Forum: Wirtschaft
Privatinsolvenz durch Franken-Freigabe: 2800 Euro Einsatz, 280.000 Euro Verlust
DPA

Die plötzliche Aufwertung des Schweizer Franken schockte die Finanzmärkte - und kostete deutsche Kleinanleger viel Geld. Ein 26-jähriger Ingenieur steht nun vor dem Bankrott.

Seite 39 von 44
BartS 19.03.2015, 12:52
380. Sorry, das ist Quatsch

Zitat von sargent
Auch ich bin Ingenieur. Schon in einer der ersten Investitionsvorlesungen wurde Hebelpapiere thematisiert. Es ist alles andere als ein Geheimnis das es zu quasi unendlich hohen Verlusten kommen kann. Steht in jedem thematisch passenden Einführungsbuch. Ergo, null Mitleid. Klassisch verzockt.
Die allermeisten Hebelpapiere (die prinzipiell auch für - wagemutige und v.a. erfahrene - Kleinanleger geeignet sind), haben KEINE Nachschusspflicht. CFDs sind ganz besonders Produkte, die NICHT für Kleinanleger geeignet sind - höchstens für Zocker.

Beitrag melden
rainer_humbug 19.03.2015, 12:53
381.

Sowas macht man doch nicht über einen Broker. CFD handelt man doch selber in Echtzeit und macht Stützkäufe. Das scheint mir doch eher so eine abgesprochene Masche zu sein, damit wieder die selben 8 Familien am Ende die ganze Knete einsacken.

Beitrag melden
StefanXX 19.03.2015, 12:55
382. Einmaleins der Geldanlage

Zitat von caine666
Warum darf man solche Produkte ohne ausfall Versicherung verkaufen?
Warum sollte man das derart reglementieren? Das sind doch alles erwachsene Menschen die voll geschäftsfähig sind, und zu jeder Chance gibt es auch ein Risiko und darüber sollte ich mich vorher informieren. Mich nervt dieses ständige Gejammere. Wenn man Spekulationsverluste macht ist es ganz ganz schlimm und die Leute wollen am liebsten Ihr Geld zurück .. das hätten Sie sich eben vorher überlegen müssen ob Sie in dieses Produkt investieren wollen. Ich kenne Menschen die durchforsten jede Woche stundenlang Prospekte um den Joghurt noch mal um 2 Cent billiger zu bekommen, aber wenns um die Anlage von 50.000 Euro geht nehmen Sie nach ner 30-minütigen Beratung das erstbeste Produkt das Ihnen der Bankberater vorschlägt. Genauso wie mich andersherum auch der Neid vieler nervt, wenn Leute Ihren Spekulationen eine Menge Gewinn machen. Und das Gejammere dass die Mehrheit nicht vom Aufschewung profitiert. Jeder kann sein Geld z.B. in Aktien anlegen und hätte dann vom Aufschwung auch profitiert, stattdessen kaufen sich viele davon lieber ein neues Handy oder ein Auto das sie sich eigentlich nicht leisten können. Wer nicht ins Risiko, geht kann auch nichts/wenig gewinnen. Und wer ins Risiko geht, kann viel gewinnen, aber auch viel verlieren. Thats life!

Beitrag melden
avlberntorf 19.03.2015, 12:55
383. Pech gehabt

Wäre er eine Deutsche Grossbank und würde Verluste in Milliardenhöhe verbuchen, stünden schnell Merkel und Schäuble auf der Matte und vermauscheln den Verlust auf Steuerzahlerkosten, notfalls mit Griechenlandzahlungen.

Beitrag melden
xayal 19.03.2015, 12:56
384. Falscher Begriff

Der Herr, der den grossen Verlust beklagt, ist doch kein Anleger bzw. Kleinanleger.
Er ist - so wie das von ihm erworbene Finanzprodukt beschrieben wird – nur ein kleiner Spekulant, ein Zocker, ein Spieler.
Er hat sein Geld nicht angelegt, sondern es für eine Wette eingesetzt.
Rigentlich ist die Sache kaum der Meldung wert!

Beitrag melden
lechpirat 19.03.2015, 12:56
385. Kein Mitleid mit Zockern

Mein Geld ist zu 1,5% Verzinsung auf einem ausländischen Tagesgeldkonto im Rahmen der Einlagensicherung (100K). Wer lieber mit Hebeln und Wetten zockt, trägt ein ungleich höheres Risiko. Wie oft wurde in den letzten Jahren darauf hingewiesen? 10.000mal oder 20.000mal? Null Mitleid mit solchen "Anlageexperten".

Beitrag melden
Kryszmopompas 19.03.2015, 12:57
386. Börse abschaffen

Die Finanzmärkte waren mal dazu da, den echten Unternehmen Geld zu verschaffen. Heute handeln sie zu 99% untereinander und versuchen sich gegenseitig übers Ohr zu hauen.

Wir brauchen die alle nicht. Außer für die, die davon mit Millionen-Boni leben, hat das ganze nicht den geringsten gesellschaftlichen Wert. Finanzmärkte sind asozial und sollten nicht gerettet, sondern zerschlagen werden.

Beitrag melden
JaguarCat 19.03.2015, 12:58
387. Ein Fall für die Gerichte

Der Ingenieur kann ja nicht zahlen, der Broker wird klagen müssen, um sein Geld wiederzusehen. Und dann muss eben der Richter klären, ob der Broker ausreichend über das Risiko aufgeklärt hat UND die Stop-Loss-Order wirklich so lange nicht ausführbar war, oder nicht doch vielmehr der Broker einfach geschlafen hat. Wenn das Gericht auf beides "ja" antwortet, wird es den Ingenieur zur Zahlung verurteilen. Der sollte natürlich vorsorglich schon HEUTE die Privatinsolvenz beantragen. Je früher der Antrag, desto früher ist er damit durch.

Beitrag melden
chrisclaw 19.03.2015, 13:00
388. Notenbankentscheid

einen tag vor Freigabe des Wechselkurses gab es im Handelsblatt schon hinweise das die Schweizer in naher Zukunft den wechselkurs freigeben und die künstliche Stützung aufgeben werden, da dies bis dahin rd. 400 mrd Franken gekostet hatte. Daher wenn ich solche hochrisiko Spekulationen eingehe, sollte ich immer auf dem dem Laufenden sein.

Beitrag melden
bernd.stromberg 19.03.2015, 13:00
389.

Hier müssen Staat und Steuerzahler eingreifen und den armen Mann unterstützen!

Es kann nicht sein dass die Leistungsträger der Gesellschaft so zermürbt werden, während normale Arbeitnehmer von allen Seiten hofiert werden und risikolos leben und bequem ihr Gehalt kassieren.

Beitrag melden
Seite 39 von 44
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!