Forum: Wirtschaft
Prognose für 2019: Mieten sollen erneut kräftig steigen
imago/Future Image

Seit Jahren legen die Mieten zu - und Experten geben für 2019 keine Entwarnung. Neben den Städten könnte es auch im Umland deutlich teurer werden.

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K:F 26.12.2018, 13:12
60. #43 Arbeiten einstellen

Laut CDU sickert Geld irgendwann nach unten durch. Irgendwann, eigendlich nie. Außer man heißt Altmeier. Für den steigen die Löhne ja bereits. Der Staat lässt den Menschen keine Geld zum Leben, weil er glaubt, dass nur Reiche mit Geld wirklich umgehen können. Also wie lautet die Gegenstrategie? Wenn trotz Arbeit ausreichend Kaufkraft nicht zur Verfügung steht? Unternehmerisch denken! Arbeit einstellen und sich vom Staat allimentieren lassen.

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Frau_Rasenmäher 26.12.2018, 13:12
61.

Zitat von G. Seiters
Natürlich ist die Zuwanderung bei einer abnehmenden Zahl der Wohnbevölkerung der Hauptgrund für den Anstieg der Mieten, insbesondere in den Großstädten, wohin es die "Flüchtlinge" nach der Anerkennung am liebsten hinzieht. Dass hier im SPON das sogar einmal erwähnt werden darf, ist vielleicht der neue Relotius-Effekt. Dann sollte man auch noch erwähnen, dass diese Zuwanderer zum größten Teil Hartz4 beziehen und so die Großstadtmiete nicht selbst zahlen müssen. Aber soviel Realität ist dann für den Anfang vielleicht doch zu viel.
Bevor Sie hier Ihr solides Halbwissen verbreiten, sollten Sie sich lieber mal mit den Tatsachen beschäftigen.

Flüchtlinge haben (vor und) nach der Anerkennung eine Residenzpflicht, d.h., der deutsch Staat bestimmt, wo sie leben müssen. Ein Wechsel ist in begründeten Ausnahmefällen zwar möglich, z. B. wenn man woanders eine Arbeit findet, aber dann muss man sich dort auch selbst um Wohraum bemühen.

Und was die von Hartz IV bezalten Großstadtmieten betrifft: ja Hartz IV übernimmt auch die Mieten - bis zu gewissen (geringen) Obergrenzen. Googlen Sie mal "Kosten der Unterkunft". Dann werden Sie feststellen, dass 80% der Wohnungen schon aus Kostengründen gar nicht angemietet werden können.

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dt24535322 26.12.2018, 13:14
62.

Zitat von Discountandy
Mieten wurden vor 20 Jahren erhöht, vor 10 Jahren und auch in Zukunft ... Was soll dieser lächerliche Beitrag? Wahrscheinlich von den wirklich wichtigen Themen ablenken! Hambacher Forst. Kriege auf der Erde. Ausbeutung der Menschen durch den Gesetzgeber !!
Das Problem ist, dass die Reallöhnen nicht mit gestiegen sind und Heiz- sowie Stromkosten ebenfalls stark gestiegen sind. Viele Menschen können sich immer weniger leisten - nur weil Sie das scheinbar nicht betrifft, heißt das nicht, dass das Problem nicht da ist.

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m.klagge 26.12.2018, 13:15
63. Der Anfangsverdacht war Unfähigkeit.

Und zwar die Unfähigkeit der SPD Politiker zu erkennen, dass die sogenannte Mietpreisbremse nicht funktionieren kann und auch nicht wird. Jetzt zeigt sich seit Jahren, dass sie eher das Gegenteil dessen bewirkt das der Name sagen soll. Da aber seitens der Politik absolut nichts unternommen wird und höchstens "Schönheitsreparaturen" belabert werden, kann das nur bedeuten dass diie Damen und Herren seinerzeit nicht dumm oder naiv sondern hinterhältig und mit der gleichen Ignoranz gegenüber den normalen Bürgern abgestimmt haben wie die offen neoliberalen Hampelmanchen von der CDU.

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Lion 26.12.2018, 13:15
64. Bezahlbarer Wohnraum wird wahlentscheidend

Mieten fressen den Großteil des Gehalts von Normal- und Kleinverdienern auf und das birgt sozialen Sprengstoff! Der Markt muss reguliert werde: Städte müssen Bauland kaufen und Wohnungen bauen, statt dies privaten Investoren zu überlassen! Es muss höher gebaut und nachverdichtet werden und Luxuswohnungsbau muss mit Steuern bestraft werden bzw. wer wirklich bezahlbare Mietwohnungen schafft muss belohnt werden. Die Frage des bezahlbaren Wohnraums wird Wahlen entscheiden, das sollten sich Politiker hier klar machen. Denn außer den Wohlhabenden stöhnt jeder über Mangel an bezahlbarem Wohnraum.

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trex#1 26.12.2018, 13:16
65.

Zitat von kiel-Nord-Ost
Kaufen hätte man vor 8 Jahren noch können, heute nicht mehr, da die Preise überzogen sind,
Die Finanzierungskosten für ein Haus hängen nicht nur vom Preis der Immobilie, sondern vor allem von den Zinsen für Kredite ab. Und die sind noch immer äußerst niedrig. Daher ist es auch einfach, hohe Preise für Immobilien zu durchzusetzen.

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moltomuell 26.12.2018, 13:19
66. Die Mieten sollen 2019 weiter steigen

Besseres Deutsch des Autors wäre schön. Entweder er begrüßt als Immobilienbesitzer die Mietsteigerung, dann ist die Überschrift richtig. Sollte es sie kritisch sehen, müsste er schreiben: Die Mieten werden (wahrscheinlich) 2019 weiter steigen.

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herkurius 26.12.2018, 13:20
67.

Zitat von wintersommer
Jetzt haben sich manche ein Kredit für 1Mio€ geholt, und können das in Ihrem Leben nicht abzahlen. Jetzt wird versucht das über hohe Mieten reinzuholen. Eigentlich ist das alles viel zu krass, die Preise rechtfertigen sich nicht vor dem Hintergrund der Löhne. Außerdem gibt es fast keinen Grund in "die Städte" zu ziehn, besondern München ist von der Lebensqualität echt beschissen, auch wenn dauernd anders behauptet wird.
Wusste ich's doch ... gleich im ersten Beitrag ein Klischee. Gucken Sie mal auf den Tellerrand. Eine ältere, behinderte Freundin hat einen absoluten Spezialistenberuf im Klinikwesen, arbeitet in Teilzeit und ist Hartz-IV-Aufstockerin. Jobs gibt's in den städtischen Uni- und in Spezialkliniken, Halbtagsjobs sowieso nicht so. Was meinen Sie, was die ARGE ihr sagen würde, wenn sie wegen der ständig steigenden Miete (die der ARGE sowieso ein Dorn im Auge ist) mal eben auf's Dorf zieht und sich final arbeitslos meldet?!

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robert.mantis 26.12.2018, 13:21
68. Leider ja

Zitat von wintersommer
Jetzt haben sich manche ein Kredit für 1Mio€ geholt, und können das in Ihrem Leben nicht abzahlen. Jetzt wird versucht das über hohe Mieten reinzuholen. Eigentlich ist das alles viel zu krass, die Preise rechtfertigen sich nicht vor dem Hintergrund der Löhne. Außerdem gibt es fast keinen Grund in "die Städte" zu ziehn, besondern München ist von der Lebensqualität echt beschissen, auch wenn dauernd anders behauptet wird.
Der Zustrom in die Städte ist wohl in erster Linie durch die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen zu erklären. Ich habe selbst zehn Jahre in München gelebt und gearbeitet. Ich bin nun ins Umland gezogen und nehme schweren Herzen die Pendelei in Kauf, weil es trotz guten Einkommens in München schlichtweg nicht mehr möglich ist, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Größe der Wohnung spielt eigentlich keine Rolle mehr, da selbst Appartments mit < 30 qm teils für 1.000 EUR Kaltmiete angeboten werden. Das ist krank und symptomatisch für eine 30 Jahre lang verfehlte Stadtentwicklungspolitik unter der Ägide der SPD in München. Auch was die städtische Infrastruktur angeht, ist München weder mehr eine "Weltstadt mit Herz" noch die Stadt mit der angeblich höchsten Lebensqualität in Deutschland. Derartige Rankings lügen schlichtweg. München ist absurd teuer, was die Mieten angeht, der öffentliche Nahverkehr ist vollkommen marode und kollabiert fast täglich. Alle wichtigen Straßen sind permanent mit Staus verstopf und die Stadt mit dem Auto zwischen 06:00 und 22:00 überhaupt zu durchqueren ist kaum mehr möglich. Die Stadtregierung in München tut nichts, außer hässlichste Plattenbausiedlungen am Stadtrand hochzuziehen, wo es nicht die geringste Infrastruktur gibt. Darüber hinaus sonnen sich Bürgermeister und Co. im Ruhm des bierseligen Glanzes, wenn sie einmal im Jahr ein Fass auf dem größten Alkoholikertreffen der Welt (auch bekannt unter "Oktoberfest") anstechen. Wären nicht namhafte Großkonzerne in München ansässig, die Arbeitsplätze schaffen, gäbe es keinen Grund, in diese Stadt zu ziehen. Das Freizeit- und Kulturangebot bewegt sich auf provinziellem Niveau und wer schon einmal am Samstagabend in der Münchner Innenstadt ausgegangen ist, wird feststellen, dass um 23:00 selbst dort die Bürgersteige hochgeklappt werden. Nachtleben Fehlanzeige. Dafür aber viel Schickimicki und pseudo-metropolenhaftes Getue. Was bleibt, ist im Sommer mit vielen Tausend anderen am dreckigen und zugelärmten Isarufer zu sitzen und auf dem Einweggrill Bratwürste von der Tanke zu brutzeln. Und dafür 1.000 EUR im Monat für ein Wohnklo zahlen? Nein danke. Sollen die altreichen Münchner und die neureichen Zugezogenen ihre tolle Stadt doch allein bewohnen und betreiben. Ich bin raus.

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barzussek 26.12.2018, 13:24
69. Marktwirtschaft beim wohnen ist Schwachsinn

Der Blödsinnige Spruch der Markt regelt Alles funktioniert nicht .Nicht beim Wohnen sondern sonst wo Grund und Boden ist nicht vermehrbar und die Grundstück Preise sind das Übel hier muss der Staat eingreifen Notfalls Enteignung der Boden Spekulanten Wohnen ist ein Grundrecht und der Staat ist verpflichtet dies möglich zu machen Man wird nicht umhin kommen hier kräftig zu regeln Der Humbug Sozialwohnungen aus der Sozialbindung zu entlassen tut sein übriges Es ist regelrecht Ausbeutung Mieten quasi unbegrenzt zu erhöhen eben Schwachsinn Marktwirtschaft verkehrt sich in das Gegenteil

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