Forum: Wirtschaft
Produktions-Aus in Bochum: Merkel will sich bei Opel nicht einmischen
ddp

Angela Merkel hat Mitgefühl für die Opel-Beschäftigten in Bochum geäußert. Doch die Kanzlerin will sich nicht in den Streit über das Aus für die Autoproduktion an dem Standort einmischen. Der Betriebsrat dagegen will die Entscheidung so nicht hinnehmen.

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brunoaushamburg 10.12.2012, 13:04
1. Wirtschaftlichkeit ist angesagt

Die Mitarbeiter und der Betriebsrat versuchen einen guten Job zu machen. Das nützt alles nichts, wenn die Entscheidungen weiter in den USA getroffen werden. Opel Deutschland und Europa hat nur eine Chance, wenn sie selber über die Produkte für die einzelnen Länder entscheiden und nach eigenem Ermessen weltweit exportieren dürfen.

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sagmalwasdazu 10.12.2012, 13:05
2. Kein Rückgrat...

...das " Einmischen " überlässt Fr. Merkel getrost Fr. Kraft.

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flo_milo 10.12.2012, 13:22
3. Schließung wohl unvermeidbar

Eine Schließung wird wohl unvermeidbar sein, die Beschäftigten und vor allem Opel, das Land und die Stadt Bochum sollten sich nun lieber darauf konzentrieren neue Arbeitsplätze für die scheidenden Mitarbeiter zu finden. Eine Hyobsaufgabe- die man aber vielleicht zum Teil schaffen kann.

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rainer_daeschler 10.12.2012, 13:26
4.

Zitat von sagmalwasdazu
...das " Einmischen " überlässt Fr. Merkel getrost Fr. Kraft.
Der steht aber kein Wahlkampf bevor, wie der Bundestagswahlkampf für Angela Merkel. GM versucht gerne das subventionsfreudige Klima in der Wahlkampfumgebung für sich auszunutzen. Beim letzten mal gaben sich die Investoren die Klinke in die Hand, die alle eins gemein hatten, die Frage: "Wieviel zahlt der deutsche Staat, damit wir Opel retten, das GM gehört". GM weiß ganz genau, dass die politischen Lager sich in Deutschland dann automatisch bekriegen, wer Steuergelder verschwendet und die Opel-Arbeiter im Stich lässt. Aus Detroit betrachtet ist das wie ein Stück Fleisch in ein Raubtiergehege werfen und sich dann daran ergötzen, wie sich alles darum raufen.

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Hafenschiff 10.12.2012, 13:27
5.

Zitat von sysop
Angela Merkel hat Mitgefühl für die Opel-Beschäftigten in Bochum geäußert. Doch die Kanzlerin will sich nicht in den Streit über das Aus für die Autoproduktion an dem Standort einmischen. Der Betriebsrat dagegen will die Entscheidung so nicht hinnehmen.
Ich wünschte, Merkel würde sich auch mal bei den Banken raushalten und auch dort einfach pleitegehen lassen, was sich nicht von alleine halten kann.

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politbüro_merkel 10.12.2012, 13:28
6. Wie war das nochmal bei Schlecker?

Genug Geld für die Griechen und restliche Europaschmarotzer ist immer genug da, für üppige Pöstchen im Kabinety natürlich auch. Aber wehe die deutschen Beschäftigten brauchen einen Bail-Out! Die Mittelschicht ist ja schließlich nicht systemrelevant!

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MütterchenMüh 10.12.2012, 13:28
7. auf nach Düsseldorf

Zitat von sagmalwasdazu
...das " Einmischen " überlässt Fr. Merkel getrost Fr. Kraft.
Ja, die "Einheimischen" sind da in erster Linie gefordert.

Da die Grün-Sozen ja gerne in die Märkte eingreifen bin ich mal gespannt was da kommt.

Zumal das ja nicht die erste Fabrikstilllegung im Automobilsektor in den kommenden Jahren sein wird.

Von Bochum nach Düsseldorf ist es doch nu nich so weit, dann mal Sprung auf Marsch Marsch!

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daskänguru 10.12.2012, 13:28
8. Optional

Zitat von sagmalwasdazu
...das " Einmischen " überlässt Fr. Merkel getrost Fr. Kraft.
sagmalnixdazu. Warum sollte sich Merkel einmischen und was sollte sie dann machen. Was kann H. Kraft denn machen Mitleid hilft da leider überhaupt nicht. Geld geben "super Idee" dann machen die ein anderes Werk zu und Bochum halt später. Opel muss Kapazität abbauen und auch ein Werk in Deutschland schließen punkt aus ende. Immer wenn sich die Politik in einzelne Betriebe eingemischt hat egal ob Rot oder Schwarz haben die nur den Untergang hinaus gezögert aber nie verhindert.

Sorry Bochum R.I.P.

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MütterchenMüh 10.12.2012, 13:30
9. mal gewinnt man mal verliert man

Zitat von brunoaushamburg
Die Mitarbeiter und der Betriebsrat versuchen einen guten Job zu machen. Das nützt alles nichts, wenn die Entscheidungen weiter in den USA getroffen werden. Opel Deutschland und Europa hat nur eine Chance, wenn sie selber über die Produkte für die einzelnen Länder entscheiden und nach eigenem Ermessen weltweit exportieren dürfen.
Eine Konzernleitung ist u.a. dazu da, zu verhindern, dass sich die Kinder in der Sandkiste unnötig gegenseitig die Schippe wegnehmen und die Spielsachen kaputtmachen.

Watt den einen sin Uul is den anderen sin Nachtigal.

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