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Prüfung in Karlsruhe: Bundesfinanzhof hält Erbschaftsteuer für verfassungswidrig
DPA

Das Bundesverfassungsgericht muss sich mit der Erbschaftsteuer befassen. Der Bundesfinanzhof hält das Gesetzeswerk für verfassungswidrig und hat es zur Prüfung nach Karlsruhe verwiesen. Die Richter stört, dass Erben von Betrieben bislang kaum Abgaben zahlen.

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redwed11 10.10.2012, 14:16
160.

Zitat von labudaw
dann werden sie sehen, daß auch ERBEN NICHT LEISTUNGSLOS ein Unternehmen zugeschrieben bekommen. Jeder Unternehmer geht ins RISIKO mit eigenem Kapital, meist zulasten seiner Familie - er arbeitet bis zu 3mal soviel wie der normale "16:00 Uhr-Feierabend-HAber" und etwa 1000mal soviel wie die die hier auf BGE leben und den ganzen Tag linken Müll posten. Ich gönne jedem von den eine Unzternehmensgründung - natürlich mit Mitarbeitern, die mindestens den Mindestlohn kriegen.
Das ist neu für mich. Unternehmer arbeiten dreimal soviel als "normale" Beschäftigte. Dann arbeiten diese Leute ja 24 Stunden am Tag. Eine wahrhaft große Leistung. Wann schlafen diese Heroen eigentlich?
Übrigens, von welchem Risiko spechen Sie da. Wenn es schiefgeht erhält auch der Pleiteunternehmer H 4 und kann dann in Saus und Braus leben. Wo liegt da das Risiko?

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nobby_l 10.10.2012, 14:16
161. Und in diesem Fall Sie

Zitat von aprilapril
Der Erblasser wurde besteuert. Es geht aber um die Steuer des Eben. Ds ist in der Regel einen andere Person.
Sie haben ja Recht, dass der Erbe eine andere Person ist als der Erblasser. Aber im Ergebnis bedient sich der Staat ein zweites Mal am ursprünglichen Einkommen.

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Bob Andrews 10.10.2012, 14:17
162.

Zitat von box-horn
Es wird bei der Erbschaftssteuer nicht die "Rendite" besteuert sondern die Substanz des Vermögens.
Nein, es wird der Vermögenszuwachs des Erben besteuert (= Erbanfallsteuer)

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Bob Andrews 10.10.2012, 14:18
163.

Zitat von nobby_l
Sie haben ja Recht, dass der Erbe eine andere Person ist als der Erblasser. Aber im Ergebnis bedient sich der Staat ein zweites Mal am ursprünglichen Einkommen.
Das tut er auch, wenn ich von meinem Einkommen eine Tankfüllung bezahle...

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Nabob 10.10.2012, 14:19
164. Das kennen wir doch schon vom Solidaritätszuschlag

Zitat von sysop
Das Bundesverfassungsgericht muss sich mit der Erbschaftsteuer befassen. Der Bundesfinanzhof hält das Gesetzeswerk für verfassungswidrig und hat es zur Prüfung nach Karlsruhe verwiesen. Die Richter stört, dass Erben von Betrieben bislang kaum Abgaben zahlen.
Verweisung auf Nimmerwiedersehen - dank unabhängiger Justiz.

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carolane 10.10.2012, 14:19
165. Keine Bescherung

Zitat von box-horn
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Das eine ist eine Substanzbesteuerung, das andere mit der Einkommenssteuer zu vergleichen.
Die Steuerproblematik ist bei der Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer ähnlich. Nämlich, wie erfasse und bewerte ich Vermögen. Und da wird es bei der Vermögenssteuer auch wieder darum gehen, wie bewerte ich Betriebsvermögen von Mittelständlern und Bauern. Und wenn man da z.B. eine Vermögenssteuer von 1-2% über längere Zeit (>10 Jahre) ansetzt, hat man genau dieselben Probleme der Substanzzerstörung wie bei der Erbschaftssteuer die ja auch über 10 Jahre gestreckt werden kann.

Also ich bin mir da ziemlich sicher, dass sich die linken Nikolause wenig Hoffnung machen könnnen mit einer Vermögenssteuer ihre Klientel wieder einmal mit Unverdientem zu bescheren.

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spon-facebook-10000200358 10.10.2012, 14:21
166. optional

Die Erbschaftssteuer ist das bekloppteste was es gibt. Es macht keinen Sinn Geld doppelt versteuern zu müssen...von dem geld das übrig bleibt wurde schonmal fast die hälfte an stuern für den staat abgetreten. d.h. auch damals konnte man seinen erben nur die hälfte an taschengeld geben, geschenke machen was weiss ich. ich finde es einfach ein frechheit bestimmte bürger doppelt zu besteuern. ich bin eigentlich links eingestellt. aber wen soll es motivieren sich was ordentliches aufzubauen, wenn man weiß das nach seinem tot fast die hälfte an vater staat wandert und nicht an seine geliebte familie für die man eben von morgens bis abends malochen geht. darüber hinaus hat man vielleicht mit seinem erbe auch arbeitsplätze geschaffen etc..das ist einfach nicht fair. ich bin immer für faires miteinander. aber das ist alles andere als fair.

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xaka 10.10.2012, 14:22
167. ???

Zitat von thorusch
Nein, aber setzen wir mal voraus, dass der/die Verstorbene hart dafür gearbeitet hat und Steuern gezahlt hat, dann widerspricht es meinem Gefühl, dss nach dessen Tode der Staat die Hand aufhält. Mit welcher Begründung? Nur eins: Ich bin weder Erbe, noch werde ich dick erben noch würde ich mich als vermögend bezeichnen, nur dass da kein Verdacht bzgl meiner Meinung aufkommt...
Weil es weder eine Selbstverständlichkeit noch kostenlos zu haben ist, zu gewähren, dass eine Gesellschaft über Generationen so stabil bleibt, sodass Vermögensvererbung über Generationen hinweg überhaupt möglich ist. Dass sich jemand große Vermögen anhäufen kann, ist doch nicht alleine das Verdienst jenes einzelnen, sondern einer ganzen Gesellschaft, die sich als solche definiert und in sich derart gefestigt ist.

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pom_muc 10.10.2012, 14:22
168.

Zitat von nicolo1782
werden Gesetze dieser Regierung als verfassungswidrig eingestuft (auch wenn in diesem Fall die endgültige Entscheidung noch aussteht). Das muss doch langsam mal auch dem einfachen 'Michel' zu denken geben.
Was nachdenklich macht ist die große Anzahl der Dampfplauderer die der jetzigen Regierung auch Ergebnisse der Vorgängerregierungen anlasten.

Anscheinend korreliert das Gedächtnis mit dem Verstand.
Erbschaftssteuer: Das ist neu. Das ändert sich. | PuroVivo

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prometheus11 10.10.2012, 14:22
169.

Die Erbschaftssteuer gehoert total abgeschafft. Auf ererbtes Vermoegen ist bereits Steuern gezahlt worden, das ist eine Doppelbesteuerung. Der Staat quescht seine Buerger und Betriebe aus, wo er nur kann.

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