Forum: Wirtschaft
Protest in Berlin: Tausende demonstrieren gegen "Mietenwahnsinn"
DPA

Ein Protestzug Tausender Menschen zieht durch Berlin. Die Demonstranten fordern erschwingliche Mieten und wollen Verdrängung stoppen. Auch in anderen Städten sind Aktionen geplant.

Seite 1 von 15
nextgen 06.04.2019, 14:46
1. richtig so

mieten müssen runter.vorallem muss es leichter sein eine Wohnung zu kriegen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chrbrunswick 06.04.2019, 14:48
2.

Ludwigsfelde soll doch auch schön sein...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nicolai.kilian 06.04.2019, 14:52
3. Gutes Ziel, schlechtes Mittel

Ein viel wirksameres Mittel, um Mietpreise zu senken, ist es, mehr neue Wohnungen zu bauen, vor allem öffentliche und vor allem Hochhäuser. Stichwort Wohnraumverdichtung. Das sieht auch z.B. das arbeitnehmernahe Wirtschaftsinstitut DIW so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kaiser.friedrich 06.04.2019, 15:01
4.

Zitat von nextgen
mieten müssen runter.vorallem muss es leichter sein eine Wohnung zu kriegen!
Sie haben offensichtlich nicht verstanden, wie Marktwirtschaft funktioniert.

Die (Miet-)Preise werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt und nicht durch Verordnungen von oben.

Keine der von der rot-roten Regierung in Berlin vorschlagenen Loesungen loest das Problem, dass die Nachfrage deutlich hoeher ist als das Angebot. Daher sind diese Forderungen unsinnig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Aktinionär 06.04.2019, 15:03
5. Obszöne Sanierungen

Vor allem die obszönen Sanierungen machen einen Großteil des Wohnraumes schlichtweg unbrauchbar für den normalen Mieter. Die Mieten sind nur noch für Paare mit doppeltem Einkommen ohne Kinder bezahlbar und entsprechend sehen auch die Wohnungssanierungen aus:
Keine Badewanne, dafür Regendusche, Küche im Wohnzimmer, Badezimmer ans Schlafzimmer angehängt. Für Kinder oder Wohngemeinschaften ist da kein Platz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vinividiveto 06.04.2019, 15:03
6. In UK sinken die Mieten und Kaufpreise

... durch den Brexit. Dieser Ansatz wäre doch auch eine Idee. Dämlicher als Enteignungen wäre ein Dexit auch nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Egon von Trollingen 06.04.2019, 15:09
7. Marktlage

Einfach aus den Städten in das Umfeld ziehen.
Und schon fallen die Preise.
Im Übrigen hat der gesetzliche Dämmungswahn entscheidend zur Preistreiberei beigetragen.
Da will nur niemand gern von hören.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sponer59 06.04.2019, 15:12
8. Its Neubau stupid!

Oh Mann, was ändert sich an der Wohnungssituation, wenn die Steuerzahler die Mieten derjenigen subventionieren, die zufällig gerade in einer der Wohnungen der besagten Wohnungsbaugesellschaften wohnen? Reine Linken Klientelpolitik! Berlin hat pro Jahr einen Zuzug von 50.000 Menschen zu verkraften. Diese suchen nach Wohnungen und eine Enteignung hat auf den dringend notwendigen Neubau null Effekt. Der Senat muss Wohnungsbau fördern. Im Augenblick tut er alles dafür, dass keiner mehr in den Wohnungsbau investiert (Milieuschutz, ev. Mietendeckelung, geringere Umlagen bei Modernisierung usw.). Rot-rot-grün in Berlin ist hier, aber auch auf anderen Politikfeldern (Bildungspolitik) einfach nicht in der Lage, eine vernünftige, auf Nachhaltigkeit angelegte Politik zu verfolgen. Wäre die Berliner CDU nicht so ein Gartenzwerg Provinzverein, wären sie längst weg vom Fenster. Aber so…

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sooderauchanders 06.04.2019, 15:12
9. Geldverschwendung

Also 30 Milliarden € ausgeben damit sich weniger als 10 Prozent der Berliner Bevölkerung etwas sicherer fühlen können, dass ihre Mieten nicht zu sehr steigen . Geht das nicht auch günstiger. Zum Beispiel durch Mietobergrenzen. Wie soll es durch diese Geldverschwendung möglich werden, leichter eine Wohnung zu finden? Richtig, bisher entschied das Geld bzw. das Einkommen und jetzt wer oder was? Wenn immer mehr Menschen nach Berlin (und da natürlich nicht nach Marzahn sondern in‘s hippe Kreuzberg) ziehen wollen, werden von Enteignungen nur die profitieren, die schon eine Wohnung in den gefragten Lagen haben. Linke nannten das früher Besitzstandswahrung, und fanden das spießig. Aber heute ...?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 15