Forum: Wirtschaft
Reaktion auf Amnesty-Bericht: Katar gelobt Besserung im Umgang mit Arbeitern
DPA

Das Emirat Katar, umstrittener Gastgeber der Fußball-WM 2022, reagiert auf die Vorwürfe zu Menschenrechtsverletzungen. Laut offizieller Nachrichtenagentur wird derzeit an neuen Gesetzen gearbeitet, um Zwangsarbeit und Ausbeutung zu beenden. Konkrete Maßnahmen stehen aber noch aus.

sobejufe 18.11.2013, 14:30
1.

Alles gar nicht wahr! Alles ganz, ganz bös geschwindelt! Erst gestern habe ich im Fernsehen Herrn Beckenbauer glaubhaft versichern gehört, diese Berichte über eine moderne Art der Sklaverei seien alles Erfindungen, er habe dort (O-Ton) niemanden in Ketten herum laufen gesehen. Kann ein "Kaiser" lügen...? *g*

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kl1678 18.11.2013, 15:04
2. rätselhafte motivation

Zitat von sysop
(...)Laut offizieller Nachrichtenagentur wird derzeit an neuen Gesetzen gearbeitet, um Zwangsarbeit und Ausbeutung zu beenden.(...)
Die Grundidee und Hauptmotivation bei der WM-Bewerbung war doch, sich der Welt als moderner, leistungsfähiger Staat zu präsentieren, oder?

Im Grunde ziemlich rätselhaft. Sind die Kataris denn wirklich solche Hinterwäldler, dass sie dachten, ein paar tote nepalesische Sklaven würde niemanden groß stören, solange die Übertragungen im HDTV-Format stabil über die Bühne gehen?
Es wirkt so als hätte der Kidnapper Ariel Castro seine Nachbarn zum Barbecue eingeladen, um diese mit exquisiten Hotdogs zu beeindrucken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Datenscheich 18.11.2013, 20:22
3. Katar gelobt Besserung...?

Selten so gelacht!!!

Solange dort Nicht-Kataris als Nicht-Menschen gelten, sollte man ganz Katar als nicht-existent betrachten bzw. ignorieren.

Keine WM in einer Diktatur, die auch noch Kriege in anderen Ländern anzettelt und finanziert!

Beitrag melden Antworten / Zitieren