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Prognose für 2019: Mieten sollen erneut kräftig steigen
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Seit Jahren legen die Mieten zu - und Experten geben für 2019 keine Entwarnung. Neben den Städten könnte es auch im Umland deutlich teurer werden.

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wintersommer 26.12.2018, 11:26
1. Wer anderen ihre zu teure Immobilie finanziert ist selber schuld

Jetzt haben sich manche ein Kredit für 1Mio€ geholt, und können das in Ihrem Leben nicht abzahlen. Jetzt wird versucht das über hohe Mieten reinzuholen. Eigentlich ist das alles viel zu krass, die Preise rechtfertigen sich nicht vor dem Hintergrund der Löhne. Außerdem gibt es fast keinen Grund in "die Städte" zu ziehn, besondern München ist von der Lebensqualität echt beschissen, auch wenn dauernd anders behauptet wird.

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raymonramonsis 26.12.2018, 11:29
2. Preis ergibt sich durch sas Verhältnis von Angebot und Nachfrage

Die Preisgestaltung in der Marktwirtschaft basiert im Polypol stets auf einem fundamentalen wirtschaftlichem/wissenschaftlichem Gesetz:
der Preis ergibt sich aus dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage.
daher ist klar: solange die Nachfrage das Angebot übersteigt (und das wird es noch gewiss die kommenden 2-5 Jahre immens), werden die Preise stets steigen und zwar soviel wie die mietpreisbremse herausgibt. daher werden die mieten in den kommenden Jahren stets bis zum maximal erlaubten Satz erhoben und daher noch die kommenden Jahre "extrem" ansteigen.

jedoch kommt in den folgenden 3-5 Jahren auch die Zeit, in welcher die meisten Kredit-Zins -Bindungen auslaufen, wodurch die Zinsen zwangsweise steigen werden.
hierdurch könnten sich einige die Finanzierung ihrer Immobilie nicht mehr leisten oder müssen die Miete senken um ihre Mieteinnahmen zu sichern.

dieser Effekt wird die steigenden Mieten vermutlich bremsen, aber auf keinen Fall gänzlich kompensieren.

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SethSteiner 26.12.2018, 11:30
3. Mietpreisrückwärtsgang nötig

Wohnraum muss endlich hart reguliert werden, es kann nicht sein dass hier ständig Preise willkürlich steigen und am Ende Menschen zum Umzug gezwungen werden. Vermieter die Gewinn erzielen, sollten kein Recht auf Mieterhöhungen haben und Umlagen von Kosten auf die Miete müssen deutlich stärker kontrolliert werden. Ziel sollte ein Rückgang der Mietpreise sein und zwar überall.

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outsider-realist 26.12.2018, 11:36
4. Warum?

Warum verbietet man nicht den Verkauf von Immobilien an Investoren. Wohnungsnot ist ein Schlagwort und wird als Argument für den hochpreisigen Wohnungsbau missbraucht. In Frankfurt spekuliert man auf den Brexit mit dem Resultat, das ganze Stadtviertel insbesondere von Asiaten teuer aufgekauft wurden (vor allem Europaviertel), damit sie im Falle von Frankfurt als "Gewinner" des Brexits teuer vermietet werden können. Erwartet werden Londoner Verhältnisse.
Wohnen soll ein Grundrecht sein aber nicht Basis für Spekulatentum.

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pejoachim 26.12.2018, 11:36
5. Mietpreisbremse?

Mit einer Mietpreisbremse wäre niemand gedient. Notwendige Instandhaltungsarbeiten würden verhindert und es gäbe nicht eine Wohnung mehr. Der hohe Mietpreis ist die Folge davon, dass die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt.
Will der Staat wirklich etwas gegen hohe Mieten unternehmen, so muss er kostengünstig Wohnungen in Eigenregie bauen. Das geht nur mit dem industriellen Wohnungsbau, der Platte. Aber die wurde ja ideologisch von westdeutschen Politikern verteufelt.
Und der soziale Wohnungsbau geht auch nur mit den notwendigen Flächen, die bebaut werden können. Die jedoch sind von sog. Ökologen ideologisch okkupiert worden. Mauerpfeffer im stadtnahen Gebieten zählt mehr als die Milderung der Wohnungsnot. Trauriges Deutschland!

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rambazamba1968 26.12.2018, 11:37
6. Sozialpolitik

die steigenden Mieten und der unzureichende Sozialwohnungsbau zeigt die politische Unfähigkeit der großen Koalition. Familien, alleinerziehende und Kinder werden in die Armut getrieben. Statt dagegen vorzugehen, glauben die Volksparteien durch innerparteilicher neuer Debattenkultur den Wähler zurück zu gewinnen.

Die verstaubten Volksparteien können keine Digitalisierung und noch nicht einmal Mieten. Klar wächst die Politikverdrossenheit.

Danke für den Artikel und den anfänglichen Hinweis, dass kein Instrument darauf hinweist, dass den Trend der Mieterhöhungen stoppt.

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u-bahner 26.12.2018, 11:41
7. Welcher Wohnungsmangel?

Es mangelt nicht an Wohnungen, sondern an der Bereitschaft zum vernünftigen Umgang mit den Ressourcen. Sprich, der Wohnraumbedarf pro Kopf steigt immer weiter. Mehr Singlehaushalte, DINKIs, selten genutzte Zweitwohnungen und Luxus-Leerstand. Uns geht es nicht schlecht, uns geht es einfach zu gut - noch. Denn die Immobilienblase ist eine einzige große Geldumverteilungsmaschine mit vermutlich ungutem Ausgang für viele von uns.

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CriSch 26.12.2018, 11:44
8. Leider muss man in den teueren Städten wohnen

Leider muss man in den teuren Städten wohnen, wenn man nicht stundenlang im Stau zur Arbeit will.

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ulmer_optimist 26.12.2018, 11:46
9. Politik gefragt

Von der Politik getrieben, steigen die Preise. Niedrige Zinsen, Grunderwerbssteuer, überbezahlte Makler, Grundsteuer, Auflagen, zunehmende Bevölkerung im unteren Einkommenssegment treiben die Preise und damit auch die Mieten. Dazu mangelhafte Anbindung auf dem Land bei der kompletten Infrastruktur. Die Mieten sind längst nicht so gestiegen wie die Kaufpreise. Im Grunde sind die Mieten daher derzeit zu günstig, rein wirtschaftlich betrachtet.

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