Forum: Wirtschaft
Prognose zum Immobilienmarkt: Und es wird noch teurer
DPA

Eigenheime in deutschen Großstädten werden jedes Jahr um zehn Prozent teurer - seit 2009 schon. Ein Ende ist nicht in Sicht: Gutachter im Auftrag der Regierung rechnen mit neuen Preissprüngen.

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brooklyner 07.12.2015, 14:28
70.

Zitat von dexter_douglas
Sind hier eigentlich alle komplett verblödet und hirngewaschen oder rafft der Durschnittsdeutsch nicht was mit ihm passiert. Der wohlhabende Mittelstand der Amis/Leute mit Häusern als Investition (schwäbisch Häuslebauer) wurden hier über den Jordan gejagt. Spiegelleser wissen mehr, ach ja???
Der Mittelstand in den USA hatte und hat eine viel höhere pro Kopf Verschuldung als wir hier, daneben wurden die Kredite auch an Leute gegeben, die niemals kreditwürdig waren. Wer genug auf der kante hatte und einen sicheren Job, für den ist die Blase nicht geplatzt. Und wer 2002 in Brooklyn oder Westchester klug gekauft hat, dessen Immobilie war nachher nicht weit unter Wert, im Gegenteil.

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lupo28 07.12.2015, 14:28
71. Kein Problem ... der übliche Schweinezyklus, nichts Neues

Warum wird immer so getan, als ob man jetzt zugreifen müsste? Der Zyklus ist doch bekannt. Viele Kreditnehmer stehen dumm da, wenn ihr billiger Kredit später ausgelaufen ist und die Zinsen zwischenzeitlich wieder gestiegen sind (und das werden sie mit Sicherheit tun). Also, einfach nur abwarten und nach der Immobilienblase günstig Eigentum bei den Zwangsversteigerungen erwerben (und die kommen mit Sicherheit auch, war schon immer so).

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stinkfisch1000 07.12.2015, 14:33
72. Beruhigend

für alle die, die schon gekauft haben.
Tausende von Flüchtlingen drängen in den Wohnungsmarkt und es ist weit und breit kein Anzeichen für Zinssteigerungspotenzial erkennbar. Beides wird für die nächsten vier bis fünf Jahre den Immobilienmarkt (und auch den Aktienmarkt, weil auch Sachwerte) weiter befeuern... Wegen des hohen Leverages bleiben Immobilien auch weiterhin interessant für alle, die Geld anlegen müssen. Wer auf Basis von Cash flow kauft/baut kann damit auch erst in Schwierigkeiten kommen, wenn die Zinsen deutlich steiegen, und dafür gibt es, wie gesagt, keine Anzeichen.

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Oxymoron1985 07.12.2015, 14:38
73. Auf den Durchschnitt kommt es an.

Zitat von Poco Loco
...Sie sind falsch informiert. Glauben Sie keiner Statistik die Sie nicht selbst gefälscht haben. Für Meck-Pom und Sachsenanhalt mögen die 20% noch hin und wieder zutreffen, aber in den meisten anderen BL und für Ballungsgebiete trifft das bestimmt nicht zu. Inzwischen sind wir locker bei 50%, wenn man die NK noch berücksichtigt dürften es auch mehr sein. Ihre "Daumenregel" müssen Sie sich leider woanders hinstecken.
Sie und ihr Vorredner gehen von den Extremfällen aus, der eine von den positiven, der andere von den negativen. Natürlich zahlt man in München oder Hamburg mehr % seines Nettoeinkommen für Miete und Nebenkosten. Jedoch muss man sich hier den Durchschnitt aller Wohnungen in Deutschland ansehen und da liegt das Ergebnis ungefähr bei dieser Faustformel von ca. 30%. Tendenz in letzter Zeit eher steigend, ob das in Zukunft weiterhin so sein wird darüber lässt sich streiten. Meiner Meinung nach wird es sich ungefähr die Waage halten, das was durch den demographischen Wandel weniger wird, wird durch die Flucht in die Städte ausgeglichen.

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trader_07 07.12.2015, 14:40
74. Oh, ich wohne sehr gerne...

Zitat von zazzel23
In der Provinz wohnt man halt provinziell: Der Arbeitsweg bei uns ist in 10 Minuten mit dem Rad erledigt, auf ÖPNV (den es aber die ganze Nacht gibt) brauchen wir nur bei Regen zurückzugreifen,
Oh, ich wohne sehr gerne provinziell. Sogar so provinziell, dass ich 700 Meter fahren muss, um eine asphaltierte Straße zu erreichen und 500 Meter Abstand zum nächsten Nachbarn habe.

Dafür himmlische Ruhe, viel Platz, alles grün ringsum und ein großer Garten mit angrenzendem Wald. Arbeitsweg gibt es keinen, meine Frau und ich arbeiten von zu Hause. Und wenn uns die himmlische Ruhe zu viel wird, können wir in voller Lautstärke Musik hören und das auch mitten in der Nacht und bei offenem Fenster. Stört hier keinen.

Dafür nehme ich die knapp fünf Kilometer zum nächsten Gewerbegebiet, wo es die üblichen Einkaufsmärkte gibt, gerne in Kauf.

Wenn ich Lust auf Lärm, Abgase und schlechte Stadtluft habe ist die Münchener City knapp 30 km entfernt, das ist ein Katzensprung...

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johannesbueckler 07.12.2015, 14:42
75. Finanzierung??

Meine Grundregel:
Man(n)/frau spart und kauft bar. Hat bei meinen 4 Immobilien super funktioniert.
Bis der Cash angehäuft ist, halt weniger Guide Michelin Restaurants. :-))

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Kater Bolle 07.12.2015, 14:47
76. Hat das schon mal jemand.....

unserem "Inflationssucher" Herrn Draghi erzählt?
Der sucht verzweifelt danach.
Wenn wir uns dann noch bei den kommunalen Gebühren
umsehen, wie z. B. das die Bürger heute auch noch Ihre Straßen bei Sanierung mit tausenden von Euro bluten müssen, finde ich schon eine reichliche Inflation.
Das sind auch verkappte Steuererhöhungen für die Flüchtlinge.
Ja, ja, das Abzocken des Staates läuft an.
Kommen noch Minuszins dazu.
Vielen Dank Herr Draghi, vielen, vielen Dank Frau Merkel.......

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Frank Zappa 07.12.2015, 14:49
77.

Zitat von kayakclc
In den meisten Bundesländern hat sich die Grunderwerbssteuer in den letzten Jahren fast verdoppelt: von 3.5% auf meist 6.5%. Gleichzeitig setzen die Kommunen ihre Grundsteuer rauf. 10-20% sind Durchschnitt, einige Kommunen wollen sogar 100-1000% mehr Steuern. Von einer Steuerpreisbremsen analog zu Mietpreisbremse will die Politk nichts wissen. Dabei kann man die Grundsteuer auf die Mieter als Nebenkosten umlegen. Die Mietnebenkosten steigen damit rassant. Durch die Energieeinsparverordnung steigen auch die Baukosten um 20-30%, weil die Materialkosten un die zusätzlichen Handwerkstunden nicht umsonst erhältlich sind. Damit steigen nicht nur die Kosten für private Häuslebauer, sondern eben für alle. Und dann langen die Kommunalen Wohnungsbaugestellschaften nochmals zu, weil sie, genau wie die privaten Anbieter auch, Gewinne erwirtschaften müssen, um die klammen Kommunen mit Extraeinkünfte zu versehen. Die Leute merken das leider erst zeitverzögert, und verstehen den Zusammenhang zwischen staatlichen Auflagen und Gebühren und den Mieten und Mietnebenkosten erst viel zu spät.
Bis 1982 lag die Grunderwerbsteuer bei 7%

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stinkfisch1000 07.12.2015, 15:01
78. Vielleicht

auch interessant: "Schließlich steigen die Immobilienpreise angefacht durch die niedrigen Zinsen zu stark, was irgendwann zu Blasen führt, deren Platzen große wirtschaftliche Schäden anrichtet" .... sagt die Commerzbank und sieht das Konjunturrisiko für Deutschland...

Keiner weiss, wohin die Reise geht. Schadenfreude in die eine oder andere Richtung ist fehl am Platz. Die Abhängigkeiten der Märkte untereinander sind mittlerweile so groß, dass jedes Krisenszenario für alle unangenehme Folgen hat.

Das Platzen einer Immobilienblase kann sich niemand wünschen. Leider greift der Staat zu deren Verhinderun ständig an den falschen Stellen in den Markt ein und verstärkt die Blasengefahr noch.

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ernsth 07.12.2015, 15:01
79. Niedrigzins im Postkapitalismus

Der Staat muss die Zinsen niedrig lassen. Wenn die Zinsen erhöht werden dann kollabiert sofort der Immobilienmarkt und wir haben die nächste Krise. Das wissen Draghi und Schäuble; deswegen gibt es auf Dauer maximal 2% Zinsen. Wer von 10% Zinssatz schreibt der redet allenfalls von der Zeit nach dem ganz großen Crash (und den möchte keiner von uns erleben). Niedrigzins ist essentieller Bestandteil des Postkapitalismus

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