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Reaktion auf Sandberg-Buch: Karrierefrauen im Mütterkrieg
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Führen Amerikas weibliche Führungskräfte einen Zweifrontenkrieg gegen die Familie? Facebook-Managerin Sandberg erklärt karrierescheue Mütter zu schlechten Frauen, Yahoo-Chefin Mayer beordert Eltern zurück ins Büro. Beide Vorschläge sind schlecht - sie verursachen stechende Schuldgefühle.

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jjcamera 10.03.2013, 08:31
10. Neues Frauenbild

Zitat von sysop
Führen Amerikas weibliche Führungskräfte einen Zweifrontenkrieg gegen die Familie? Facebook-Managerin Sandberg erklärt karrierescheue Mütter zu schlechten Frauen, Yahoo-Chefin Mayer beordert Eltern zurück ins Büro. Beide Vorschläge sind schlecht - sie verursachen stechende Schuldgefühle.
Die beiden Damen sind nicht wirklich weit entfernt von den Forderungen der SPD- und Grünenfrauen. Die Frau soll arbeiten gehen, sie soll als Steuerzahlerin einen Beitrag zum Bruttosozialprodukt leisten. Von diesen Abgaben sollen u.a. flächendeckend Einrichtungen zur Kindererziehung installiert werden. Der Vorteil: die Kinder werden dem manchmal schädlichen Einfluß von nicht für die Erziehung ausgebildeten Eltern entzogen und zu perfekten kleinen Mitgliedern der Gesellschaft ausgebildet. Die Frau, die drauf beharrt, ihr Kind zu Hause aufzuziehen, wird finanziell benachteiligt. Sie leistet auch keinen fiskalischen Beitrag für die Gesellschaft. Gleicher Lohn für Frauen sowie Frauenquoten in Vorständen und Firmenleitungen sollen helfen, diese Idee zu verwirklichen. Wir sind auf einem guten Weg, die Ideen der Amerikanerinnen zu verwirklichen.

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goodcharlotte 10.03.2013, 08:35
11. Titel

Zitat von sysop
Führen Amerikas weibliche Führungskräfte einen Zweifrontenkrieg gegen die Familie? Facebook-Managerin Sandberg erklärt karrierescheue Mütter zu schlechten Frauen, Yahoo-Chefin Mayer beordert Eltern zurück ins Büro. Beide Vorschläge sind schlecht - sie verursachen stechende Schuldgefühle.

Klar, in meinem Umfeld sind auch zu viele Frauen, die sich noch in die alte Frauenrolle drängen lassen, wenn erstmal Kinder da sind.


Sie werden allerdings auch von keiner Seite zu mehr motiviert, weder von der mütterfeindlichen Politik, noch von ihren Männern, die nur zaghaft an der Familienorganisation teilhaben. Die größten Gegner/innen einer finanziell unabhängigen Muter sind auch häufig die eigenen Eltern, gerade die eigenen Mütter, die es wohl nicht ertragen, dass ihre (Schwieger-) Tochter moderner und unabhängiger lebt, als sie selbst es gewagt haben.


Also - danke für die Motivation!

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apfeldroid 10.03.2013, 08:39
12.

1. Kind= Karriereknick, 2. Kind = Karriereaus!

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blickpol 10.03.2013, 08:40
13. Ich bin eine Frau

aber gerade als solche sage ich: Karrieresüchtige Frauen sind schlimmer als Pest und Hunger zusammen!
Es muss ein Unterschied gemacht werden zwischen den arbeitenden Frauen, die durch Fleiß und Engagement einen guten Platz im Arbeitsleben erreichen und sie sollten diesen Arbeitsplatz auch genauso bezahlt bekommen wie ein Mann - aber Gott bewahre vor Oberemanzen, die nicht einmal ihr Spiegelbild neben sich ertragen können! Ich habe das hinter mir, es ist grausam, böse und abartig, eine Schande für echte Frauen und eine Perversion des Lebens.

Es ist grundsätzlich gut, wenn Männer sich mehr in die Familie mit einbringen - Kinder haben ein Geburtsrecht auf beide Eltern. Die mit der Industrialisierung einhergehende Geschlechtertrennung wurde erleichtert durch die jahrtausendelange, von Kirchen gewollte Unterdrückung der Frauen, sehr zum Schaden der Familien. Heute müssen wir leider das Gegenteil erleben, dass Frauen überemanzipiert kein Interesse an ihrem Nachwuchs haben, bzw. diesen von frühester Kindheit an überfordern. Was wir wirklich benötigen sind Arbeitgeber, die erkennen, dass Familienarbeitsplätze der sicherste Stand eines Unternehmens ist. Paare auf einen Arbeitsplatz anlernen und ihnen dann die Entscheidung überlassen, wann von ihnen wer zur Arbeit kommt. Das geht sicher öfter als man denkt, verringert den Krankenstand und andere Ausfälle und Eltern sind gemeinschaftlich in alle Aufgaben des Lebens eingebunden - vielleicht haben wir dann mal wieder eine Generation psychisch gesunder Kinder.

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workingmum41 10.03.2013, 08:42
14. Hsushalt....

...sei einfacher als

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workingmum41 10.03.2013, 08:49
15. Haushalt...

...sei einfacher als das Berufsleben?!?? Nein. Arbeit ist im Gegensatz zum Kinderhorten, einkaufen, putzen, Wäschewaschen und Elternabenden bis 23 Uhr Entspannung pur. Es bringt Spaß, Erfolg zu haben, sich einzubringen und die eigenen Fähigkeiten zu nutzen. Es bringt keinen Spaß für Firmen zu arbeiten, die keine Betriebskindergärten haben und arbeitende Mütter als Risiko und Belastung betrachten. Mütter, auch wenn sie nur zu Hause sind, sind nicht arbeitsscheu. Wie könnten sie ? Kinder erziehen ist einer der härtesten Jobs der Welt. Frauen wie Frau Sandburg vergessen, wie hart der Rest von uns arbeitet.

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MashMashMusic 10.03.2013, 08:51
16.

Zitat von Spiegelleserin57
Zitat: Sandberg behauptet, dass es politische Hindernisse gegen die berufliche Entwicklung von Frauen gibt. ... Diese Argumenten kann ich leider nur beipflichten. Man stelle sich nur mal vor alle Frauen würden auf den Arbeitsmarkt drängen, das wäre für die arbeitslosenzahlen ein Drama, sie würden expoldieren.
Was für politische Hindernisse sollen das sein? Ich sehe aus der Politik eher das Gegenteil.

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igor_der_eineiige 10.03.2013, 08:58
17. Frauen an die Schalthebel

Kinder werden auch am Rande des Feldes groß, während sich Mutti als Schnitterin müht. Männer sind fauler als Ihr denkt, sie haben viel Luft nach oben. Und wenn nichts geht? Karriere, Kind und Kinderfrau passen gut zusammen.

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Luscinia007 10.03.2013, 09:10
18.

Zitat von Spiegelleserin57
[...] Diese Argumenten kann ich leider nur beipflichten. Man stelle sich nur mal vor alle Frauen würden auf den Arbeitsmarkt drängen, das wäre für die arbeitslosenzahlen ein Drama, sie würden expoldieren. [...]
Das hätte die Emma nicht zielgenauer feststellen können.

Nur gut, dass heutzutage jede Frau ihre persönliche Gewissensentscheidung zwischen Kind und Karriere zu fällen hat.
Wo käme man sonst hin?
Es ist heutzutage schon schwer genug, die männliche Raumbeherrschung über die Hotelbars zu verteidigen. Wenn man schon für ein harmlosens Dirndl-Power-Play angegriffen wird!

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interessierter Laie 10.03.2013, 09:13
19. Es gibt Männer wie Frauen...

..., die ihre Arbeit als einzige Erfüllung sehen, andere betrachten es als notwendiges Übel und wieder andere bewegen sich irgendwo dazwischen. Manifeste für ein bestimmtes Lebensmodell sind einfach Müll, wenn sie den Anspruch erheben, Vorlage für alle zu sein. Ein jeder soll nach seiner Facon selig werden. Das setzt aber voraus, dass man sich auch die Mühe macht, den eigenen Weg zu finden. Bedenklich finde ich, dass die genannten Damen (und Herren tun das leider auch) ihre Macht missbrauchen, anderen ihr Lebensmodell überstülpen. Aber fühlt sich eine Frau (ein Mann), der nicht selbstbestimmt sondern gezwungenermaßen ein fremdes Modell kopiert... Kann so jemand wirklich selbstbewusst sein. Das müsste man dann wohl eher Fremdbewusstsein nennen...

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