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Privatisierter Energiesektor: Mexiko rechnet mit Einnahmen in Milliardenhöhe
REUTERS

Die Unterschrift des Präsidenten beendet das staatliche Monopol über das Erdöl: In Mexiko ist die Privatisierung des Energiesektors nun Gesetz.

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rvdf11974 12.08.2014, 07:12
10. Lol?

Gewinne in Milliardenhöhe? Falsche Rede gehalten? Die sollte wohl vor BP gehalten werden. Mexiko kann höchstens mit den Krümeln rechnen und vielleicht mit ner deftigen Umweltverschmutzung :D

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ofelas 12.08.2014, 07:17
11. Milliarden

die dann Schwungs in private Schatullen verschwinden...wie ueblich in Mexiko

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Crossi71 12.08.2014, 07:31
12. Warum

Warum soll ich es einem Konzern erlauben, meine Bodenschätze zu plündern und mir nur einen kleinen Teil abzugeben?

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openminded 12.08.2014, 07:45
13.

Das sind mir ja schöne Staatsökonomen in Mexiko, die der Meinung sind, durch Privatisierung könne man mehr einnehmen als durch das Betreiben eines Monopols. Man kann durch die Vergabe von Lizenzen, dem Verkauf von Anlagen etc. JETZT Mehreinnahmen generieren im Tausch gegen zukünftige Erträge.

Vor allem lässt geht es im Rahmen der Privatisierung eines derart grossen Sektors um unglaublich viel Geld, das kurzfristig den Besitzer wechselt. Und zwar von privaten Unternehmen an den Staat, oder auch einige seiner Diener?

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imlattig 12.08.2014, 08:07
14. wie kannn man...

so verbloedet sein, den grossen oelfirmen den markt zu oeffnen? das ging noch in
keiner volkswirtschaft gut. diese raffgeier werden sich alles unter den nagel reissen unf fuer die bevoelkerung wird nichts als ein almosen bleiben.

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Katzebextra 12.08.2014, 09:54
15. Gott sei Dank

ist bei uns alles besser. Wir fallen nicht auf solchen Schwachsinn rein. http://future.arte.tv/de/der-geplunderte-staat

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ingenör79 12.08.2014, 09:58
16. Also ich verstehe nicht

warum alle Kommentare die Privatisierung negativ sehen. Alle Staaten mit verstaatlicher Wirtschaft sind kläglich gescheitert. Die untergegangene DDR ist doch das beste Beispiel. Oder man vergleiche Nord- und Südkorea, dort hat der Süden ein 20mal höheres Sozialprodukt. Un auch China ist erst wirtschaftlich auf die Beine gekommen als es die Marktwirtschaft eingeführt hat. Und bei uns halte ich es auch für gut das die Post kein Monpol mehr hat und privatisiert wurde.

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ir² 12.08.2014, 10:08
17.

Zitat von ingenör79
warum alle Kommentare die Privatisierung negativ sehen. Alle Staaten mit verstaatlicher Wirtschaft sind kläglich gescheitert. Die untergegangene DDR ist doch das beste Beispiel. Oder man vergleiche Nord- und Südkorea, dort hat der Süden ein 20mal höheres Sozialprodukt. Un auch China ist erst wirtschaftlich auf die Beine gekommen als es die Marktwirtschaft eingeführt hat. Und bei uns halte ich es auch für gut das die Post kein Monpol mehr hat und privatisiert wurde.
Oder hier, wo unsere Stadtwerke das Geld Milliardenfach verbrennen...

http://www.eike-klima-energie.eu/new...park-sandbank/

.....
Die Münchner Stadtwerke beteiligen sich mit 49 % am geplanten Offshore Windpark „Sandbank“. Mehrheitsbeteiligter, mit 51 %, ist der schwedische Energieriese Vattenfall. Die geplante Investitionssumme soll bei 1,2 Mrd € liegen. „Im Park «Sandbank» sollen auf einer Fläche von 60 Quadratkilometern 72 Anlagen errichtet werden, die künftig Strom für bis zu 400 000 Haushalte erzeugen können.“ Ist in der Welt vom 11.8.14 zu lesen. Dieselben Münchner Stadtwerke beteiligten sich 2011 mit (nur) 64 Mio € am spanischen Solar-Vorzeige-Projekt Andasol 3. Das produzierte vor allem eines: Verluste. Die spanische Regierung – schwer in Geldnöten- strich die großzügige Förderung von Andasol 3 zusammen. Die Folge: die Münchner Stadtwerke mussten ihren Anteil von 64 Mio € komplett abschreiben. Ein kluges und oft wahres Sprichwort sagt: „Aus Schaden wird man klug“. Bei den, von der Energiewende völlig verwirrten, Münchner Stadtwerken gilt genau das Gegenteil: „Trotz Schaden bleibt man dumm“.
.....

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neurobi 12.08.2014, 11:47
18.

Zitat von ingenör79
warum alle Kommentare die Privatisierung negativ sehen. Alle Staaten mit verstaatlicher Wirtschaft sind kläglich gescheitert. Die untergegangene DDR ist doch das beste Beispiel. Oder man vergleiche Nord- und Südkorea, dort hat der Süden ein 20mal höheres Sozialprodukt. Un auch China ist erst wirtschaftlich auf die Beine gekommen als es die Marktwirtschaft eingeführt hat. Und bei uns halte ich es auch für gut das die Post kein Monpol mehr hat und privatisiert wurde.
Privatisieren kann klappen, muss aber nicht (was die Regel ist).

Notwendig bei einer Privatisierung von bestimmten Sektoren wäre eine scharfe Regulierung durch den Staat. Aber diese findet endweder garnicht statt oder mit schlechten Zielen. Die Zustände bei den Postdienstleistern (inkl. der Deutschen Post)mit ihrenen Sub-Sub-Sub-Unternehmen und deren Lohndumping ist unerträglich. In der Telekomunikation ist Deutschland in Sachen Infrastruktur aus einer führenden Position zu einem Entwicklungsland zurückgefallen, weil die Regulierung auf niedrige Preise statt auf hochwertige Netze gesetzt hat (und der Staat fördert den Netzausbau jetzt mit eignem Geld).
Von den Zuständen bei der Bahn ganz zu schweigen. Auch hier wird gnadenlos der Staat angezapft, oft sogar die Sicherheit vernachlässigt um Gewinne zu erwirtschaften mit denen man im In- und Ausland bahnfremde Unternehmen zu kaufen (Logistik, Bus usw.).

Im übrigen ist diese Wirtschaftssystem im Grunde auch schon gescheitert und wird nur noch künstlich am Leben gehalten, wie immer auf Kosten des Staates und der breiten Masse seines Volks!

Das alles wird in Mexikp nicht anders sein, die Zeche zahlen dann wieder die Armen!

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emeticart 12.08.2014, 12:05
19. @ ingenör79

Neoliberales Gequatsche, wird durch permanentes Wiederholen nicht richtiger. Was ist mit Norwegen? Was ist mit dem fanzösischen Energiesektor? Davon abgesehen: Meiner Meinung nach, sind Politiker gar nicht BERECHTIGT ohne Volksabstimmung, VOLKSEIGENE Unternehmen zu verkaufen. Wie toll Privatisierung klappt, sieht man ja in GER. Deshalb surfen wir auch mit Schneckentempo durchs Netz und telefonieren übers D2 -Netz! MfG

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