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Prognose für 2017: Heizkosten steigen um bis zu zehn Prozent
DPA

Die Heizkosten dürften im laufenden Jahr spürbar steigen. Das zeigt eine Hochrechnung, die dem SPIEGEL vorliegt. Vergleichen Sie hier Ihre eigenen Ausgaben mit dem deutschen Durchschnitt.

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imlattig 08.11.2017, 07:27
1. 2017 soll das...

waermste jahr seit der wetteraufzeichnung sein. wieso sollten dann die temperaturen niedriger sein? es ist wohl eher so, dass weniger heizoel verkauft wird und die oelindustrie verluste kompensieren will.

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kopi4 08.11.2017, 07:55
2.

Das wegen des Wetters meine Heizkosten 2017 höher sein werden als 2016 rechtfertigt einen Artikel bei SPON? Wann man seinen Heizkessel anwirft bleibt doch jedem selbst überlassen. Der eine heizt bis in den Mai und ab September, der andere hat sich durch die Monate April und Oktober gebibbert. Dementsprechend sagt Nr.1 "Quatsch, ich zahl fast 10 Prozent mehr" und Nr.2 "Quatsch, ich zahl doch weniger". Quatsch ist der Artikel also in beiden Fällen.

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so-long 08.11.2017, 07:57
3. Jameica

Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen werden sicher irgendwo neue Energieabgaben hervorgezaubert. Der Oelpreis ist immer noch meilenweit von frueheren Hoechststaenden entfernt.

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ayee 08.11.2017, 08:00
4. Durchschnitt

Zitat von imlattig
waermste jahr seit der wetteraufzeichnung sein. wieso sollten dann die temperaturen niedriger sein? es ist wohl eher so, dass weniger heizoel verkauft wird und die oelindustrie verluste kompensieren will.
Beim wärmsten Jahr zählt der Durchschnitt des ganzen Jahres. Bei den Heizkosten spielt lediglich die länge und die stärke der Heizperiode eine Rolle. Deshalb kann die Heizperiode kälter sein, aber der Jahresdurchschnitt trotzdem höher. Aber wahrscheinlich weiß Ihr Bauch das sowieso besser.

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diechefin 08.11.2017, 08:21
5. Dämmen ???

Bloß nicht die Häuser mit Kunststoff verkleistern und damit im Haus ein Schimmel Problem heraufbeschwören. Gute Fenster, Dach und Keller dämmen reicht vollkommen. Meine alte Ölheizung funktioniert einwandfrei und ich brauche 750 l Öl im Jahr bei 160 qm Wohnfläche in einem alten Haus. Dabei habe ich es gerne warm 20 Grad. Warmwasserversorgung läuft zusätzlich über Solarenergie auf dem Dach.

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wjandel 08.11.2017, 08:26
6. schwache Dokumetation

Alles ist schlecht zu bewerten. Es gibt Haushalte mit 40 qm und Haushalte mit ueber 200 qm Wohnflaechen. Der Darstellung der Kosten fehlt eine Basis, z.B. je qm bewertet. Von daher ist der Bericht nicht zu "gebrauchen". Auch ist das persoenliche Verhalten der Heizungsnutzung nicht moeglich zu verwerten. Also eine allgemeine Ankuendigung die Preise steigen zu lassen!?

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Benjowi 08.11.2017, 08:39
7.

Der Umbau zu einem Niedrigenergeihaus rentiert sich in fast jedem Fall erst dann, wenn das Haus bereits wieder abbruchreif ist-teilweise erst nach 50 Jahren. Selbst wenn man 1000 Euro pro Jahr sparen würde, würde man bei mindestens 30 Jahren landen. Und dass Deutschland die Welt retten wird, ist ohnehin nicht zu erwarten. Fazit: Sinnvolle Reduktion ist gut, überzogene und unbezahlbare Forderungen führen irgendwann zum Bürgerkrieg.

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nic 08.11.2017, 08:40
8.

Zitat von imlattig
waermste jahr seit der wetteraufzeichnung sein. wieso sollten dann die temperaturen niedriger sein? es ist wohl eher so, dass weniger heizoel verkauft wird und die oelindustrie verluste kompensieren will.
Ja, angeblich niedrigere Temperaturen hat mich auch etwas verwundert. Vor allem, weil man ja spüren kann, dass dem absolut nicht so ist.

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nic 08.11.2017, 08:45
9.

Zitat von diechefin
Bloß nicht die Häuser mit Kunststoff verkleistern und damit im Haus ein Schimmel Problem heraufbeschwören. Gute Fenster, Dach und Keller dämmen reicht vollkommen. Meine alte Ölheizung funktioniert einwandfrei und ich brauche 750 l Öl im Jahr bei 160 qm Wohnfläche in einem alten Haus. Dabei habe ich es gerne warm 20 Grad. Warmwasserversorgung läuft zusätzlich über Solarenergie auf dem Dach.
Richtig, alle anderne Dämmmaßnahmen sind unsinnig. Manchmal würde es schon was bringen, das überdimmensionierte Heizgerät raus zu werfen und eine mit entsprechender Leistung einzubauen.

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