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Referendum in Griechenland: Tsipras' gefährliches Kalkül
REUTERS

Mit einem Referendum will sich Griechenlands Ministerpräsident Tsipras aus den festgefahrenen Verhandlungen mit den Geldgebern befreien. Doch darauf dürften sich die Gläubiger kaum einlassen. Griechenland droht ein ökonomisches Chaos.

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adal_ 27.06.2015, 15:08
420.

Zitat von constantinsander
Das Referendum hat es doch schon gegeben – nämlich bei Tsipras Wahl zum Ministerpräsidenten. Er hat einen Auftrag vom Volk bekommen. Den will er jetzt zurückgeben. Eine Bankrotterklärung der griechischen Regierung.
Tsipras will sich quasi bestätigen lassen, dass ihm das Volk den Schwindel, mit dem er die Wahl gewonnen hat, verzeiht. :-)
Mit dem Schwindel meine ich das uneinlösbare Versprechen, eine Entschuldung herbeizuführen, im Euro zu bleiben und zugleich substantielle Reformen zu verweigern.

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Hello2 27.06.2015, 15:09
421. Achtung:

Zitat von pneulen
Es geht nicht um Demokratie, sondern um die Fakten, die die Lage bilden. Ein Volk kann zwar entscheiden, aber nicht handeln, nicht verhandeln. Wie soll es denn weitergehen, wenn es wie auch immer abstimmt? Die Abstimmung ist keine Lösung, das ist der Punkt, sondern ein Fluchtpunkt für überforderte Verantwortliche.
am 30.06. ist finito, aus die Maus, da muss sich der Tsipras in Acht nehmen,,,die werden Ihm seine Bankrottbude in Athen stürmen, bis der letzte Schreibtisch weg ist....sein ewiges Gelächle zusammen mit seinem Bruder Varoudingsbums ging einem sowieso schon lange auf die Nerven....und danach können Sie alle Reichen ab einer Million in Griechenland enteignen, da geh ich voll mit...das ist das Geld der Raubzüge...das könne sie unter den Armen verteilen...ist in Ordnung für mich..ohne Wenn und Aber

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mainzelmann62 27.06.2015, 15:09
422. die griechen....

..werden die 1,7 MRD für den IWF am 1. juli schon irgendwie zusamemnkratzen.
und danach geht das geeiere wieder weiter
die werden gehalten, koste es uns oder die anderen geberländer was es wolle

das ist alles nur theater.
die bekommen ihr geld, ohne große reformen

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sufyrali 27.06.2015, 15:10
423. Tsipras Plan geht auf

Für mich wirkt es fast so, als ob der ganze Ablauf von Syriza perfekt geplant und durchgeführt wurde.
Ich denke ihm ist klar, dass es unter der (für (Griechenland) viel zu starken Währung Euro kein wirtschaftlichen Aufschwung mehr geben kann. Hätte die Regierung aber ohne Legitimation aus dem Volk den Austritt beschlossen, wäre es wohl sein politisches Ende gewesen.
So muss sich jetzt das Volk zwischen einem nachweislich schädlichen Sparkurs oder einem Austritt aus dem Euro, der sicherlich die nä. ein bis zwei Jahre ebenfalls sehr viel Verzicht der Bevölkerung bedeutet, entscheiden.
Wenn jetzt das Volk gegen die Reformen der EU stimmt, kann Tsipras seine Politik endlich mit einem Neustart und eigener Währung durchziehen. Als Startkapital sind die etlichen Milliarden der letzten Wochen aus den ELA Krediten, die jetzt im Ausland schlummern und die mit einer abgewerteten Drachme wieder im Land investiert werden könnten, sehr hilfreich.
Es bleibt dann nur die sehr spannende Frage, wie das Chaos nach dem Referendum aufgefangen werden wird?
Und wie eine Merkel sich aus diesem politischen Desaster wieder erfolgreich rauswindet? Jede/jeden anderen hätte es mit Blick auf die Entwicklung seit 2010 schon längst erwischt, aber Mutti kommt wieder durch, wetten? Unglaublich...

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-volver- 27.06.2015, 15:11
424. ...

Politiker werden diese krise nicht lösen können... und auch mit Demokratie allein, ist es nicht getan. ein Referendum hieße in diesem Fall wohl Stillstand.

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gerdkonz 27.06.2015, 15:12
425. So oder so ...

... finde ich das Referendum gut.

Egal ob Tick oder Ernst gemeint.

Danach YES or NO - ist doch super!

Natürlich sollte die EZB die €-Transfers an gr. Banken am besten sofort einstellen, damit
a. die Gläubiger nicht weiter geschädigt werden und
b. die Griechen auch etwas motiviert werden.

Ich glaube an den sog. GREXIT und einen (dann wieder) günstigen Urlaub im sonnigen Griechenland.

Wart ihr schon mal in einer "Ouzeria"? Ist schon klasse!

Alles wird gut ...


Schönes WE wünscht

Gerdschi

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remols 27.06.2015, 15:13
426. Dummheit

Zitat von niklot1147
..... die EU mit ihrer Verelendungsstrategie gegen Griechenland ......
Wer sowas schreibt zeigt: Dummheit ist wohl grenzenlos.....

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silverhair 27.06.2015, 15:14
427. Na das sind mal wieder sehr sehr verkürzte Vorstellungen der realität

Zitat von peternaja
Die Griechen können soviele Referenden durchführen, wie sie wollen. Daran müssen wir uns in keiner Weise gebunden fühlen. Wird bei uns etwa ein Referrendum durchgeführt, ob wir diesen Zirkus weiter wollen? Ist es etwa demokratisch, wenn die Griechen darüber abstimmen, was mit unserem Geld passieren soll?
Na, sie sagen einfach das ist unser Geld? Aber können sie das erstmal beweisen?

Ausserdem, können sie beweisen unter welchen Legalen Ilegalen Bedingungen diese Geld dorthin gewandert sind? Sind alle Verträge die dazu führten auch legale?
Das können nur Gerichte entscheiden, nicht Merkel,nicht die EZB nicht der IWF!

Und an einigem gibts durchaus sehr grosse Zweifel.

Erstens mußte die GR. Regierung auf drängen der EU +Merkel auch ihre Banken retten. Ist damals davon gesprochen worden, das man diese Schulden zum Nachteil von GR irgendwo zusätzlich anrechnet oder eine zwangsrückzahlung zu einem Bestimmten Zeitpunkt vereinbart hat?
War also das Handeln bezüglich dieses Punktes Legal?

Oder war die , sogar vom IWF offen zugebene Falsche Berechnung, und der Druck falsche Gesetze und damit zusätzliche Schulden zu erzeugen legal, oder muss der IWF hierfür nicht Schadensersatz zahlen?

Ausserdem, nicht wundern.. Es ist nicht ihr "Geld". Banken und Giralgeld gehört ihnen nicht, sondern es ist eine von den privaten Banken angebotene Dienstleistung- für SIE im Gegenzug zu ihrer Verflichtung eine Schuld auf sich zu nehmen ihre Waren zu bezahlen, deshalb ist dieses Zahlungsmittel auch keineswegs in ihrer Hand und ihrem Besitz, sondern bleibt bis jemand anderes IHRE Schulden getilgt hat das Eigentum der Bank!
Da ausserdem dieses Buchgeld aus dem Nichts von den Banken selber erzeugt wird, ist die Frage der Rückforderung eher illusiorisch, den in diesen Fällen wurde nichts verlihen an irgendjmeand, sonder es wurden immer und ausschließlich Zahlungsvorgäge getätigt!

Das Wort Krdit entstammt einer Dinglichen Banknotenwelt, und war mit seinen Mittelalterlichen "Rückforderungswünschen" Rechtlich nie legal.
Auch desalb steht heute im BGB , das noramlbügr überhaupt keinen Geldverleih betrieben dürfen, und Banken nur in ganz wenigen Ausnahmefällen!

All das wird nocht von Geirchtigen zu prüfen und zu bewerten sein, und damit auch die Frage, ob SIE überhaupt dort als Gläubiger, oder möglicherweise einfach als Investor mit einem verlohrenem Gewinn zu betrachten sind, und auf nicht eingegangene Gewinne hat man keinen Rechtsanspruch!

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merkel123 27.06.2015, 15:16
428. kann man denn den Tsipras

und seine Bande nicht mal fuer Deutschlands Regierungsbank engagieren, damit endlich mal jemand die Interessen des dt. Volkes vertritt? Ihr Handwerk verstehen sie, die Griechen, das muss man objektiv anerkennen!

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tpro 27.06.2015, 15:16
429.

Zitat von wolly21
Sind Sie Grieche? Kennen Sie (belegbar) die Wahlversprechen, die er nicht einhalten konnte? Was hat er versprochen (belegbar), was er nicht bezahlen konnte?
Füttern Sie Ihre Lieblingssuchmaschine mit "tsipras wahlversprechen", und Sie werden erstaunt sein über Ihren Post.

Alles belegbar. Auch wenn Sie es als Tsipras-Fan nicht warhaben wollen.



Lesen Sie hier:


http://www.focus.de/finanzen/news/20-milliarden-euro-teuer-gratis-strom-und-billig-miete-die-12-teuren-wahlversprechen-des-alexis-tsipras_id_4432681.html

"....Gratisstrom und Billigmiete: Die 12 teuren Versprechen des Alexis Tsipras..."


oder hier:

http://www.stern.de/politik/ausland/griechenlands-neue-regierung--was-tsipras-wahlversprechen-kosten-werden-3478034.html


"....Wiedereinführung des Weihnachtsgelds für Rentner mit niedrigem Altersruhegeld (kostet insgesamt rund 550 Millionen Euro im Jahr)

Steuerbefreiung für Einkommen bis 12.000 Euro im Jahr (Kosten vermutlich um die anderthalb Milliarden Euro im Jahr, weil dann 40 Prozent aller Arbeitnehmer keine Steuern mehr zahlen müssten)

Sozialpaket für 300.000 bedürftige Familien: unter anderem kostenloser Strom, Lebensmittelmarken, verbilligtes Heizöl, Anspruch auf kostenlose Arztbehandlungen (Kosten zwischen elf und 27 Milliarden Euro)

Schaffung von 300.000 neuen Arbeitsplätzen (Dafür sollen in den ersten Jahr drei Milliarden Euro ausgegeben werden.)

Wiedereinstellung von 9500 Staatsbediensteten, die in den vergangenen Jahren entlassen wurden (Kosten noch unklar)..."

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