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Prognose zu wirtschaftlicher Entwicklung: Abwanderung wirft den Osten zurück
imago/Fotoagentur Nordlicht

Kurz vor dem Tag der deutschen Einheit zeichnen Forscher ein düsteres Szenario für den Osten: Langfristig werde dieser wirtschaftlich weiter abgehängt, weil zu viele Menschen abwandern.

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maphry 01.10.2018, 14:43
1. Wer den Osten verlässt

Man sollte sich auch anschauen wer den Osten verlässt. Es sind die hoch gebildeten und vor allem die Frauen.

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muekno 01.10.2018, 14:43
2. Der Osten mit Milliarden Soli gepempert

hat an vielen Stellen Straßen, hübsch aufgemachte/renovierte Innenstädte etc, bessere Zustände als im Westen. Trotzdem wandern vor allem die junge Bevölkerung ab und wird ersetz durch junge Männer aus Afrika. Trotz einem relativ geringen Prozentsatz an Migranten ist der Prozentuale Anteil an jungen Menschen weit über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Das erklärt auch die Abneigung gegen Ausländer, denn gerade diese jungen Männer aus Afrika sind die wirkliche Problemgruppe. Es hilft nicht zu sagen die haben nur wenige Ausländer
Die Politik hat beim Aufbau Ost versagt, die Treuhand hat den Osten verramscht. Ansiedlung von Industrie, Schaffung von Arbeitsplätzen wurde versäumt nun hat man das Dilemma.

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Aristocat 01.10.2018, 14:46
3. Nicht die Abwanderung wirft den Osten zurück...

...sondern das Angebot an Arbeit (und zu welchem Lohn?) wirft Ostdeutschland zurück. Den Lobbyisten der Arbeitgeber gehört endlich mal das krause Haar geglättet anstatt den Bürgern derartige
Vorwürfe zu machen. Was sollen die Leute auch machen, wenn es keine Arbeit gibt von der man dementsprechend leben kann wie im Westen der Republik. Einer ersthaft bemühte "Soziale Marktwirtschaft" sieht in meinen Augen anders aus...

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viceman 01.10.2018, 14:48
4. hier wird

mal wieder Ursache und Wirkung verwechselt... mehr kann ich zu dem geschreibsel nicht sagen. die menschen reisen zu den gutbezahlten stellen , den qualifizierten arbeitsplätzen , der arbeit hinterher, die erfüllend ist und geschätzt wird. gibt es die nicht im osten , dann ziehen die jungen leute weg. genau wie desillusionierte ärzte nach schweden , forscher in die usa usw. ziehen , so ist das ähnlich im binnenland auch. nachdem man die ostindustrie maximal vernichtet hat, die land- und forstwirtschaft geschädigt , braucht man sich darüber nicht zu wundern...

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weltbetrachter 01.10.2018, 14:51
5. der Erhalt der Sozialsysteme

Es wird notwendig werden die Sozialsysteme von " versicherungsfremden Leistungen " zu befreien. Was gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind, so hat man diese auch gesamtgesellschaftlich zu schultern. Desweiteren sind Leistungsmissbräuche ALLER ABZOCKER stärker zu verfolgen. Da nehme ich keine Bevölkerungsgruppe und auch keine Herkunft aus. Letztlich werden wir an eine Art MASCHINENSTEUER nicht umhinkommen. Wenn z.B. ein Bagger im Baugewerbe die Arbeit von fünf Menschen erledigt, so wird in einem gewissen Umfang auch hier eine "Sozialabgabe Maschine" kommen müssen. Jedoch bin ich froh darüber das ich nicht die entsprechenden Abgrenzungen festlegen muss.

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skeptiker81 01.10.2018, 14:55
6.

Zitat von maphry
Man sollte sich auch anschauen wer den Osten verlässt. Es sind die hoch gebildeten und vor allem die Frauen.
Komisch... die kommen bei uns irgendwie nicht an... ;-)

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mannakn 01.10.2018, 14:55
7. Würden die auch nur einen...

....Handwerksbetrieb, geschweige denn ein international ausgerichtetes Unternehn in einem Ort ansiedeln, in dem Nazis auf der Strasse zum Alltagsbild gehören, Rechtsrockfestivals gefeiert werden und Migranten um ihr Leben fürchten müssen? Selber schuld, der Osten.....

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MikelFrieß 01.10.2018, 14:57
8. Find ich witzig

Der Bereich der Republik in dem die meisten Menschen sitzen, die Bürgerkriegsflüchtlingen vorwerfen, dass diese ihr Land verlassen würden anstatt es wieder aufzubauen, blutet aus weil die Jugend wegzieht anstatt ihr Land wieder aufzubauen.

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spiegelleser987 01.10.2018, 14:58
9.

Da hat jemand wieder die Sudie finanziert und das Ergebnis vorher festgelegt. Anders kann es nicht zu so einem Ergebnis kommen.

Wenn die Zahl der Einwanderer zunimmt und die Zahl der Billigjobs dadurch zunimmt, dann sinkt die Arbeitslosenquote. Warum lässt ma das weg?
und
Zitat: "Denkbar sind aus Sicht des Instituts andere Finanzierungen wie etwa eine Erwerbstätigenversicherung, in die auch Minijobber, Selbstständige und Beamte einzahlen, ...... Die Kombination aus beidem ist als Konzept unter dem Begriff Bürgerversicherung bekannt"

Und wer bezahlt das für die Beamten? Der Steuerzahler. Dann werden anschließend die Steuern steigen oder neue Gebühren eingeführt.
Bei dem Begriff Bürgerversicherung wird mir schlecht, weil man da wieder etwas weglässt. Viele Selbständige müssen bis zu fünfmal in die Künstlersozialkasse monatlich einzahlen, ohne jemals davon etwas zu bekommen. Die zählen nicht zu den Künstlern. Wenn über soziale Gerechtigkeit geredet wird, sollte man doch mal alle Arbeitnehmer dazu verpflichten, monatlich auch mindestens 7% ihres Einkommens zusätzlich in die Künstlersozialkasse einzuzahlen. Was passiert dann?

Vor der letzten Wahl haben in einem Berliner Fernsehsender Abgeordnete aller Parteien über die Bürgerversicherung diskutiert. SPD und Grüne haben gefordert, dass Selbständige unabhängig vom Einkommen einen monatlichen Mindestbetrag von 1000 Euro in die Bürgerversicherung einzahlen sollen. Die Linken hat es auf 900 Euro gesenkt, weil 1000 Euro zuviel wären. Mal sehen, was passiert, wenn es um "Gerechtigkeit" geht. Dann müssten alle Arbeitnehmer mit einem niedrigen Bruttoeinkommen von z.B. 1500 Euro auch mindestens 1000 in die Bürgerversicherung einzahlen. Dann noch Steuern abziehen. Können Politiker noch denken?

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