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Reaktion auf US-Strafzölle: TTIP als Gegengift im Handelsstreit
DPA

Das Freihandelsabkommen zwischen USA und EU schien wegen des großen Widerstands auf beiden Seiten schon erledigt. Nun aber preisen Anhänger TTIP als mögliche Lösung im Handelsstreit mit Donald Trump.

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Mach999 24.03.2018, 14:15
1.

Die Proteste hatten sich nie gegen ein Freihandelsabkommen gerichtet, sondern gegen die konkreten Ausprägungen im TTIP-Abkommen. Wer jetzt hämisch auf die TTIP-Gegner zeigt, hat offensichtlich nichts verstanden.

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andregera 24.03.2018, 14:19
2. TTIP ist der letzte Dreck!

Warum ist das Papier geheim und warum werden den betreffenden Bürgern die Inhalte dieses Handelsabkommen vorenthalten?!

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wrkffm 24.03.2018, 14:24
3.

Tja als eine der stärksten Exportnationen muß Deutschland halt den Ammis in den Allerwertesten kriechen und sich notfalls doch zu TTIP nötigen lassen. Bravo !

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webstar2568 24.03.2018, 14:25
4. Ja, aber

Ich war/bin gegen TTIP nicht, weil ich gegen Freihandel wäre. Es geht mir um die konkrete Umsetzung. Private Schiedsgerichte, die über demokratische legitimierte Entscheidungen entscheiden, gehen für mich nicht. Gegen Zollabbau & Standardisierung haben glaube ich die wenigsten etwas.

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Kreklova 24.03.2018, 14:28
5. Natürlich werden die Konzerne nicht locker lassen!

Zunächst nochmals zur irreführenden Wortwahl der Befürworter: Die sogenannten Freihandelsverträge sind in der aktuellen Form tatsächlich Profitschutzverträge zugunsten der Konzerne. Handelshemmnisse hemmen nicht den Handel an sich sondern die Profitinteressen der Konzerne. Den interessierten Konzernen und Verbänden ist kein Argument zu billig, um doch noch zum Ziel zu kommen: unsere Demokratien ihren Profitinteressen zu unterwerfen.

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Cyberfeld 24.03.2018, 14:29
6.

Ich denke nicht das wir das TTIP bekommen was sich Lobbyisten wünschen. Problem beim alten war das Sachen verhandelt worden sind zur der man keine Autorität hatte infolge hatte man die andere Seite bearbeitet bei Themen bei der man überhaupt nicht nachgeben konnte.

Diese Fallen dann wohle wecke außerdem geht es wahrscheinlich dann nicht nur um Zollbau zwischen den Partnern sondern auch eine Erhöhung gegenüber China vereinbart.

Ich denke der Grund warum man TTIP wieder aus der Schublade geholt wird von den USA ist es war schon immer wie sein Transpazifisch Gegenstück als Mittle gegen China gesehen von den USA nur damals sehr viel mehr passiver das könnte sich ändern.

Die Kanzlerin hatte sich ja kürzlich gegen so was gestellt Problem ist nur wenn man sich dagegen stellt hat man den Chinesen erlaubt einen Dorn zwischen den USA und der EU zuhauen.

Allgemeine würde ich sagen abwarten und Tee trinken wie der Vorschlag aussieht

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Dr. Kilad 24.03.2018, 14:32
7. Das Auflösen der Demokratie

Natürlich sehen diejenigen, die durch Freihandelsabkommen, demokratische Strukturen auflösen wollen, sich nun im Aufwind. Es ist hier ähnlich wie bei der extremen Umverteilung von Arbeit zu Kapital durch Leistungsbilanzüberschüsse. Trump erscheint hier als rechte Antwort auf wachsende Ausbeutung der Mehrheit der Menschen. Eine linke Antwort kann sich nur in Gegnerschaft zum Prinzip Ausbeutung durchsetzen - egal wer hier auf Kosten anderer seinen Reichtum vermehren will.

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keine Zensur nötig 24.03.2018, 14:38
8. Ich bin für TTIP!

Es ist die ehrlichste Lösung. Kein Staatsapparat brauch mehr lügen und seine Bürger enteignen, wie beim Dieselskandal, der eigentlich das Komplettversagen des Rechtssystems offenbart.

So können Unternehmen ganz ohne Lobbyisten und Hintertüren regieren und die Welt nach Gutdünken ausplündern. ich finde sowas toll. Es spart viel Geld. Geld, was die Kunden indirekt immer mitbezahlen müssen.

Die zerstörte Kultur, die zerschundene Umwelt - wen juckts? ja eigentlich niemanden, bis auf die ewigen Nörgler, die nach wie vor an igrendwelche Freiheit glauben, die wir Menschen haben sollen. Diese krude Idee verschwindet im Angsicht neofeudaler Herrschaftsstrukturen sowieso - und wer nicht mitmacht wird zum VT´ler oder so und der gesellschaftlichen Ächtung ausgesetzt.

Und - ganz komisch, Verfechter sind ausgerechnet Unternehmen aus einem Land, dass dank einer widerlichen Lohnunkultur zu Lasten der gesamten Nation exportorientiert ist.

Na - walte Hugo, da kommt noch was.

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reader0815 24.03.2018, 14:39
9. TTIP als kleineres Übel

TTIP mit privaten oder pseudounabhängigen Schiedsgerichten geht gar nicht. Ohne werden die Amerikaner ja wohl kaum zustimmen. Dies als Antwort auf Trumps "Strafzölle" zu verkaufen (Herr Böcking - netter demagogischer Versuch versuch) ist dreist. Das die Empfehlungen für eine solche Lösung insbesondere von FDP und Arbeitgeberverbänden (ja auch wenn da die Worte "sozial und neu" mitgeschwurbelt wurden) empfohlen wurden, zeigt, wer Nutznieser sein würde.

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