Forum: Wirtschaft
Produktionsverlagerung ins Ausland: Harley-Davidson-Entscheidung irritiert Trump
AFP

Der Motorradhersteller Harley-Davidson zieht wegen der EU-Vergeltungszölle einen Teil seiner Produktion aus den USA ab - ein Rückschlag für Donald Trump. Er ist eigenen Angaben zufolge überrascht.

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geradsteller 26.06.2018, 07:33
40. Tja, was erwartete er?

Eine Marke, die wie wenige für DAS (Nord-)Anerika steht- unabhängig von jeweiligen Präsidenten: Freiheit, Weltoffenheit, klare Kante, historische Werte. Und irgendwie Welt-Ikone. Schön, dass wir sie weiter und wieder sehen und hören, auch hier in Europa .

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indianrose 26.06.2018, 07:35
41. Ist das SPON oder BILD?

Warum schreiben die deutschen Medien, auch SPON immer nur von Whiskey, Jeans, Reis, Mais und Motorrädern?? Die Zölle gelten für vieles mehr und umfaffen auch alle Stahl- und Aluminiumprodukte. Es gibt dazu eine offizielle Liste, die 7 Seiten umfasst. Die Eingrenzung der Zölle auf Whiskey, Jeans, Reis, Mais und Motorräder ist daher eine unglaubliche Fehlinformation, bei der SPON auch noch mitmacht. Man fragt sich schon, was für Ziele man dadurch erreichen möchte. Möchte man die EU Behörde als eine Ansammlung von Volltrotteln darstellen. Diese fehlerhaften Angaben sind so offensichtlich, dass man schon fragen darf, ob die Autoren die Leser für Volltrottel halten. Mit Journalismus hat das schon lange nichts mehr zu tun. Noch ein paar Jahre und dann können SPON und bild.de fusionieren und niemanden fällt es auf.

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saaman 26.06.2018, 07:37
42. Der Hersteller klüger als der Präsident

Kompliment zum schnellen unternehmerischen Handeln als Reaktion auf einen Präsidenten, der die einfachsten Zusammenhänge des Wirtschaftslebens nicht versteht.

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jogi01 26.06.2018, 07:37
43. Der Schuß ging nach hinten los

Das hat sich Trump nicht gedacht, dass US Firmen mehr am Umsatz gelegen ist, als an "America First". Man kann nur hoffen, das andere Firmen nachziehen und er das Nachsehen hat. Wenn es genug Arbeitslose wegen seiner Politik gibt, ist eine Wiederwahl dann auch hoffentlich ausgeschlossen und es kehren wieder normale Beziehung ein.

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claudio_im_osten 26.06.2018, 07:38
44. Der Unternehmer heißt Unternehmer...

...weil er etwas unternimmt. Und was er unternimmt, folgt einer betriebswirtschaftlichen Logik und hiernach sind Unternehmensentscheidungen untrennbar mit der Frage nach Kosten verbunden. Diese Logik ist bei Harley für jeden Laien zweifelsfrei erkennbar.
Was hat sich Trump denn gedacht, wie international erfolgreich tätige Unternehmen auf seine kruden Vorstellungen reagieren? Ist doch klar, dass solche Unternehmen eher internationalen Freihandel brauchen als zunehmenden Protektionismus...

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emd 26.06.2018, 07:40
45. Na so eine Überraschung.

Das sollte Herr Trump als Unternehmer doch am besten wissen daß auch für Unternemhen gilt: das Hemd ist ihnen näher als die Hose.

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jozu2 26.06.2018, 07:40
46. What comes first?

Herr Trump hat vergessen, dass auch sein "America first" sich dem amerikanischen Traum vom totalen Kapitalismus unterwerfen muss. Very first ist nämlich das eigene Portemonnaie und genauso handelt Harley Davidson.

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ricson 26.06.2018, 07:42
47. Was erwartet Trump denn?

Wenn seine Unternehmen auf Grund einer Maßnahme von Obama Verlust gemacht hätten, hätte er dann laut "Yeah America" gerufen? Die Verhandlungstaktik der Welt ist einfach. Trump die Midterms versauen, und dann reden wir nochmal. Die USA könnten es sich wahrscheinlich schon leisten mit ein oder zwei Ländern auf der Welt einen Handelskrieg zu führen. Aber mit allen? Das wird gewaltig daneben gehen.

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a n o n y m 26.06.2018, 07:45
48. Den Irrsinn transparent machen

Was wäre denn, wenn die EU die Einnahmen aus den Strafzöllen in gleicher Höhe als direkte Beihilfe für die von den US Strafzöllen betroffenen Firmen (Stahl und Aluminium) verwenden würde mit der Vorgabe diese US Zölle zu kompensieren?
Damit würden die Mehrkosten der amerikanischen Verbraucher für die von EU Zöllen betroffenen Waren als Strafzoll für Stahl direkt im US Haushalt landen, ohne dass die Preise fürEU Stahl in den USA steigen.

Die Strafzölle von Donald Trump würden damit zu einer indirekten Steuer auf US Produkte (Harley, etc.).
Zudem würden die US Strafzölle wirkungslos verpuffen weil die Preise für Abnehmer in den USA konstant blieben.

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Grummelchen321 26.06.2018, 07:54
49.

Zitat von Pelao
warum Harley-Davidson nocht. Indien ist inywischen das Land in dem technische Legenden hochgehalten werden und nicht durch vordergründigen Populismus zerstört werden. Also, eine gute Entscheidung und es wird in Zukunft schwerfallen, sich zwischen einer Harley oder Royal Enfield zu entscheiden, weil beide inzwischen aus Indien kommen ... nun ja, eine Royal Enfield ist da halt etwas originaler.
ja ein Motorad mit Diesel.Damit könnte man in Hamburg aber nicht überall fahren.

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