Forum: Wirtschaft
Reaktion auf Wirtschaftskrise: Troika mildert Sparvorgaben für Griechenland ab
REUTERS

Griechenlands Wirtschaft ist erneut eingebrochen. Die Sparziele sind daher illusorisch - so sehen das die ehemals als Troika bekannten Institutionen. Nun wollen sie nach SPIEGEL-Informationen die Vorgaben lockern.

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vwl_marlene 24.07.2015, 19:04
150.

Zitat von Treibsand
Eigentlich können die anderen Länder das doch auch so machen. Pleite anmelden und EU-Hilfsgelder beantragen. Ein geniales System. Das Geld wächst ja auf den Bäumen oder fallt vom Himmel und muss nur noch verteilt werden. Warum nicht nur an die Griechen?
(1) Tatsaechlich wird Geld von den Banken nahezu aus dem nichts erschaffen.
(2) Nicht nur Griechenland erhaelt Gelder, obwohl man weiss, dass es sie niemals zurueckzahlen koennen wird, sondern die Ukraine auch.

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forsell 24.07.2015, 19:05
151. Und

Zitat von Leto13
Ich bin dafuer, die deutsche Wirtschaft in den kommenden 5 Jahren um 25% zu schrumpfen, Gehaelter und Renten um bis zu 50% zu kuerzen, den Anteil der unter bzw. an der Armutsgrenze Lebenden auf 57% zu erhoehen, die Arbeitslosigkeit zu verdreifachen, die Saeuglingssterblichkeit um 43% zu erhoehen und Griechenland die Schulden aus dem 2. WK zu zahlen. Mal sehen, wie die Party in Deutschland dann an Schwung verliert, die mit Schulden von aktuell 2200 Mrd Euro finanziert wird (2009: 1700 Mrd Euro).
natürlich keine neuen Kredite an D. im Umfang von 200 Mrd. Euro p.a. zur Ablösung fällg gewordenen alter Kreditlinien -ob mit oder ohne schwarze Null. Mal sehen.

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ka117 24.07.2015, 19:05
152.

Zitat von silverhair
60% aller Gelder wurden in die Bankenrettung von dt. und fr. Staaten gesteckt, 30% an die restlichen Banken in der EU ..
Sollten also die Gelder, die Griechen zuerst von den Banken geliehen und verfrühstückt haben, nicht an die benken sondern das zweite mal an die Griechen ausgezahlt werden?

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Hinter der Fichte 24.07.2015, 19:07
153. gr Umverteilungsproblem

Zitat von hman2
Vielleicht werfen Sie mal einen Blick auf die Arbeitslosenquote und die Tatsache, dass es in GR kein Arbeitslosengeld gibt. Wer arbeitslos ist, bekommt gar nichts - und zahlt natürlich auch keine Steuern.
Das ist so banal wie wahr.

Doch verschleiert es die waren Ursachen. Dass in GR kein ALG gezahlt wir, hängt natürlich u.a. direkt mit der dortigen Steuermoral zusammen. Wenn wenig eingezahlt wird, kommt hinten auch wenig raus.

Die gr Ober- und Mittelschicht lebt gut bis sehr gut, Solidarität ist dort kein Thema. Es ist Aufgabe der Griechen für (Steuer)-Gerechtigkeit zu sorgen, nicht der Europäer.

Aber es liegt auch an der unterirdischen Produktivität der gr. Gesellschaft - eine direkte Konsequenz des EURO, der das Preis-Leistungsverhältnis ins Absurde verschoben hat.

Die Probleme in GR sind hausgemacht und können nur dort gelöst werden. Im EURO wird es nur über Dauer-Alimentierung gehen.
Wollten die Griechen selbst beitragen, hätten sie den EURO verlassen. Aber lieber klammern sie sich an den Mammon und fordern fremde Steuergelder ein - und erstaunlicherweise finden sie immer wieder einen Dummen oder Fremdgesteuerten (A.M.).

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danenffm 24.07.2015, 19:12
154. Merkels Transferunion

Frau Merkel verfolgt seit Tag 1 der Griechenlandkrise die gleiche Taktik: täuschen, tarnen, verleugnen, vertuschen, aussitzen. Während jetzt also fast 100 (!) Milliarden Euro plus die ESL-Notkredite (an die Banken) fließen, rückt Griechenland von den Reformen geschickt wieder ab. Frau Merkel will nur eins, koste es was es wolle: Ruhe in den Superwahljahren 2016, 2017. Sie wird als Pleitekanzlerin in die Geschichte eingehen, deren Griechenlandkredite noch unsere Enkel abzahlen werden. Im Übrigen glaube ich nicht im Geringsten, dass sie im Dissens mit Herr Schäuble ist. Dieses CDU Tandem fährt ganz geschickt einen Zick-Zack- Kurs, um möglichst alle Wählerströmungen abzudecken.

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99luftballons 24.07.2015, 19:12
155.

-Die niedrigeren Vorgaben dürften daher die Diskussion befeuern, ob das Land am Ende nicht doch einen Schuldenschnitt braucht.-
Das Land braucht:
Eine eigene waehrung! Grexit ist die einzige Chance.
Im uebrigen auch fuer den Euro an sich.
Weil wenn sogar amerikanische spitzenleute zum Grexit raten, weil ansonsten der Euro den Bach noch weiter runtergeht, obwohl das so wie es ist ja fuer den US$ gut ist, dann sollten auch die duemmsten Volksverraeter das langsam mal verstehen!

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Poco Loco 24.07.2015, 19:20
156. Monitor ARD 23.07.15

Die Reformen müssen ohnehin "reformiert" werden. Die MwSt. auf 23 % zu erhöhen ist Gift für die Kaufkraft in GR, eine dumme Maßnahme, genauso wie die Hotelsteuer
von 6 auf 13 % zu erhöhen. DE hat erst unter schwarz/gelb die Steuer für Hotels auf 7 % gesenkt, mit der Argumentation, das wäre gut für die deutsche Konjunktur, aber den GR bürdet man eine verdoppelung auf. Genauso ein Unsinn ist es die profitablen 14 Flughäfen an Fraport zu verkaufen und Gr. soll die anderen 12 unprofitablen Flughäfen selber behalten und teuer subventionieren. Es ist offensichtlich, dass hier kompletter Schwachsinn umgesetzt wird, Hauptsache Fraport profitiert, dass GR damit auch noch die letzten Einnahmen wegbrechen, ist entweder Absicht oder diletantische Politik der ferngesteuerten EU-Marionetten.

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MarkusW77 24.07.2015, 19:20
157.

Ich würde als erstes den Reedern und reichen die Steuern erlassen. Ohne eine vernünftige Elite kommt kein Land auf die Beine. Das bisschen was die Rentner verkonsumieren, da kommt es nicht drauf an. Vor allen dingen sind das so viele, da lohnt sich das kürzen wenigstens. Vielleicht noch sofort 40-50 Milliarden an die Betroffenen Banken bedingungslos überweisen, die wissen am besten wie man das Geld verteilt. Nur so kommt die Wirtschaft wieder auf die Beine!

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womo88 24.07.2015, 19:26
158. Sonnenklar

Das war doch schon vor Monaten sonnenklar. Also nichts Neues.
Ich halte Schäubles Idee eines GREXIT nach wie vor für die Beste, wenn Griechenland jemals wieder auf die Beine kommen. Das setzt allerdings einen Schuldenschnitt voraus.

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Hinter der Fichte 24.07.2015, 19:26
159. Verrechnungseinheiten ändern weder Soll noch Haben

Zitat von hman2
Aber die Schulden bleiben, und die Schulden lauten auf Euro. Eine neue Drachme wäre weniger wert als der Euro, das heißt die Schulden Griechenlands würden durch einen Grexit sprunghaft ansteigen!
Was für in Unsinn!

Die Schulden wären nach einem Grexit natürlich unverändert, würden lediglich einer anderen Währung angegeben. Auch in % BIP wird sich zunächst nichts ändern.

Aber wie kommt man eher auf die Füsse? Mit einem Defizit in EURO oder einem Gewinn in Drachme?

Natürlich kann man aus einer gr. Esel-Karre kein Luxusmobil machen, aber man kommt mit dem Esel vermutlich trotzdem besser voran, als mit einem Sportwagen ohne Benzin.

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