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Prozess gegen Bayer-Tochter: Monsanto muss krebskrankem Kläger 81 Millionen Dollar za
Brendan McDermid/ REUTERS

Das US-Unternehmen Monsanto hat einen wichtigen Prozess um angeblich krebserregende Produkte verloren und muss einen hohen Schadensersatz zahlen. Das Urteil könnte weitreichende Folgen haben.

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gerd0210 28.03.2019, 18:47
40.

Zitat von mostein
würden die Prozesse in der Summe 100 Mrd. Dollar kosten. Selbst wenn Monsanto/Bayer das teilweise auf eine Versicherung abwälzen könnte, wird das mittelfristig dazu führen, dass Bayer für ein Butterbrot von einem US-Konzern geschluckt werden wird.
10.000 Klagen stehen an, je 80mio. bis 100mio. Macht in der Summe rund eine Billion Dollar.

Man darf gerne eine Liste aufstellen, wer als nächstes dran ist. Da hätten wir die Telekom, die mit ihrem 5G 300 Mio. US Bürger krank macht.

Auch die Lufthansa verteilt Giftstoffe über die USA, was die nationale Sicherheit berührt.

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gerd0210 28.03.2019, 18:52
41.

Zitat von spon_8165353
Was jetzt auf Bayer zukommt. hätte man sich sparen können. Dieses ungute Gefühl, welches immer da war als Bayer unbedingt die us-amerikanische Firma Monsanto aufkaufen musste, wird jetzt zum Albtraum. Diese Firma hatte so viele Leichen im Keller (Agent Orange, Kauf von Politikern u.v.m.), dass einem beim Eruieren der Firmengeschichte übel wurde. Jetzt fällt Bayer wohl die eigene Gier auf die Füße. Nun ja, darüber werden nicht alle Tränen vergießen, zumal Bayer sich sichtlich selbst ins Knie geschossen hat.
Wenn die Strafzahlungen immer höher sind, als die Nettogewinne, dann müsste doch jedem klar sein, dass die Rechnung niemals aufgehen wird.

Und vor allem, irgendwann muss man doch merken, dass dies Absicht ist.

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gerd0210 28.03.2019, 18:59
42.

Zitat von conjure
Icj weiss nicht, ob Glyphosat krebserregend ist, die Daten sprechen für mich als Laie eher dagegen. Mit Sicherheit hat Bayer die Risiken von Prozessen unterschätzt, ein bisschen hat es den Eindruck, als würde sich der Amerikaner rächen, dass ein ausländischer Konzern einen US Champion übernommen hat. Auf einmal hagelt es relativ fragwürdige Urteile gegen Bayer. Das ist schon merkwürdig.
Wenn man bedenkt, wie viele Menschen Haltungsschäden durch die Nutzung des iPhones haben und in ein paar Jahren Höllenschmerzen erleiden müssen. Da sind 10 Billionen Dollar an Apple geradezu gnädig.

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Kucker 28.03.2019, 20:18
43. Wieso muss eigentlich Bayer zahlen?

Der Kläger hat sich doch seine Krebserkrankung schon vor der Übernahme durch Bayer zugezogen. Also müssten doch die damaligen Besitzer von Monsanto haften – Geld genug haben sie ja bekommen. Oder waren etwa die Bayer-Manager so unvorsichtig und haben die Haftung für alte Fälle mit übernommen?

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moev 28.03.2019, 20:19
44.

Zitat von Mikrohirn
werden dann gefällt, wenn weder Wissenschaft, noch Vernunft, noch Recht, noch Maß, noch Beweise eine Rolle spielen, also in den USA.
Tja, das ist das Bayer Management halt davon ausgegangen, das Urteile nur auf Basis von Fakten gefällt werden. Und jetzt erwischt es sie kalt, dass drüben halt doch Urteile basierend auf Empfindungen gefällt werden

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latrodectus67 28.03.2019, 21:07
45. Fakten

Zitat von moev
Tja, das ist das Bayer Management halt davon ausgegangen, das Urteile nur auf Basis von Fakten gefällt werden. Und jetzt erwischt es sie kalt, dass drüben halt doch Urteile basierend auf Empfindungen gefällt werden
Ich denke es ist ein wenig verwegen hier von Fakten gegen Empfindungen zu sprechen. Es gibt wenige Bereiche des menschlichen Zusammenlebens in denen klare Fakten wie 9.81 m/s2 gelten.
Es gibt immer Experten und Aussagen für die eine oder andere Seite. Und je nachdem auf welcher Seite des Zaunes ein "überzeugter" Betrachter steht sind das dann Fakten oder "alternative Facts". Oder eben Argumente die abgewägt werden.
Und genau deswegen geht es nun in die nächste Instanz

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