Forum: Wirtschaft
Prognose zur Wirtschaftskraft: Deutschland steigt ab
REUTERS

Deutschland wird 2050 laut einer Studie nur noch die zehntgrößte Volkswirtschaft weltweit sein. Andere EU-Staaten fallen demnach noch weiter zurück - und werden sogar von den Krisenländern Nigeria und Pakistan überholt.

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nixkapital 18.02.2015, 12:07
1. ...

...diese Auswertung unterstellt irgendwie, dass die Ressourcen unendlich sind, oder? Außerdem finde ich es immer etwas sehr kühn, Jahrzehnte vorausblicken zu wollen.

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michibln 18.02.2015, 12:09
2. Vielleicht, vielleicht auch nicht

Die Experten liegen zumeist meilenweit daneben, wenn sie das Wirtschaftswachstum für die nächsten 12 Monate vorhersagen sollen. Warum sollte man dann solch eine langfristige Prognose ernst nehmen? Es gibt einfach zu viele Unwägbarkeiten.

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oli h 18.02.2015, 12:09
3. Kaffeesatzleserei!

So ein Quark. Werd' mir den Artikel mal bookmarken und falls ich 2050 noch lebe mal schauen was draus geworden ist. Bis dahin ist uns die EU aber wahrscheinlich eh sowas von um die Ohren geflogen, da können es schon auch ein paar Plätze weiter hinten werden...

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bstendig 18.02.2015, 12:13
4. Oh mein Gott,

die Jungs von PWC werden aber auch imemr seltsamer..

Da hat einer die Wachstumszahlen der vergangenen Jahre hochgerechnet und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Was genial - und was für ein Kappes. Da warten wir doch mal ganz ruhig ab, was wirklich passiert..

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kaiser-k 18.02.2015, 12:16
5. Fazit:

a) Alle mehr arbeiten.
b) Gehaltskürzungen fordern.
c) Pass abgeben und nach Nigeria auswandern.
d) Progonosen von 'Wirtschaftskompetenzen' an die Wand pinnen und hin und wieder mal auf Realitätsbezug prüfen. Dann Kopf schütteln und ignorieren.

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c.weise 18.02.2015, 12:17
6. Prognose zur Wirtschaftskraft: Deutschland steigt ab

Das Wachstum des BSP fällt deutlich niedriger aus, wenn die unrealistisch tief angesetzten Inflationszahlen korrigiert werden. Aus global 3% p.a. wird dann eine Rezession. Die Annahmen der Studie werden in dem kurzen Artikel vorsorglich nicht angesprochen. Es scheint aber sehr fraglich, ob Deutschland nicht doch schneller absteigen muss: die überwiegende Abhängigkeit vom Automobilbau (15% der Arbeitsplätze) und vom Spezialmaschinenbau lassen nicht viel Gutes erwarten.

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3-plus-1 18.02.2015, 12:17
7.

Sehr wichtig, dass PwC jetzt solche Meldungen lanciert!

Wie sollte man auch anders als Exportweltmeister bei einer Null-Zins-Politik für private Anlagen und zu erwartenden starken Steuererhöhungen (die Bürgschaft an Griechenland hat die Höhe eines Drittels der jährlichen Gesamtsteuereinnahmen!) die Bevölkerung hierzulande darauf vorbereiten, dass bei den nächsten Tarifrunden der Gürtel - trotz jetzt hervorragender Situation der Unternehmen - nochmals für die Angestellten enger geschnallt werden soll?

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Mastermason 18.02.2015, 12:17
8. Sehr zweifelhaft

Es ist in meinen Augen absolut unseriös, die Weltwirtschaft über den Zeitraum von 35 Jahren beurteilen zu wollen. Hier spielen derart viele Faktoren eine Rolle, die von der Prognose aus schlichter Unkenntnis unberücksichtigt bleiben müssen.
Beispiel China: Die Entwicklung der VR hängt u.a. davon ab, ob die Regierung das Problem der Hunderten von Millionen Wanderarbeiter und der über 100 Ethnien in den Griff bekommt. Nur ein autokratisches kann da den Deckel drauf halten, und es fraglich, ob das über so lange Zeiträume funktioniert.
Andere Länder wie die genannten Ägypten und Nigeria haben wirtschaftlich und politisch noch wesentlich schlechtere Ausgangssituationen; diese Chaosländer sollen Deutschland auf Dauer abhängen? Das ist doch völliger Quatsch.

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localpatriot 18.02.2015, 12:18
9. Weiche Währung = weiche Konkurrenzfähigkeit

Man kann den Aufstieg der Anderen nicht verhindern. Dazu kommen noch zwei prinzipielle Negative:

Der Abstieg liegt im leichten Leben. Die Firmen müssen dank der weichen Währung nicht mehr so hart mit der Konkurrenz kämpfen. Und dadurch verweichlicht man, wie der Extremsportler welcher lieber zu Hause bleibt anstatt zu trainieren.

Ausserdem hat D einen überdurchschnittlichen Anteil an der Exportwirtschaft der Welt und das wird sich über die Jahre ausgleichen.

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