Forum: Wirtschaft
Prognose zum Immobilienmarkt: Und es wird noch teurer
DPA

Eigenheime in deutschen Großstädten werden jedes Jahr um zehn Prozent teurer - seit 2009 schon. Ein Ende ist nicht in Sicht: Gutachter im Auftrag der Regierung rechnen mit neuen Preissprüngen.

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Tharsonius 07.12.2015, 12:01
1. Bahnt

sich da eine neue Immobilienblase an?

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juri. 07.12.2015, 12:03
2. Ich kauf dann mal

wenn die Blase geplatzt ist. Zwangsversteigerungen in zweiter Runde sind so schön günstig.

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jakam 07.12.2015, 12:08
3. Wen wundert es?

Danke der globalen Märkte und deren Spekulanten werden Ballungsräume immer teurer, gleichzeitig sind mehr und mehr Menschen darauf angewiesen, dort wohnen und arbeiten zu müssen. Die Freizeit geht fürs Pendeln drauf, die Notwendigkeit zum Zweitjob steigt für immer mehr Arbeitnehmer und gleichzeitig darf man zusehen, wie vermögenden Spekulanten uns immer mehr in der Abgrund drängen.
Die Politik schaut zu und man maskiert das ganze unter dem Stichwort "freie Marktwirtschaft", was nichts anderes heisst als "Reiche werden reicher, der Rest immer ärmer".
Wir steuern auf amerikanische Gesellschaftsverhältnisse zu, bald gibt es keinen Mittelstand mehr, nur noch die sehr Wohlhabenden und den Rest, der sich zum Teil mit zwei Jobs durchschlagen muß, um überhaupt noch existieren zu können. Top, die Wette gilt.

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funny-smartie 07.12.2015, 12:09
4. normale Entwicklung...

... wenn Zinsen niedrig sind, der Wohnraum knapper wird (Flüchtlingezuwachs verschärfen die Situation, und insbesondere der Bestandsbau aus den 50er, 60er und 70er Jahren nicht mehr attraktiv sind und Platz für die sogenannte Wohnraumverdichtung schaffen.

Inwieweit es sich dann langfristig auf die Mieten auswirkt, wird sich zeigen.

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harwin 07.12.2015, 12:10
5. Teuer und nicht mehr bezahlbare Mieten

Teuer und nicht mehr bezahlbare Mieten sind dann wohl die Folge. Was mir da nicht ganz klar ist, wie will man die Millionen an Flüchtlinge unterbringen die sich ja erstmal keine teure Wohnung leisten kann? Normalerweise müsste der Staat jetzt bauen ohne Ende, dann würden auch die Mietpreise sinken, und es wäre mehr Wohnraum da. Wie soll das alles funktionieren?

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laverdad 07.12.2015, 12:10
6. Kein Wunder

tut doch die Politik viel, um die Preissteigerung weiter anzuheizen, und wenig, um sie zu begrenzen. Immer höhere Steuern, immer mehr Auflagen, schleppende Bearbeitung von Baugenehmigungen, nicht Ausweisen von Flächen, Investitionshemmnisse allerorten ohne dass von staatlicher Seite z.B. Sozialwohnungen neu gebaut würden.
Dazu kommt, dass es derzeit modern ist, in die Städte zu ziehen, mehr Nachfrage nach ohnehin schon knappem Gut.
Aber immer schön auf die bösen Vermieter zeigen. Die Schuld am eigenen Versagen auf andere schieben, das kann unsere Politik am besten.

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conny1969 07.12.2015, 12:11
7. ich sag nur Euro

Wer kann kauft Immobilien. Lieber ein teures Haus
als wertlose Euros. So lange das Europroblem nicht
gelöst ist und der gute Herr Draghi mit Milliarden um sich
wirft, wird sich daran nichts ändern.

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kayakclc 07.12.2015, 12:12
8. Kein Wunder: der Staat langt kräfig zu.

In den meisten Bundesländern hat sich die Grunderwerbssteuer in den letzten Jahren fast verdoppelt: von 3.5% auf meist 6.5%. Gleichzeitig setzen die Kommunen ihre Grundsteuer rauf. 10-20% sind Durchschnitt, einige Kommunen wollen sogar 100-1000% mehr Steuern. Von einer Steuerpreisbremsen analog zu Mietpreisbremse will die Politk nichts wissen. Dabei kann man die Grundsteuer auf die Mieter als Nebenkosten umlegen. Die Mietnebenkosten steigen damit rassant. Durch die Energieeinsparverordnung steigen auch die Baukosten um 20-30%, weil die Materialkosten un die zusätzlichen Handwerkstunden nicht umsonst erhältlich sind. Damit steigen nicht nur die Kosten für private Häuslebauer, sondern eben für alle. Und dann langen die Kommunalen Wohnungsbaugestellschaften nochmals zu, weil sie, genau wie die privaten Anbieter auch, Gewinne erwirtschaften müssen, um die klammen Kommunen mit Extraeinkünfte zu versehen. Die Leute merken das leider erst zeitverzögert, und verstehen den Zusammenhang zwischen staatlichen Auflagen und Gebühren und den Mieten und Mietnebenkosten erst viel zu spät.

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MütterchenMüh 07.12.2015, 12:12
9. alles im Lot

Zitat von Tharsonius
sich da eine neue Immobilienblase an?
Nein.

Nachfrage wird ja gerade generiert.

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