Forum: Wirtschaft
Proteste von Klimaschützern: Demonstranten blockieren Eingänge zur IAA
Wolfgang Rattay/ Reuters

"Die Straße ist besetzt - Verkehrswende jetzt": Am zweiten Publikumstag der IAA gibt es wieder Proteste von Klimaschützern. Sie kritisieren, dass die Branche zu lange auf Verbrennungsmotoren und SUV gesetzt habe.

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xtdrive 15.09.2019, 11:39
20.

Na toll, dann wandert jetzt die IAA ab nach München oder nach Prag.

Ich bin kein Auto- Fan und war schon 20 Jahre nicht mehr dort, obwohl es nicht weit ist, aber diese Industrie-feindliche Stimmung macht mir Angst

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newliberal 15.09.2019, 11:48
21. Das Leben in D ist doch nur noch im SUV zu ertragen

Ich mag die SUVs überhaupt nicht, man sitzt wie auf einem Trecker, in den Kurven hat man das Gefühl das Ding kippt gleich um, einparken geht so - aber man sitzt hoch oben. Wer einen niedrigen Sportwagen fährt, kriegt mittlerweile teilweise Anfälle. Mit Unkraut überwucherte Verkehrsinseln, die einem die Sicht in Kreuzungs/Kreisverkehre nehmen, Schläglöcher die einen daran erinnern dass Stossdämpfer auch nur bis zu einem gewissen Grad dämpfen, Schnee wird auch nur noch sporadisch geräumt - alles spricht in D eigentlich für einen SUV !

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octagon87 15.09.2019, 11:55
22.

Endlich wird die Jugend wieder politisch.
In 20 oder 30 Jahren werden wir darauf zurück schauen und froh sein, das die Entmachtung der Autobosse initiiert wurde.
Genauso wie wir heute auf die 68er Generation blicken.
Die ewig gestrigen Autofetischisten gehören auf den Müllhaufen der Geschichte.

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purple 15.09.2019, 11:57
23.

Zitat von Naturrecht
Vielleicht hätten die Top-Manager von VW, Daimler oder BMW etwas Hirn gebraucht und ihre Unternehmen besser auf die Zukunft ausgerichtet. Nicht die Demonstranten sind schuld, dass die Arbeitsplätze verloren gehen, sondern die Entscheidungsträger innerhalb der Branche. Wenn man lieber den Kunden betrügt, anstatt in alternative Mobilitätkonzepte investiert, ist man selbst schuld, wenn die Branche den Bach hinunter geht.
Das schadet aber nicht den Automanagern sondern den Angestellten.

Und ich denke nicht, daß die deutsche Autoindustrie was versäumt hat. E-Mobilität wird nur in Nischen funktionieren solange das Energiespeicherproblem nicht gelöst ist. Und Lithiumzellen sind eine brutale Sackgasse. Das wissen unsere Hersteller und deswegen versuchen sie die Verluste kleinzuhalten, die sie mit E-Autos einfahren werden.

Nehmen wir doch nur mal den Nissan Leaf mit der großen 65kwh Batterie. Reichweite bei 110 km/h(!!) und - 10 Grad 173 km. Das ist einfach witzlos. D.h. man bräuchte Batterien mit mind. 150kwh bis da ein Auto draus wird - und sowas wiegt mindestens 1,2 to, ist unbezahlbar und für die gerade geplanten Autos zu groß. D.h. es gibt keine technische Lösung für ein E-Auto und als Familienauto gibt es sowieso nur den Tesla X und der ist völlig unbezahlbar.

https://www.nissan.de/fahrzeuge/neuwagen/leaf/reichweite-aufladen.html

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pfandsiegel 15.09.2019, 12:01
24. Iaa

Hierbei dürfte es sich wieder um gut mit Staatsknete alimentierte Berufsempörte handeln. Merkt eigentlich niemand, daß wir gerade dabei sind, all das zu zerstören was drei Generationen nach dem Krieg aufgebaut haben ? Einschließlich unseres Wohlstandes ?

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zzzzxy 15.09.2019, 12:01
25. müsste ich nicht arbeiten

könnte ich auch sternfahrten unternehmen.
herr feldmann soll die öffus um 300% ausbauen, dann können auch 100.000 der 600.000 frankfurzer pendler ihr auto auf den gigantischen p+r parkplätzen abstellen

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spon_2294391 15.09.2019, 12:01
26. Die kleine Greta

und ein SUV Unfall in Berlin reicht, um direkt einen der Wohlstandsmotoren in die Tonne zu kloppen und über „SUV Verbote“ nachzudenken. Was denken diese Personen, wenn statt des Porsche eine S Klasse oder ein Fiat Punto in die Personen geflogen wäre? Also auch verbieten! Alles verbieten. Wahrscheinlich ist die Hälfte dieser Experten noch vor Wochen im Fernurlaub gewesen und/oder mit der eigenen Karre zum Demo-Ort gefahren. Gott stehe ihnen bei.

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CobCom 15.09.2019, 12:02
27.

Zitat von Spiegelleserin57
Ist die Autobranche etwa doch zukunftsfähig? Laut einer Studie trägt sie zumindest einen Großteil zu den deutschen Patentanmeldungen bei. Das ist doch in allen anderen Bereichen, auch im privaten genauso: wer fährt denn langsam wenn er keinen Knollen zu befürchten hat und wenn er einen bekommt wandert man dann erst mal zum Anwalt und protestiert, das macht Audi auch nicht anders. Man lernt eben vom Kunden.
Diesen Schuß Obrigkeitsstaathörigkeit konnten Sie sich nicht verkneifen?
Schade, denn die Ablehnung der Verteidigerfunktion in einem Owi- oder Strafverfahren disqualifiziert alles. Zumal gerade festgestellt wurde, dass bei verbreiteten Blitzern konstruktiv bedingt nicht mal die korrekte Messung nachvollziehbar ist https://www.youtube.com/watch?v=pgg9nr47kOA
Der Punkt ist nicht ohne, wie ich schon aus eigener Erfahrung weiss. Korrekt gefahren auf Tempomat, plötzlich Blitz im Auge. Leider wurde mein Bild mit den Meßdaten des Überholers verknüpft, der das Ding ausgelöst hatte. Auf einmal stehen 60 km/h drüber im Raum ... in diesem Fall war es zum Glück erkennbar. Aber den Melkmaschinen traue ich seitdem nicht mehr. Die machen Fehler.

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frazis 15.09.2019, 12:03
28. Natürlich kann in in Deutschland

für oder gegen etwas demonstrieren so wie er will. Grundsätzlich ist das auch gut so. Schön wäre es, wenn man auch hier Alternativen aufzeigen könnte, die auch tatsächlich in nächster Zeit durchführbar wären. Demonstrieren des Demonstrierens wegen bringt nicht viel. Natürlich kann man das Auto verteufeln, in Deutschland gibt es aber fast 50 Millionen davon und die werden auch von leibhaftigen Menschen gefahren. Hinzu kommen auch noch etliche Angehörige, die noch mitfahren wollen. Wenn nun einige Aktivisten in Frankfurt demonstrieren ist das nur ein recht kleiner Teil der Bevölkerung. Derart kleine Bevölkerungsanteile haben nicht das Recht die Politik der Bundesregierung in ihrem Sinne nachhaltig zu beeinflussen. Das ist und bleibt Sache der gewählten Politiker. Es kann und darf nicht, dass eine kleine, aber lautstarke Minderheit bestimmt, was in diesem Staate geschehen soll. In einer demokratischen Gesellschaft entscheidet nur der Wähler und nicht die Straße. Das sollten sich vom Volk gewählte Politiker merken, ansonsten werden sie ihrem Amt nicht gerecht.

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