Forum: Wirtschaft
Privatinsolvenz durch Franken-Freigabe: 2800 Euro Einsatz, 280.000 Euro Verlust
DPA

Die plötzliche Aufwertung des Schweizer Franken schockte die Finanzmärkte - und kostete deutsche Kleinanleger viel Geld. Ein 26-jähriger Ingenieur steht nun vor dem Bankrott.

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caine666 19.03.2015, 09:32
1. keine Versicherung?

Warum darf man solche Produkte ohne ausfall Versicherung verkaufen?

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SirWolfALot 19.03.2015, 09:33
2. Ganz ehrlich?

Selber Schuld! Es ist eigentlich jedem bewusst, dass man so schnell wie man Geld gewinnen kann, auch verbrennen kann. Ich habe überhaupt kein Mitleid für ihn. Ich bin auch so in dem Alter wie er, und würde mein Geld nie im Leben in so etwas riskantes einsetzten.

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bstendig 19.03.2015, 09:33
3. No mercy

Man muss schon wissen was man tut.

Als Ingenieur weiß er doch wohl, dass es weh tun kann, wenn man den Finger in die Steckdose steckt.

Und wenn es "gut" gegangen wäre hätte er gelacht über die "Idioten" die nix verdient haben.

Was erwartet er jetzt? Mitleid oder ein wenig Beihilfe vom Steuerzahler? Oder einen verständnisvollen Richter?

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genlok 19.03.2015, 09:33
4. Tja, so ist das Leben

Wer mit Hebelprodukten spielt ohne das Risiko zu kennen oder das Risiko wissentlich ignoriert um schnell mal Kasse zu machen, dem kann man nicht helfen.

Ich bleib bei meinen Call Optionen wo mir höchstens der Einsatz flöten geht. Würde mir im Leben nicht einfallen ein Produkt zu wählen wo der Verlust potenziell unbegrenzt ist.

Übrigens das spricht nicht gegen die Finanzprodukte, es sind halt Instrumente für Profis. Mann lässt verschiedene Medikamente ja auch nur in den Händen von Ärzten. Bei den Finanzinstrumenten darf halt mal jeder ran, wenn er bei seinem Know Your Customer Fragebogen genug lügt und genug Erfahrung vorgaukelt.

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konradtill 19.03.2015, 09:35
5. Gier frisst Hirn

Hätte der arme, falsch beratene, hintergangene Herr 280T€ "gewonnen" müssten wir nun kein Mitleid mit ihm haben.
Wer so hoch zockt kann eben auch verlieren.
Dann wenn es in die Hosen geht sich falsch beraten "fühlen".
Dumm gelaufen - mehr nicht!

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DidiViefie 19.03.2015, 09:37
6. All das Gequatsche

nach der Finanzkrise. Nichts hat sich geaendert. Die grossen Profiteure sind unsere Freunde an der Wall SAtreet und London City. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde. Aber das sind ja alle Demokraten.

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Mario V. 19.03.2015, 09:37
7. Offensichtlich keine Ahnung

hat der gute Mann davon gehabt, wo er da sein Geld reinsteckt.

Wer jetzt mit dem Hundertfachen des Einsatzes in der Kreide steht, hat offensichtlich auf einen vergleichbaren Gewinn gewettet. Genau das ist doch die Casino-Mentalität, die das ganze Finanz-System erst ins Wanken bringt. Sowas gehört verboten.

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hajo..1 19.03.2015, 09:38
8. Alte Kapitalmarkt Weisheit

Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes.

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Buggybear 19.03.2015, 09:38
9. Er tut mir leid...

Das Problem ist, dass hier nicht nur Buchverluste entstanden sind, sondern richtig Geld verbrannt wurde. Das war wie Geld auf ein Pulverfass mit brennender Lunte zu wetten.

Der Anbieter hätte das niemals an Laien verkaufen dürfen. Solche Firmen sollten bankrott gehen.

Herr Müller tut mir leid und ich hoffe er steht das durch, aber vor allem, dass seine Geschichte weitererzählt wird. Offensichtlich gehört nämlich Wissen um die Risiken von Geldanlagen oder auch Ökonomie allgemein nicht in der Schule gelehrt.

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