Forum: Wirtschaft
Produktionsverlagerung ins Ausland: Harley-Davidson-Entscheidung irritiert Trump
AFP

Der Motorradhersteller Harley-Davidson zieht wegen der EU-Vergeltungszölle einen Teil seiner Produktion aus den USA ab - ein Rückschlag für Donald Trump. Er ist eigenen Angaben zufolge überrascht.

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az26 26.06.2018, 06:09
10. Sehr interessante Argumentation

Indem man für eigene im Land produzierende Firmen die Absatzchancen im Ausland verschlechtert, will man sie bewegen, mehr im Land zu produzieren.
Dazu würde ich gerne einen Volkswirtschafter und einen Betriebswirtschafter hören.

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sneeks 26.06.2018, 06:10
11. Respekt!

Bin zwar kein Harley Fan aber absoluten Respekt für diese Entscheidung!

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baghira1 26.06.2018, 06:11
12.

Mich überrascht das auch,das der amerikanische Motorradhersteller Arbeitsplätze aus den USA wegzieht.Mich wundert auch, das die Dinger jetzt schon in Südeamerika und anderen Ländern anstatt nur in den USA hergestellt werden.
. Ich gehe davon aus, das die Kunden in Europa die zusätzlichen Steuern aus der Portokasse zahlen. Die meisten zahlen doch eh noch einiges an Zubehörhersteller.
Nach einiger Recherche scheint der Gewinn um 5% bei steigenden Umsatz gefallen zu sein, wodurch die EU Steuern nur der letzte Tropfen gewesen sein könnte.

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Grummelchen321 26.06.2018, 06:13
13. Eswerden

noch viele Untermehmen der metallverarbeitenden Industrie folgen.Nur Stahl und Aluminium in Amerika kaufen zu können kommt einem Quasimonopol gleich.Die Kaufleute haben bereits Ihre roten Stifte gezügt und alles ausgerechnet.Verlagern oder bleiben.
Trumps Maßnahmen sind nur kurzfristig wirksam und lassen werder mittel noch langfristige Planungen erkennen.

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Freitagabend 26.06.2018, 06:13
14. Kein Plan

Das zeigt doch, wie absurd die Aktionen des US Präsidenten sind. Dieser Mann schadet der Weltwirtschaft - und der US Wirtschaft - immens.

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Gerdd 26.06.2018, 06:15
15. Trump-Waehler verlieren Arbeitsplaetze

Dumm gelaufen ... und die Betroffenen koennen vermutlich nicht einmal die Firma boykottieren - wie viele Harley-Bauer koennen sich schon eine Harley leisten?
Obwohl ... in den USA werden die entstehenden Harley-Halden womoeglich schon bald verramscht (?)

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Franke aus Hamburg 26.06.2018, 06:17
16. Dieser Schuss...

... ging wohl nach hinten los. Nun gut, woher sollte Trump das auch wissen? Der Immobilienmogul hat stets vom Gegenteil wenig Ahnung. Zum Beispiel von mobilen Motorrädern.

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vetris_molaud 26.06.2018, 06:17
17.

Donald Trump betrachtet sich selbst, ungeachtet aller Gegenbeweise, als Super-Geschäftsmann, als Dealmaker. Dass er von Wirtschaft allgemein, Wertschöpfungsketten und Globalisierung keine Ahnung hat und sich im hohem Maße beratungsresistent gezeigt hatte,hindert ihn nicht daran, seine Wirtschaftspolitik nach kurzfristigen Impulsen und Intuitionen auszurichten. Konzerne wie eben jener Motorradhersteller können sich eine derartige Firmenpolitik nicht leisten und verlagern halt die Produktion ins Ausland. Donald dachte in seiner Naivität, die Motorradfirma würden zukünftig sämtliche Bauteile der Motorräder in den USA herstellen. Irgendeinmal werden seine arbeitslosen Wähler in den Rustbelt merken, dass selbst eine 1:1-Umsetzung aller Wahlkampfversprechen nicht zwangsläufig die versprochenen Resultate erbringen würde. Das schlimme daran ist, dass diese Entwicklung absolut voraussehbar war, Trump jedoch alle kompetenten Fachleute aus seinem Stab vertrieben hatte.

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larsmach 26.06.2018, 06:21
18. Hausaufgaben macht man zuhause - nicht durch Zölle!

Wer nach jahrzehntelanger Politik der Belastungen seiner Industrie und Erleicherunten für Finanzdienstleistungen (oft Wettgeschäfte!) zwangsläufg eines Morgens mit einem großen Handelsdefizit aufwacht, der kann zwischen sinnlosem Aktionismus (Zöllen) wählen oder Industriepolitik. D. Trumps Klientel sitzt in Wahrheit in der Wall Street.

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karljosef 26.06.2018, 06:27
19. Da staunt der Laie und der 'Trump' wundert sich,

oder so ähnlich sagt der deutsche Volksmund.

Zynisch lachende Grüße

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