Forum: Wirtschaft
Pressekompass: Soll Griechenland den Euro behalten oder gehen?

In Brüssel beraten Europas Staats- und Regierungschefs über die Zukunft der Eurozone. Sollen sie um Griechenland kämpfen? Die Meinungstrends der Medien.

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sponUser0815 22.06.2015, 12:33
1. Euro != eu

zahlreiche Länder sind in der EU, auch ohne den Euro. GR soll doch nicht aus der EU geschmissen werden, sondern möglicherweise eine eigene Währung zurück erhalten. warum wird das denn überall so durcheinander gewürfelt?

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lkm67 22.06.2015, 12:42
2.

Zitat von sponUser0815
zahlreiche Länder sind in der EU, auch ohne den Euro. GR soll doch nicht aus der EU geschmissen werden, sondern möglicherweise eine eigene Währung zurück erhalten. warum wird das denn überall so durcheinander gewürfelt?
Weil ein Austritt "nur" aus dem EURO vertraglich nicht vorgesehen ist und es daher ggf um einen Austritt auds der EU gleichkommen wird um Griechenland zu einer neuen/alten eigenen Währung zu verhelfen.

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haarer.15 22.06.2015, 12:45
3. Die EU als Gemeinschaft ...

... die keine Verlierer kennen darf ? Tut sie aber doch - mit der gemeinsamen Zwangswährung. Die Länder der Südschiene stehen alle mehr oder weniger auf der Kippe. Ohne wirtschaftliche Angleichung aller Euroländer ist der Euro eigentlich dem Untergang geweiht. Die Reihenfolge war falsch. Das war der Kardinalfehler.

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spontanistin 22.06.2015, 12:49
4. Alles ist und bleibt Spekulation!

Und jeder weiß das. Aber niemand zeigt der Spekulation, insbesondere den Finanzmarktspekulationen ihre Grenzen auf. Warum wohl nicht? Es kann doch nicht sein, dass Kapital mächtiger ist als Staaten/Länder und Menschen!

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Willi Wacker 22.06.2015, 12:53
5. Raus jetzt mit diesem GR!

- Notfallplan und Nothilfen für die Bevölkerung
- Kapitalverkehrskontrollen
- griech. Konten im Ausland einfrieren
- !!! Insolvenzordnung für die Eurozone !!!
- zurück zu den Maastricht-Regeln - für ALLE

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Lebonk 22.06.2015, 12:58
6.

Rechtlich ist ein Ausscheiden Griechenlands aus dem EURO ( nicht EU) kein Problem, da die vertragliche Grundlage für die gemeinsame Währung, die Maastricht Verträge von wohl keinem EURO Staat eingehalten werden, so dass die Rechtsgrundlage wohl entfallen ist. Die Vertragspartner hätten ihre gemeinsame Währung längst fallen lassen müssen, da sie gegenüber den Bürgern/Wählern verantworten müssten. Uns - den Deutschen - hat man versprochen, dass die Maastricht Kriterien gelten sollen. Das hat uns beruhigt, aber selbst unsere gewählten Volksvertreter und die Regierung lassen es zu, dass Milliarden und Abermilliarden Belastungen auf unsere Steuerzahlerschultern angehäuft werden.

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*Travelyunkie* 22.06.2015, 13:04
7. EU ohne Euro - Asylant/Flüchtling bzw. Armutsmigrant...

Politiker und Presse würfeln bei "EU = Euro" die Begriffe ebenso durcheinander wie bei "Asylant/Flüchtlingen ≠ Armutsmigrant". M.E. wird das gezielt eingesetzt und die Leser zu manipulieren, der dann nicht weiß was eigentlich gemeint ist.

Wenigstens scheinen sich die Meinungen ENDLICH in Richtung "Grexit und Unverschämt" zu bewegen.

Griechenland braucht den Grexit um endlich wieder auf die Beine zu kommen. Bleibt Griechenland im Euro wird es auf immer und ewig auf Unterstützung angewiesen sein.

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holyowly 22.06.2015, 13:05
8. Sicherlich...

sicherlich gibt es auch keine Probleme wenn ich jetzt meine (Steuer-)schulden in Deutschland nicht mehr zahlen will/kann. Schliesslich ist Deutschland ja darauf angewiesen, genügend Bürger zu haben. Evtl. könnte ich auch die Zahlung bis 2100 verschieben. Bis dahin leb ich dann Sorgen- und Schuldenfrei (bis zum Tod).

Jeder würde aufschreien wenn unser Bürger auf einmal ihre Schulden beim Staatsapparat nicht mehr zahlen würden. Wenn Griechenland das macht, ist es aber ganz was anderes, schon klar.

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cato. 22.06.2015, 13:13
9.

Zitat von lkm67
Weil ein Austritt "nur" aus dem EURO vertraglich nicht vorgesehen ist und es daher ggf um einen Austritt auds der EU gleichkommen wird um Griechenland zu einer neuen/alten eigenen Währung zu verhelfen.
Nur dann wenn die großen Mitgliedsländer eben das wollen, um Gedanken an einen Euroaustritt in anderen Ländern zu unterdrücken. Ansonsten ist ein Vertragsbruch mehr unter vielen, nicht mehr und die wahrscheinlichste Lösung.
Wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden, dass Europapolitik nach rechtsstaatlichen Methoden betrieben wird.

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