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Prognose für 2019: Mieten sollen erneut kräftig steigen
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Seit Jahren legen die Mieten zu - und Experten geben für 2019 keine Entwarnung. Neben den Städten könnte es auch im Umland deutlich teurer werden.

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j.vantast 26.12.2018, 11:48
10. Eigenartiger Artikel

Zunächst sei gesagt das bereits für Altbauwohnungen 12 Euro/m² längst schon keine Seltenheit mehr sind. Und wie kann man bei den derzeitigen Ankündigungen der Energieversorger von gleichbleibenden Nebenkosten schreiben? Strom und Gas werden 2019 erheblich teurer. Einen Anstieg der Strompreise von 23ct/kwh auf 33ct/kwh finde ich schon recht heftig. Vor allem weil wir in Deutschland ein Überangebot bei Strom haben. Ebenfalls ist festzustellen das überwiegend nur noch Luxuswohnungen neu gebaut werden bei denen 20 Euro/m² schon fast als günstig einzustufen sind.
Auf dem Land ist es zwar noch etwas günstiger, nur hat man durch den längeren Arbeitsweg ebenfalls höhere Kosten und verplempert 2 Stunden täglich im Auto, denn auf dem Land ist der ÖPNV ein Witz.

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Bala Clava 26.12.2018, 11:49
11. Warnung

Was soll das heißen, Mieterbund warnt vor steigenden Mieten?
Ich kann vor dem bissigen Hund der Nachbarn warnen, vor einem nächtlichen Besuch am Alexanderplatz oder vor einer Skiabfahrt im Lawinengebiet. Dann lass ich's eben und mache einen großen Bogen darum. Aber vor Mieten warnen? Soll ich dann lieber nicht mieten oder die steigende Miete besser nicht bezahlen? Der Begriff "warnen" ist hier völlig falsch.

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wmb58 26.12.2018, 11:52
12. Die Mieten werden noch einige Jahre steigen

Mieten steigen, im Verhältnis zu Verbrauchsgütern, zeitlich verzögert. Die starken Steigerungen kommen meist erst, wenn eine Immobilie wieder neu vermietet wird. Bei seit Jahren bewohnten Mietwohnungen sind die Vermieter (außer professionelle Gesellschaften) eher zurückhaltend, was Mieterhöhungen betrifft. Bei Mieterwechsel wird erst stark erhöht. Daher sind auch in den nächsten Jahren weitere Mieterhöhungen zu erwarten. Da die Politik sehr wenig tut, nötige Mietneubauten zu forcieren, wird auch bei einem Wirtschaftsabschwung keine Mietpreissenkung zu erwarten sein. Wenn man Millionen Neubürger ins Land holt, muss man für diese Menschen Mietwohnungen bauen. Irgendwie logisch. Nur politisch wird fast nicht gehandelt. Und so steigen die Mieten.

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rolfm 26.12.2018, 11:52
13. Das kann ja normalerweise nicht so weiter gehen!?

Wo soll das enden? Normalverdiener, Rentner geben jetzt schon die Hälfte oder mehr ihres Einkommens für Wohnungsmieten aus. Hier entwickelt sich ein sozialer Sprengstoff. Wenn die Politik da nicht einen Riegel vorschiebt, sind Unruhen und harte Proteste vorprogrammiert! Vielleicht endlich einmal, damit unser Land erwacht, irgendwann hat auch der geduldige Bürger die Nase gestrichen voll! Gelbe Weste kaufen, bevor sie ausverkauft sind!

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jensr33 26.12.2018, 11:53
14. Menschen entscheiden

Es ist ein Sprachproblem zu erkennen! Nicht die Mieten steigen, sondern Menschen in habgierigen Investmentfirmen erhöhen skrupellos die Mieten! Es trägt jemand die Verantwortung für diese Situation! Es brechen übrigens auch keine Kriege aus, sondern machtgierige Politiker entscheiden mit ihren Helfern darüber! Benutzten Sie bitte alle eine Sprache der konkreten Verantwortlichkeit! Damit und nur so können wir uns wehren und es verändern!

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nixblicker00 26.12.2018, 11:54
15. Kein Mangel sondern sinnlos hohe Nachfrage

Die Bevölkerungszahl steigt im Mittel kaum, die verfügbare Wohnfläche hingegen fortlaufend. Das bedeutet schlicht, dass im Schnitt je Einwohner laufend mehr Fläche zur Verfügung steht und offensichtlich noch mehr nachgefragt wird.

Steigende Mieten sind Folge des Marktgeschehens, hier Eindeutig einer erhöhten Nachfrage zuzuordnen.

Da helfen auch keine Regulative a la Mietpreisbremse. Die sind z.T. sogar kontraproduktiv, da sie die Attraktivität, neuen Wohnraum zu schaffen, für Investoren mindert und oft auch zu Verzerrungen führt, z.B. wenn viel zu große Wohnungen belegt bleiben.

Also lassen wir doch den - vorwiegend hedonistisch getriebenen - Kampf um die Quadratmeter laufen. Offensichtlich sind die hohen Preise erforderlich, um die Nachfrage nach immer mehr Luxus - hier Wohnfläche pro Einwohner - zu dämpfen.

An einer Stelle allerdings könnten öffentliche Hilfen schon wirken. Unter der großen Zahl an Single-Haushalten gibt es auch immer mehr Senioren. Irgendwann im Leben brauchte man für die Familie mal eine große Wohnung. Später ziehen die Kinder aus und irgendwann verabschiedet sich dann ein Eheprtner für immer. Zurück bleibt ein alter Mensch - oft einsam in viel zu großer Wohnung - der/die die Kraft nicht mehr aufbingen kann, eine neue, kleinere, altersgerechte Wohnung zu suchen und zu beziehen. Hilfe an dieser Stelle würde zugleich mehr Lebensfreude ermöglichen und jede Menge Wohnfläche frei machen.

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vgruda 26.12.2018, 11:55
16. Baukosten und nettokaltmiete

Egal, welcher sozialen Denkrichtung man angehört, so müssen Baukosten und mieten zueinander passen. Bei netto Kaltmieten vin 7€ 2019 wird es schwierig die Ansprüche der Mieter und den baulichen Komfort andererseits zueinander in Harmonie zu bringen! Leider wird das oft vergessen, zu berücksichtigen! Der Markt besteht aus Grundstückspreisen, Baukosten, Instandhaltungskosten, energiekosten und schließlich mieten sowie dem verfügbaren Einkommen der Mieter.

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slob 26.12.2018, 11:56
17. Der Hauptsatz der Artikel ist

„die Baukosten (und Grundstückpreise) kräftig steigen, was später auf die Miete durchschlägt.“ Das heißt, egal wie viel es neu gebaut wird, senkt das nicht die Mieten. Die müssen dort auch mindestens 10 € kalt verlangen, um die Kosten zu decken.

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derspiegeldesspiegel 26.12.2018, 11:58
18. Natürlich steigen Mieten

Sonst hätte man eine Depression. Wenn Mieten um 3% pro Jahr steigen entspricht das der Inflation. Auflagen zur Wärmedämmung, Legionellentests machen das Leben auch nicht günstiger.

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sw-grisu 26.12.2018, 12:01
19. So fängt das Elend an

Das wäre die richtige Überschrift für das Thema „Mieten“ gewesen und nicht für das Bashing gegen Wohneigentum. In Miete wohnte ich in meinen 54 Lebensjahren genau 6 Jahre. Mit 25 kaufte ich meine erste kleine Wohnung. Nach ein paar Wechseln kann ich sagen: Bei jedem Verkauf erlöste ich deutlich mehr als beim Kauf, bei jedem Kauf wurde die Wohnfläche größer. Mieterhöhung: was ist das? Annuitäten werden einmal festgelegt, Ruhe ist. Wenn ich in Rente gehe wird alles bezahlt sein, so dass ich in der Rente im Prinzip gleich viel Geld zur Verfügung hab als im Berufsleben.

Annuitäten sind am Anfang höher als die Miete, aber nach ca 5 Jahren dreht sich das Verhältnis

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