Forum: Wirtschaft
Protest gegen Notenbankschelte: Top-Ökonomen starten Aufruf zur Unterstützung der EZB
DPA

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat die Euro-Krise beruhigt - aber in Deutschland viel Kritik hervorgerufen. Sogar das Verfassungsgericht befasst sich mit der Rechtmäßigkeit des Anleihenkaufs. Führende Ökonomen wollen die EZB nun unterstützen und starten einen weltweiten Aufruf.

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fragel 26.07.2013, 16:56
10. Ja klar

Der Hintergrund , worüber aber nicht gesprochen wird, Deutschlands Steuergelder sollen auch weiterhin die anderen Staaten finanzieren. Egal wofür deutsche Steuergelder verschwendet werden. Wenn ich nun noch lese, in Deutschland sollen noch mehr Steuern gezahlt werden , könnte ich die Politiker, die diese Absicht haben , eigenhändig erschlagen.

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mauskeu 26.07.2013, 16:57
11.

Wer in D glaubt man könne den Euro wie die DM geldpolitisch
managen lügt sich in die eigene Tasche. Während die Zentralbanken
der USA,UK und Japan riesige Beträge von eigen Titeln aufkauften,
blieb die ECB da entsprechend ihrer Aufgabe sehr zurückhaltend.
Draghi ist nicht das Problem sondern eher die Lösung der
Eurokrise.

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Watschn 26.07.2013, 16:58
12. Die Frankfurter Börse, Wallstreet, Londoner City-Boys werden sich die Hände reiben..

Zitat von sysop
Die Politik der Europäischen Zentralbank hat die Euro-Krise beruhigt - aber in Deutschland viel Kritik hervorgerufen. Sogar das Verfassungsgericht befasst sich mit der Rechtmäßigkeit des Anleihenkaufs. Führende Ökonomen wollen die EZB nun unterstützen und starten einen weltweiten Aufruf.
Man versucht jetzt von Seiten der Anleiheschrottankauf-Befürworter quasi eine verspätete Replik zu geben, 1 Jahr nach den massiv überwiegenden, renommierten 500 deutschen Wirtschaftsökonomen...., welche die gefährliche EZB-Draghi-Politik kritisieren...

Herr Prof. Dr. Sinn hat recht. Der Gelackmeierte ist schlussendlich der Steuerzahler der (noch) wenigen solventen €-Nordländer (D, NL, A, FIN, LUX)....
Die intern. Anleger, Gläubiger, Investoren, Anlage- und Hegdefonds; die Wallstreet und die Londoner City-Boys aber...klopfen sich feixend auf die Schultern und frohlocken...,

denn sie können ihre Papiere der öffentlichen Hand (der EZB, dem ESM, den €-Rettungsbürgschaften, dem IWF und den €urozonenstaaten) zu Handen des Steuerzahlers überwälzen..

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boshafterzwerg 26.07.2013, 16:58
13. Tolle Truppe!

die da den Aufruf unterzeichnet hat. Was an denen "führend" ist, weiß nur der Spiegel. Das sind "Experten" vom Kaliber Kemper, dem "Haussoziologen" der Linkspresse. Herr Sinn hat Recht, ebenso Herr Lucke und Herr Starbatty. Letzerer hat schon 1998 genau vorher gesagt, was jetzt passiert ist.
Die EZB macht Interessenpolitik für die weltweiten Kapitalanleger, Hedgefonds und Schuldenländer auf Kosten der schaffenden Bevölkerung der solider wirtschaftenden Nordgruppe innerhalb der Eurozone. Entweder die AfD kommt in den Bundestag oder der Zug in Richtung Verarmung Deutschlands und Europas fährt ab.

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General_Turgidson 26.07.2013, 16:59
14. Lohnschreiber

Da haben sich ein paar Experten (wer kennt noch Karl Hungus) zusammengefunden, um sich etwas Gutes zu tun.

Für diese netten Erkenntnisse wird es zweifellos einen Batzen Geld für vertiefende Studien zu diesem Thema geben, von EZB, IWF, EU, OSZE, CDUCSUSPDGRÜNE (nebst Stiftungen) und diversen Großbanken.
Da wird am Ende ordentlich was zusammen kommen, da muß ein Klimaforscher schon ne Weile für stricken.

Wichtig ist nur, die ganzen Fördermittel gleich in eine harte Währung umzutauschen, damit die Folgen aus OMT, Targetsalden und ESM nicht die armen Auftragsforscher treffen.

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ernesto c 26.07.2013, 17:00
15. Richtig

Natuerlich kann die Strategie einer Notenbank nicht durch die Abstimmung mit den Fuessen bewertet werden: nicht durch die Fuesse einer sogenannten demokratischen Mehrheit, die im Fall einer Entscheidung ueber Notenbankstrategie nicht einmal verstehen wuerde, ueber was sie entscheidet; aber auch nicht durch die Fuesse vieler renommierter Oekonomen. Fakt ist aber dass die EZB zwei grosse Gruppen von Gegenspielern hat. Die erste Gruppe sind die Vertreter nationaler Agenden, die ihren alten Waehrungen nachtrauern. Diese Trauer um nationale Symbole ist aber politisch motiviert, nicht oekonomisch, und liefert deshalb keine substantielle Kritik an der EZB. Die andere Gruppe sind in Dollar investierte Investoren, die um ihre eigenen Vermoegenswerte fuerchten durch das Erstarken der Euro-Waehrung. Auch die Kritik dieser Gruppe ist nicht substantiell fuer die EZB, da sie sehr simplen egoistischen Interessen dient.

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Euclid 26.07.2013, 17:00
16. Mit denen kann ich auch mitreden

Zitat von sysop
Die Politik der Europäischen Zentralbank hat die Euro-Krise beruhigt - aber in Deutschland viel Kritik hervorgerufen. Sogar das Verfassungsgericht befasst sich mit der Rechtmäßigkeit des Anleihenkaufs. Führende Ökonomen wollen die EZB nun unterstützen und starten einen weltweiten Aufruf.
Dann sollen mir die Alleswisser mal sagen wieso sie die Krise nicht erkannt und verhindert haben.

Wenn die Krise nicht erkannt werden konnte, dann fehlt ihnen auch das Wissen um Draghis Politik beurteilen zu koennen. Die Alleswisse rennen den Problem immer hinterher, verhindern tun sie nichts, und sie brauchen auch keine Angst um ihre Altersversorgung zu haben, denn inzwischen haben alle ihre Schäfchen im Trocknen. Ich möchte endlich mal Logik hören.

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marinero7 26.07.2013, 17:03
17.

Zitat von schropc3
......die zwar keinerlei Chance hat, in den Bundestag zu kommen, die Bundeskanzlerin Dr Angela Merkel jedoch künftig in eine Große Koalition zwingen könnte. Dies sollte man als vernünftiger Wähler beachten.
Die Wähler zwingen Merkel in eine große Koalition? Wie gemein, ach was sind die gemein !!!

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nervenzusammenbruch 26.07.2013, 17:04
18.

endlich kommen mal andere menschen als diese ewigen nörgler zu wort. dieser aufruf ist wichtig. man muss die ezb in ihrer volkommen richtigen politik unterstützen

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heldenmut1 26.07.2013, 17:04
19. Ein Sinn, Starbatty, Lucke, Sarrazin oder Issing und Weidmann mit seiner Bundesbank

sind mir lieber und meinen ökonomischen Anschauungen näher als hunderte von Ökonomen, die der Notenpresse Draghis fröhnen. Wo waren diese Ökonomen als die Maastrichtkriteren dutzenmal gebrochen wurden? Ein Draghi, der seinerseits mit Hilfe nebulöser Derivate die Neuverschuldungsquote Italiens unter 3 % drückte, um Italien in die Eurozone zu bugsieren, der eine italienische EZB-Politik betreibt ( 1 DM = 1.000 Lira ) und der Ramschanleihen zu Lasten deutscher Steuerzahler aufkauft mit der Folge, dass z.B. Italien jeden Eifer dringend erforderlicher Reformen vermissen läßt, dieser Draghi, müßte, falls er einem privaten Unternehmen vorstände, ween Konkursverschleppung der EZB in den Knast. Da haben sich die feinen Ökonomen den falschen ausgesucht!

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