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Prognose für 2017: Heizkosten steigen um bis zu zehn Prozent
DPA

Die Heizkosten dürften im laufenden Jahr spürbar steigen. Das zeigt eine Hochrechnung, die dem SPIEGEL vorliegt. Vergleichen Sie hier Ihre eigenen Ausgaben mit dem deutschen Durchschnitt.

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trader_07 08.11.2017, 15:17
30.

Zitat von g_bec
Doch. Von einer Fußbodenheizung.
Oh, Sie betreiben Ihre Fußbodenheizung mit Kaminholz? (darum ging es in diesem Fall nämlich)

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g_bec 08.11.2017, 15:37
31. Sie haben Recht.

Zitat von trader_07
Oh, Sie betreiben Ihre Fußbodenheizung mit Kaminholz? (darum ging es in diesem Fall nämlich)
Nee, um die wohligste Wärme;-)
Und Kachelofen mit Holz? Vielleicht zum Anfeuern, aber sonst?

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tulius-rex 08.11.2017, 17:58
32. Kosten von hoch über mittel bis niedrig

Danke für die Tabelle, sie zeigt es sehr schön:
Wenn ich von hoch nach mittel gelangen will, spare ich rd. 350.- €/Jahr ein. Neue Fenster kosten im Einfamilienhaus (billig gerechnet) ca. 14.000.-€. Das heisst in rund 40 (!) Jahren hat sich die Investition bei gleichbleibenden Energiepreisen rechnerisch gelohnt. Und dann sind die Fenster auch schon wieder kaputt. Gleiches gilt auch für andere Dämmmaßnahmen, die Kosten steigen schnell ins astronomische. Also umziehen in ein neues Haus ist besser, noch besser ist die moderate Temperaturabsenkung auf 20 Grad und jährlicher Wechsel des Gas- und Stromanbieters mit Neukundentarifen.
Übrigens soll es auch Menschen geben, denen ein gümütlich geheiztes Zuhause wichtiger ist als ein elektrisches Panoramadach am geliebten Auto für rd. 6.000.- €.

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fettdeckel 09.11.2017, 17:33
33.

Zitat von ayee
Beim wärmsten Jahr zählt der Durchschnitt des ganzen Jahres. Bei den Heizkosten spielt lediglich die länge und die stärke der Heizperiode eine Rolle. Deshalb kann die Heizperiode kälter sein, aber der Jahresdurchschnitt trotzdem höher. Aber wahrscheinlich weiß Ihr Bauch das sowieso besser.
Ich bin immer amüsiert, wenn sich mal wieder die Gelegenheit bietet einen grünen Traumtänzer anhand von Fakten zu überführen.
Da wird Halbwissen anhand von erfundenen "Fakten" belegt und andere Leute diffamiert, die diese erfundenen Tatsachen nicht glauben. Um mal einen Beitrag von letzter Woche von Ihnen zu zitieren "Pro Kopf dürften Deutsche zu den größten globalen Umweltsündern gehören, weshalb es auch besonders zu ihrer Verantwortung gehören würde, das zu ändern. " - erinnern sie sich? Das haben Sie geschrieben.

Aber das kann man zum Glück leicht widerlegen. Deutschland liegt weltweit auf Platz 36 (!) im CO² Ausstoß pro Kopf. Das kann man nachlesen. Länder wie Kuwait haben einen 5-6x so großen pro-Kopf-Ausstoß.
So viel zu der erfundenen Verantwortung, die sie ihren Mitbürgern aufzwingen möchten.
Ich empfehle Ihnen, sich in Zukunft aus Diskussionen, zu denen Sie nur Polemik und falsche Fakten betragen können und so das Diskussionsklima stören, herauszuhalten. Bevor Sie sich weiter blamieren.

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tatsache2011 10.11.2017, 13:07
34. Mieterhöhung durch Dämmen

Zitat von tulius-rex
Danke für die Tabelle, sie zeigt es sehr schön: Wenn ich von hoch nach mittel gelangen will, spare ich rd. 350.- €/Jahr ein. Neue Fenster kosten im Einfamilienhaus (billig gerechnet) ca. 14.000.-€. Das heisst in rund 40 (!) Jahren hat sich die Investition bei gleichbleibenden Energiepreisen rechnerisch gelohnt. Und dann sind die Fenster auch schon wieder kaputt. Gleiches gilt auch für andere Dämmmaßnahmen, die Kosten steigen schnell ins astronomische. ...
Energiekosten werden durch Dämmung, neue Fenster, usw. eingespart.
Leider steigt die Warmmiete.

Beispiel: Heizkosten 1000 Euro reduziert durch Fassadendämmung um 19% ergibt Ersparnis 190 Euro je Jahr.
Dämmung bringt nur 1900 Euro innerhalb 10 Jahren.
Mit diesem Betrag kann keine Fassadendämmung durchgeführt werden.
Deshalb sagt die Rechtsprechung:
"Energetische Sanierung - Eine energetische Sanierung gilt immer als Verbesserung.
Schließlich kann der Mieter Dank gedämmter Fassade oder Isolierglasfenster Heizkosten sparen.

Eine Mieterhöhung ist selbst dann rechtens, wenn die Aufwendungen für die energetische Sanierung die eingesparten Heizkosten deutlich übersteigen
(BGH, Urteil vom 3. März 2004, Az. VIII ZR 149/03; Az. VIII ZR 151/03).
"Wohnraum muss bezahlbar bleiben", tönen Politiker.

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