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Premierenfahrt in Bayern: Deutsche Bahn setzt erstmals selbstfahrende Busse ein
DPA

Künftig sollen selbstfahrende Autos zum Alltag gehören, den Verkehr sicherer machen. In Bayern setzt die Deutsche Bahn bereits einen autonom fahrenden Bus im öffentlichen Nahverkehr ein.

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DerRömer 25.10.2017, 09:35
10. Ja, genau kein Marketinggag

Wer das so betont, der betont damit gerade das Gegenteil. Ein Bus der mit 20 km/h ein Verkehrshindernis selbst für Mofas ist, ist also der Ausblick in die Zukunft. Das Fahrzeug selber erinnert mehr an den Hamburger Dom, sicher nicht das Crashsicherste Auto. Ist schon Süß was alles als Investitionen in die Zukunft gesehen wird. So ein Barbie Auto.

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Toebbens 25.10.2017, 09:40
11.

Laut Bad Birnbacher Webseite: "Dank der ausfahrbaren Rampe ist das Ein- und Aussteigen auch für Rollstuhlfahrer oder Fahrgäste mit Kinderwagen problemlos möglich." Vermutlich gibt es außen an der Tür einen Knopf, mit dem die Rampe ausgefahren werden kann.

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lalito 25.10.2017, 09:43
12. Unfallopfer

Zitat von keinname100
Ich würde nicht damit fahren aus Angst. Ich könnte sowieso nicht ohne Hilfe einsteigen, weil ich behindert bin. Wenn man nicht behindert ist, ist's man's vielleicht nach der Fahrt.
Na ja, zum hier Rumposten reicht's ja, wie bei mir.

Allerdings immer noch tapfer mit dem Bike unterwegs, möglichst rücksichtsvoll soweit möglich. Morgens zwischen 7.00 und 9.00 und nachmittags so ab 15.00 bis zum frühen Abend sind die Möglichkeiten sich dabei zusätzliche Behinderungen einzufangen exponentiell abgehoben.

Dann, wenn die, die den ganzen Tag ruhig sitzen müssen sich endlich in und mit ihren Gurken Luft verschaffen können und offensichtlich müssen und, koste es was es wolle, nichts mehr von Geschwindigkeitsbeschränkungen, Lichtzeichen und Schildern wissen. Frei, frei, frei . . . alle am Lenkrad festgetackert.

Denke, die sind in Kürze vom Markt bereinigt, nix mehr mit Sportlenkrad und dem Rest zeigen müssen, was mit dem Gewindefahrwerk denn so alles geht . . . gut so.

So wie an den Kapitalmärkten die Egokiste der Halskranken mit purem Sozialismus beantwortet und "gerettet" wurde (alle haften für die Wenigen) erwächst auch im Individualverkehr durch Lernresistente die Gleichmacherei, einfach aus der Not und durch Bekloppte geboren.

Heute morgen ein schöner Kommentar in der Badischen, wie wir uns hier über die Marotte mit den Ballermännern der Amis echauffieren und gleichzeitig zu den oben von mir genannten Zeiten ähnlich gelagerten Schwachsinn auf den Straßen abspulen und gleich die üblich verdächtigen Parteien bei Geschwindigkeitsbegrenzungen den Untergang der Republik mitsamt Freiheiten an die Wand menetekeln. Zumindest ähneln sich die Opferzahlen sowie die im Spiel befindlichen Dämlichkeitsfaktoren der jeweiligen Protagonisten.

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Knack5401 25.10.2017, 09:46
13. Tatsächlich

gibt es gravierende rechtliche Probleme. Aber es werden offensichtlich Fakten geschaffen. Die Gründe dafür nennt z.B. Andreas Kah (Nr. 9).

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openminded 25.10.2017, 09:49
14.

Zitat von Bikkje
Ist zwar nicht wahnsinnig bedeutsam, aber meines Wissens nach handelt es sich bei den Bussen am Fraport um Busse der R+V, die diese dort zusammen mit dem Flughafenbetreiber testet.
Ich hoffe nur, dass sie dieses Wissen nicht von den Werbeaufklebern auf den Fotos ableiten. Es war mir nicht bekannt, dass die R+V Versicherung eigene Busse betreibt, ganz im Gegensatz zum RMV. Für den wäre ein Testbetrieb mit Fraport auf Privatgelände natürlich eine gute Idee.

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archi47 25.10.2017, 09:49
15. nicht nur Abschaffen von Arbeitsplätzen

bei Betrieben, die zum Teil dem Bürger gehören ist ein Problem.
Ein weiteres Problem ist die Sicherheit. Schon in den Zügen wird kriminellen Elementen Tür und Tor im engeren Sinn geöffnet.
Wenn dann auch in den Bussen kein Sicherheitspersonal, robust bewaffnet, mitfährt, dann können sich die Kunden auf Aufruhr, Raub und Totschlag auch dort einstellen.
Doch schön, wenn der Kunde zwar für die Beförderung bezahlt, aber seine Sicherheit in die Hände des kriminellen Zufalls legen darf.

Solche Verschlimmbesserungen braucht doch kein Mensch.
Man müßte die Entscheider zwingen ausschließlich mit ihren Betriebsmitteln unterwegs zu sein und zwar ohne Leibwächter.
Dann wären auch angemessene Entscheidungen zu erwarten!

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Timo Siedler 25.10.2017, 09:51
16.

Zitat von Andreas Kah
Hauptsache kein Mensch mehr am Steuer. Als ob Busfahrer so teuer wären und die vollautomatische Steuerung so billig. Aber die Sicherheit, die Sicherheit! Für mich ist die gruselige Vorstellung des Maschinenlenkens vor allem eine .....
Fahrstühle funktionieren seit 100 Jahren auch ohne Personal - und keiner meckert.

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Mach999 25.10.2017, 09:54
17.

Zitat von torsten.keiser
und die Berufe Zugführer, Taxifahrer und Pilot sind so gut wie ausgestorben. Da kann der gemeine Forist zetern und schimpfen wie er will, der Markt wird es regeln.
Nein, sind sie nicht. Da braucht man gar nicht zu zetern und zu schimpfen; Sie machen es sich da mit Ihrer Argumentation einfach ein bisschen zu leicht und gehen nicht sachlich auf das Thema ein.

Ich beschäftige mich seit 30 Jahren mit Künstlicher Intelligenz, und es hat sich an den Prinzipien tatsächlich nicht allzuviel getan in dieser Zeit. Vor allem die Rechenleistung ist angestiegen, und es wurden mehr Systeme gebaut.

Seit 15 Jahren versucht man sich jetzt am wirklich autonomen Fahren. Mit vielen Fortschritten zwar, aber ohne manuelle Eingriffe geht es immer noch nicht, schon gar nicht in Städten. Ich erkenne das Verhalten von Menschen in Interaktion mit anderen - insbesondere bei Kindern - besser als ein Computer, und das wird sich auch so schnell nicht ändern.

Wo Kinder und Tiere zu sehen sind, würde ich deswegen nicht so schnell auf unbeaufsichtigte Automatik umsteigen, schon gar nicht in den nächsten zehn Jahren. So optimistisch bin ich da nicht nach allen Rückschlägen, die ich in der KI schon erlebt habe. Ich würde aber in Zukunft auch nicht mehr auf die Assistenzsysteme vezichten wollen, die die Unzulänglichkeiten des Menschen ausgleichen.

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Mach999 25.10.2017, 09:59
18.

Zitat von olaf.lieser
Bodengebundener Verkehr ist eine andere - leichtere - Sache. Bodenfahrzeuge können auch immer einfach zwischenzeitlich stehen bleiben, wenn es uneindeutige / unauflösbare Situationen gibt. Jeder kennt das aus dem Zugverkehr. Das macht es einfacher als die Luftfahrt.
Ein Flugzeug kann bei Problemen in einen sicheren Zustand gehen., ohne andere zu behindern. Ein Fahrzeug kann das nicht. Wenn es einfach stehen bleibt, behindert es den Verkehr.

Es ist auch einfacher, ein Flugzeug von Flughafen A nach Flughafen B zu fliegen, als durch die Stadt zu fahren. Alle Parameter und Einflussfaktoren können rechtzeitig erkannt werden, entsprechende Maßnahmen sind in der Luft relativ einfach. Ein Fahrzueg vom Ortsrand München zum Ortsrand Hamburg autonom fahren zu lassen, ist auch relativ simpel. Aber mit Fußgängern in der Stadt fertigzuwerden, ohne zum Verkehrshindernis zu werden, ist eine weit größere Herausforderung.

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lalito 25.10.2017, 10:12
19. zu spät

Zitat von archi47
bei Betrieben, die zum Teil dem Bürger gehören ist ein Problem. Ein weiteres Problem ist die Sicherheit. Schon in den Zügen wird kriminellen Elementen Tür und Tor im engeren Sinn geöffnet. Wenn dann auch in den Bussen kein .......
Ihren Argumenten hinsichtlich der guten Bürger und deren Verhältnis zu kriminellen Elementen wäre vor der faktisch exisiterenden Ägide der totalen Kameraüberwachung etwas Diskussionswürdiges gegeben gewesen.

Lediglich nachts sind die dunklen Gestalten mit denen man so gern den guten Bürger erschreckt noch grau . . .

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