Forum: Wirtschaft
Radikaler Umbau: Deutsche Bank streicht 18.000 Arbeitsplätze
Michael Probst/ AP

Seit Tagen wird über einen massiven Stellenabbau bei der Deutschen Bank spekuliert. Nun gab der Konzern bekannt, das Investmentbanking auf ein Minimum zu schrumpfen. Tausende Stellen fallen weg, 7,4 Milliarden Euro kostet der Umbau.

Seite 1 von 7
Dr.Gnaa 07.07.2019, 17:41
1. Da sind sie, die 25% Rendite

Wie von Ackermann vorrausgesagt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pensionskassen 07.07.2019, 17:50
2. Hochmut kommt vor dem Fall

Leider müssen die normalen Mitarbeiter und der Steuerzahler die Rechnung bezahlen. Die Schuldigen haben vorher Millionen kassiert ohne für ihre Fehler zur Verantwortung gezogen zu werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
didel-m 07.07.2019, 17:50
3. Kein Wunder bei der geringen Eigenkapitaldecke

Die DeuBa könnte alles mit umreißen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sorosch 07.07.2019, 17:51
4. Steuergeld den Dilettanten hinterher geworfen

Und diese Dilettanten wurden vor ein paar Jahren Milliarden in den Rachen geworfen. Der normale Bankmitarbeiter hatte davon somit nichts - aber die Boni fließen ungebrochen. Auch wenn jetzt Investmentbanker gehen müssen - die DB hat bestimmt keine 18000 Investmentbanker denen alle Millionen in den Rachen geworfen wurde. Diese systemrelevante Bank hätte damals Konkurs gehen müssen. Deren ihre Manager haben im Guten von der Marktwirtschaft extremst profitiert. Wenn es schlecht geht, müssen die auch haften - und nicht der Steuerzahler – das ist nun mal Marktwirtschaft und nicht Sozialismus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kritik 07.07.2019, 17:53
5.

Das ist schon eine beeindruckende Geschichte. In den 90er Jahren wurden die Privatkunden zur Deutschen Bank 24 ausgelagert (um nicht zu sagen entsorgt), weil die Normalbürger den hochfliegenden Renditeträumen aus dem Investmentbanking im Weg waren. Sie waren einfach lästig.
Jahre später, nach endlosen Skandalen und Betrügereien, für die die Deutsche Bank Milliarden an Strafen zahlen müsste, wird also jetzt das Investmentbanking geschleift und irgendwann abgewickelt.
Für mich war die Deutsche Bank nie eine Option, und sie wird es auch garantiert nicht mehr werden. Möge sie mit Würde untergehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ChrisTh. 07.07.2019, 17:59
6. Wird nix mehr!

Aus meiner Sicht die einzige und letzte Chance der DB: Der komplette Umbau und ein ganz neuer Fokus!
Nur, wo ist denn die Strategie? Wofür will die DB in Zukunft stehen? Der Vorstand hat keine Antwort darauf! Schrumpfen alleine ist keine Strategie!
Der Aufsichtsrad? Ebenfalls keine Antwort, denn der erste der 18.000 abzubauenden Menschen sitzt an der Spitze des Aufsichtsrats. Aber der geht erst, wenn man ihm unter der Hand so viel Geld in den *** steckt, dass ihm seine Machtposition endlich egal ist. „Fehler sind keine Schande, Herr A.! Und es ist auch keine Schande, wenn man nicht jeder Aufgabe gewachsen ist. Legen Sie Ihr Amt doch endlich nieder!“
Ohne ein echtes Ziel, eine echte Vision mit der passenden Strategie wird dies ein Tod auf Raten. So, wie er seit Jahren schon fortschreitet... Schade, das war mal ein tolles Geldhaus, etwas besonderes!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Koana 07.07.2019, 17:59
7. Fünftausend Investmentbanker....

...... kosten wohl im Schnitt 1 Mio Abfindung pro Superbanker, der Rest ist für den Rest, sowie Prämien für die "verantwortlichen" Supermanager. Die Deutsche Bank ist super, bin gespannt, ob die Abfindungen via Cayman Islands auf dortige "Rentenkonten" laufen, der Steuersäckel ist schließlich nur dazu da, diese Eliten zu retten, nicht dazu, von Ihnen auch gespeist zu werden.
So kann man lässig konstatieren, die Umstrukturierung zahlt schon mal zu einem guten Teil die Gemeinschaft der gewöhnlichen Leute.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ecnis 07.07.2019, 17:59
8. Nicht Gold- sondern Schlangengrube

Die DB hat, objektiv betrachtet, wohl nie Gewinne im Investmentbanking erzielt. Das war wohl alles auf Lug und Betrug aufgebaut. Bei manchem ist die Bank erwischt worden. Jedoch so häufig, dass man den Betrug als systemimmanent ansehen muss. Darum bitte nicht davon sprechen, wie "toll" die DB bis 2007 gewesen sei. Sie war es nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
petra.blick 07.07.2019, 18:01
9. Denk‘ ich an Deutschland in der Nacht...

Ich gebe zwar kein Pfifferling für diese Bank, jedoch ist sie ein gutes Beispiel für die Visionslosigkeit und den Untergang einer Industrie geleitet von Managern und Bratern, die nur den Eigennutz im Sinn haben. Gott sei Bank, das diese Welt nun endlich stirbt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7