heulen. Verkaut die hälfte eurer Viehbestände und fahrt die Milchproduktion zurück und der Markt wird es regeln. Vorausgesetzt natürlich unsere Politiker funken nicht dazwischen.Denn wenn diese Herrschaften die Finger im Spiel haben geht es mit Sicherheit daneben.
Fleisch und Milchprodukte müssen Teuerer werden, d.h.
weg von der Massentierhaltung zurück zu einer Vernünftigen Artgerechten Tierhaltung. Weg von künstlichem Kraftfutter zur natürlichen Ernährung der Tiere.Das hat nichts mit Öko zu tun, so was sollte jedem vernünftigem Menschen klar sein.Als Unternehmer halte ich garnichts von Subventionen, daß ist für mich Geld für das die meisten nichts tun, es ist ein Geschenk und
wie das so bei zu vielen Geschenken ist, man wird Satt
und Träge. Jeder kleine umd Mittelständische Betrieb weis das man jeden Tag zu kämpfen hat. Also liebe Landwirte kämpft auch, aber mit dem richtigen Feingefühl und weg von Geldtrog der EU vielleicht wird es euch dann besser gehen, vor allem Selbstbestimmt.
schönen Tag noch,

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gabeljürge 13.07.2016, 08:00
6. Es gäbe zahlungsfähige Milch-Kunden...

Wenn die grünen Damen und Herren einmal über den
Rand des Ressorts sehen könnten. fiele ihnen ein guter
Kunde für "Milch-Seen" und "Butter-Berge" der EU ein:
Russland ! Die Moskauer Regierung bemüht sich in aller
Welt die dringend benötigten Milchmengen einzukaufen
- weder von den deutschen, noch von anderen Grünen
ist aber ein starkes Wort gegen die anti-russischen
Sanktionen der EU-Länder zu hören ! Vielleicht werden
die neuen Briten in die Bresche springen...

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max-mustermann 13.07.2016, 08:08
7.

Ja mit Marktwirtschaft tun sich die über Jahrzehnte mit üppigen EU Subventionen gepamperten Bauern halt schwer.

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arno.crypto.nymous 13.07.2016, 08:09
8. Jammern auf höchstem Niveau

Jahrelang haben die Milchbauern immer mehr und immer mehr Milch produziert, ohne über mögliche Unwägbarkeiten nachzudenken. CashCow melken war wohl die Devise, aber die CashCow ist wohl zu sehr gemolken worden. Unflexibel und zu sehr auf das eine optimiert wie die Bauern sind, merken sie jetzt, das sie sich zu sehr auf das EINE spezialisiert haben. Flexibilität wäre wohl besser gewesen. Aber die Regierung wird wohl wieder mit dem Steuersäckchen und Regulierungen nachhelfen um die armen Bauern da wieder raus hauen. Eigentlich regelt sich der Markt selbst, wenn die Regierungen jetzt wieder nachhelfen ist das wieder eine bewusste Marktmanipulation und somit keine Marktwirtschaft mehr.

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UnNamedGER 13.07.2016, 08:12
9.

Und wenn der Milchreis sich wieder stabilisiert hat geht das geheule wieder los, dass die Begrenzung im Weg ist, bzw sie läuft von alleine aus, alle produzieren wieder um die Wette und wundern sich dann, dass der Milchpreis wieder verfällt.
Quasi wie als die Bauern gemeckert haben, dass die Begrenzung der Milch enge wegsollte weil die Preise so schön hoch wären.......

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