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Protektionismus: EU belegt China-Stahl mit Strafzöllen
DPA

Die europäische Stahlindustrie steht vor dem Zusammenbruch. Jetzt springt die EU-Kommission der Branche bei. Mit Strafzöllen gegen China und Russland soll die heimische Produktion geschützt werden.

chbastgt 12.02.2016, 20:54
1.

Wieviele europäische Stahlwerke gibt es überhaupt noch, und wieviele davon sind tatsächlich noch nicht im Besitz von Russischen oder Chinesischen Firmen oder deren Staaten.

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Wolfgang Porcher 12.02.2016, 21:35
2. Chinas Antwort

sollte auch ein Strafzoll sein.
Zudem haben wir Unsummen verdient dorthin Fabriken zu liefern für Stahlproduktion, und jetzt wo die preiswerter produzieren als wir in unserer Wohlstandsgesellschaft , wehren wie uns.
Leider ist man dort nicht einig genug gegen die Aussauger und Erpdserlobby mit Addidas Apple Samsung und wie sonst alle heissen,
im Namen der christlich Sozialen und demokratischen Unionen.

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Sanitaetsknaster 13.02.2016, 05:04
3.

Wer hätte ein Problem damit, wenn die EU nicht selber z.B. durch hochsubventionierte Lebensmittel - also durch Dumpingpreise - die Landwirtschaften der afrikanischen Länder ruinierte?

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Nonvaio01 13.02.2016, 10:44
4. aha

wenn China oder die USA das machen gibt es einen aufschrei, ich dachte es gibt freie marktwirtschaft, Globalisierung.....wohl nur solange es gut fuer uns ist.

Am besten ist wir senken die loehne weiter in europa damit man mit China konkurieren kann.

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stdout 13.02.2016, 21:16
5. Richtig so!

Wir brauchen keine Stahlimporte, genauso wenig wie China unsere Autos braucht. Diese ganze "globale Marktwirtschaft" ist einfach nur eine Lüge. Sie dient dazu Geringverdiener und den Mittelstand auszunehmen.

Wirklich besser geht es heute niemandem. Halb Asien verschwendet sein Leben dafür, dass wir völlig sinnlose "Smartphones" und Co. besitzen können.

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alice-b 17.02.2016, 19:25
6. Woher

Woher sind der EU die Herstellungskosten in China und Russland bekannt? Legen diese Länder ihre Kalkulation auf den Tisch? Weshalb wird russischer und chinesischer Stahl unterschiedlich mit Strafzöllen belegt? Ist das ganze wieder nur Politik?
Fragen über Fragen.


Würde China oder Russland das gleiche machen, so würde die EU-Handelskommissarin Cecilia Malström rufen, das verstößt gegen die Grundsätze der WTO, ist undemokratisch und gefährtet den freinen Handel.


Die Länder würden mit Sanktionen belegt.

China haben aus vielerlei Gründen geringere Produktionskosten. China hat ältere Stahlproduktionsstraßen in Europa für ein Ramsch-preis gekauft, die laufen jetzt auf hoch-touren. Wie vor etwa 15 Jahren die Textilindustrie ihre veralteten Maschinen in die uns jetzt bekannten Billiglohnländer verscherbelten, bis sie DE nicht mehr konkurrenzfähig war.
Russland hat selber eigene Energie, muss keine teure auf dem Weltmarkt einkaufen.

Eines haben beide Länder gemeinsam, geringere Lohnkosten. als DE, GB und FR.

Der EU wird es nicht gelingen, wie bei der Textilindustrie, die heimischen Produzenten über Jahre mit Strafzöllen am Leben zuhalten.

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