Forum: Wirtschaft
PSA-Konzern: Einstieg von Dongfeng besiegelt
REUTERS

Frisches Kapital, Wechsel an der Spitze, neue Machtverhältnisse bei den Anteisleignern: Der Einstieg von Dongfeng sorgt im PSA-Konzern bereits für Bewegung, bevor er überhaupt vollzogen ist - und weckt Hoffnungen auf ein Comeback des traditionsreichen Autobauers.

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susiwolf 19.02.2014, 08:41
1. Wortloser Kollaps ...

Nun müssen von SPON nur noch die 'Anteisleigner' überarbeitet werden, und wir haben eine aussagefähige Überschrift.
Noch heute ?
Möge der chinesische Drache mit seinen Verkehrsauswüchsen in Kürze den totalen Kollaps erleben;
Dongfeng und den franz. Staat wird's kaum interessieren ...

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susiwolf 19.02.2014, 08:48
2. Beschreibungsperfektion ...

Zitat von sysop
Frisches Kapital, Wechsel an der Spitze, neue Machtverhältnisse bei den Anteisleignern: Der Einstieg von Dongfeng sorgt im PSA-Konzern bereits für Bewegung, bevor er überhaupt vollzogen ist - und weckt Hoffnungen auf ein Comeback des traditionsreichen Autobauers.
... und wenn im 2.letzten Absatz das Wörtchen "in" noch eingesetzt wird, wäre die Beschreibung der Machtverhältnisse (fast) perfekt.
So wie ich heute morgen ;-)

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wolffm 19.02.2014, 08:56
3. Wettbewerbshüter

Was sagen denn die EU Wettbewerbshüter zu solchen Hilfen für Renault und Peugeot?

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knowit 19.02.2014, 09:01
4. Was der Markt nicht braucht,

(weil's halt ne Menge Besseres gibt), kann man ihm nur schwerlich aufzwingen....

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yehoudin 19.02.2014, 09:38
5. hoffentlich

beleben die chinesen das oberklasse segment wieder, eine C6 prestige hats ja leider nie gegeben....

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2cv 19.02.2014, 09:48
6. "Der Absatz in China" - haha!

Wer glaubt, dass wirklich noch Unsummen an Fahrzeugen in China absetzbar sein werden, möge sich mal die aktuellen Entwicklungen der Zulassungen anschauen, bzw. die "Verkehrsinfarkte" in den Städten dort - die Regelung mit "ungeraden/geraden" Nummernschildern greift gar nicht mehr, und in jeder grösseren Stadt bewegen sich die Blechlawinen kaum noch vorwärts. Strafzölle, Gebühren für Stadtverkehr, Steuern etc. werden das ach so gross geplante Geschäft stark einschränken.

Eigentlich geht es um etwas ganz anderes: Technologie duplizieren. Wenn jemals noch die Hydropneumatik überleben wird - Citroën will ja sein Alleinstellungsmerkmal demnächst abschaffen (was für ein Irrsinn) - dann wird sie von den CHinesen übernommen und auf den Strassen dort zum Einsatz kommen. Auch die modulare Plattformentwicklung der EMP2 wird sicherlich von den Chinesen kopiert - umm pardon, integriert - werden, um sie dann für weitere, diesmal allerdings rein chinesische Modelle, zum Einsatz zu bringen, die dann den europäischen Markt überrollen werden. Die Frage ist nur, welches Händlernetz man sich dafür aussucht. Eines wie das von Chevrolet in Deutschland wäre ideal - relativ gut ausgebaut, gute Lagen, günstig zu haben.

Das, was die Familie Peugeot mitgebracht hat, nämlich über Jahrzehnte Stabilität und Kontinuität als langjähriger Anteilseigner mitzubringen, wird nun auf dem Altar kurzfristiger Profite geopfert. Thierry Peugeot jedenfalls hat meine Sympathie - auch wenn die nicht allzuviel zählt...

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hardyhardy 19.02.2014, 09:54
7. Warum denn nicht?

Bevor die französischen Automarken gänzlich aufgeben müssen, kann die Chinesische Hilfe doch nur willkommen sein. Frisches Blut hat immer gut getan. Die einstmals teils recht futuristischen und charaktervollen Automobile sind leider untergegangen; abgelöst durch Allerweltsmodelle und einige hässliche Designstudien. Man hat versäumt, an der Tradition markanter und technisch raffinierter Limousinen festzuhalten. Nur das zählte, trotz teils mieser Qualität. Dazu gehörte der letzte große Wurf in Form eines Citroén CX beispielsweise. Der C6 war auch noch ein sehr schönes Modell. Unbeliebt ist der Zwang, Werkstätten für französische Fahrzeuge aufsuchen zu müssen, die rar und teuer sind. Selber etwas an den Franzosen zu reparieren ist fast ausgeschlossen. Das sollte man sich einmal in Paris durch die Köpfe gehen lassen. Die Chinesen werden es wohl schon wissen.

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brux 19.02.2014, 10:04
8. --------------

Zitat von wolffm
Was sagen denn die EU Wettbewerbshüter zu solchen Hilfen für Renault und Peugeot?
Das gibt mit Sicherheit ein Prüfverfahren. Da aber der Staat Anteile erhält, wird das wohl am Ende als Investition und nicht als Subvention gesehen. Renault bekommt übrigens (derzeit) keine Hilfen.

Wird es nützen? Wohl kaum, denn die Chinesen werden know-how abziehen und wenig Interesse daran haben, unproduktive Werke in Frankreich zu erhalten. Die 35-Stunden-Woche ist schlichtweg ein Industriekiller.

Obendrauf kommt, dass vor allem Peugeot (weniger Citroen) es geschafft hat, schlechtes Design mit mässiger Qualität zu kombinieren. Und das bei geringen Margen. Ich sehe das eher als Tod auf Raten.

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Tevje 19.02.2014, 10:56
9. Das ist

lediglich ein Ausverkauf französischer Technologie und Produktions-Know Hows nach China bei gleichzeitiger Verfügbarmachung einer europäischen Verkaufsplattform für Dong Fengs.

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