Forum: Wirtschaft
Reform: Bundesregierung will ab 2016 Wohngeld deutlich erhöhen
DPA

Fast eine Million Haushalte sollen ab 2016 mehr Wohngeld erhalten - in Einzelfällen sogar fast 200 Prozent mehr. Bauministerin Hendricks will laut "Bild"-Zeitung die Miet-Höchstbeträge, die bezuschusst werden, sieben bis zu 27 Prozent anheben.

andere Hobbys 20.02.2015, 08:15
1. Es wäre besser

wenn wir die Einkommenssteuersätzen den heutigen Einkommen anpassen würden, damit der Mittelstand mal wieder ein bisschen Geld behalten kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bin-Sauer 20.02.2015, 08:45
2. ??????

Wer zahlt die erneute SPD- Wohltat?? Etwa die immer kleiner werdende "Mittelschicht" (Wer sonst!)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jskor 20.02.2015, 08:58
3. Herrlich

Wie unser Steuergeld da mit vollen Händen rausgeworfen wird. Wenn die Miete in München mit Blick auf den englischen Garten zu teuer ist, muss man eben woanders wohnen, nicht von staatlicher Seite noch mehr Geld verbrennen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
antilobby 20.02.2015, 09:23
4.

Zitat von Bin-Sauer
Wer zahlt die erneute SPD- Wohltat?? Etwa die immer kleiner werdende "Mittelschicht" (Wer sonst!)
Für SPD ist ein Facharbeiter bei Daimler mit €40.000/Jahr bereits Oberschicht, der mit 42% und mehr Spitzensteuersatz belegt werden soll. Bei den Grünen fängt die Oberschicht immerhin bei 50.000 an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
greedo#5 20.02.2015, 09:25
5. Mindestlohn

Man sollte lieber, damit die Menschen ihre Miete selbst bezahlen können, einen vernünftigen Mindestlohn von mindestens 12 ? und ohne jede Menge Ausnahmen einführen und nicht so einen Murks wie wir jetzt haben! Anstatt Steuergelder dafür zu verschwenden sollten die Unternehmen ihre Angestellten vernünftig bezahlen und sich nicht nur selbst die Taschen immer mehr füllen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brdistmist 20.02.2015, 09:45
6. da freuen sich....

....aber die Vermieter die den Hals durch unberechtigte Mieterhöhungen nicht voll bekommen!
Immer mehr Menschen sind auf solche Zuschüsse angewiesen...sei's auf Aufstocken zum Lohn, als Hartz 4 Empfänger und am besten noch als "normal" Verdiener.
Es passt halt schon lange nicht mehr das Verhältnis zum Verdienst (egal welcher form) mit den Lebenshaltungskosten, Es wäre besser, und einfacher ein Bedinungsloses Grundeinkommen einzuführen statt immer wieder die falschen zu Subventionieren, und Behördenapperate am laufen zu halten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Demokrator2007 20.02.2015, 11:06
7. Löbliche Idee oder mehr?

Zwar eine löbliche Idee, aber womöglich zu spät für viele und Futter für deutsche Bürokraten.

Denn eins ist mal sicher, solange man Spekulanten nicht ihrer Möglichkeiten beraubt, werden sie weiter spekulieren und solange irgendein Mieter Wuchermieten bezahlt, wird es diese Mieten weiterhin geben, das ist überall auf der Welt gleich.

Ich gehe zudem davon aus das um diese Zuschüsse zu erhalten, die Bürokratie wahre Orgien feiern kann, sodaß Bewilligungen im Verwaltungsmorast versumpfen, Berlin führt das seiner Bevölkerung täglich vor.

Der Gedanke ist löblich.

...obwohl beginnt 2016 nicht wieder der Bundestagswahlkampf?

Ciao
DerDemokrator

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leo19 20.02.2015, 12:02
8. Wohngeld sollte nur auf dem Land bezahlt werden.

In den Städten wohnen zuviele Menschen. Wenn man die Bilder der Wohnanlagen sieht-einfach nur Silos! Alle anderen sind nur für Wohlhabende. Und auf dem Land hat es fast keine Ärzte. das spart den Krankenkassen sehr viel Geld. Die Kranken müssen dann weniger lang leiden. Auch das hilft: spart bei Sozialhilfe und Rente!
Aber leider ist die Luft dort gesünder, der Stress geringer, die soziale Einbindung höher. Da leben die dann doch noch länger trotz schlechter medizinischer Versorgung. Ein furchtbares Dilemma!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lemmy 20.02.2015, 16:00
9. Falscher Ansatz

Ganz falscher Ansatz: statt immer weiter die Sozialkassen aufzustocken, sollte der Staat und die Wirtschaft dafür sorgen, dass Menschen von ihrem Arbeitseinkommen auch ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Miethöhe begrenzen, Energiepreise runter, deutliche Steuerentlastungen für kleine und mittlere Einkommen, gerechte Löhne etc. Und wie das ganze finanzieren ? Ganz einfach: endlich die zur Kasse "bitten", die bislang an der Solidargemeinschaft nicht teilnehmen: die reichsten 10 % der Gesellschaft, denen mittlerweile über 70 % des gesamten Vermögens in Deutschland gehört. Vermögensbezogene Steuern existieren eh kaum noch bzw. nur noch am untersten Limit. Und der klägliche Rest der Steuerpflicht wird dann so lange mit fingierten Tochterfirmen hin- und hergeschoben, bis vom Umsatz nichts mehr zum versteuern übrig bleibt. Eine unsäglich ungerechte Welt ist das.
Und wenn man das alles ändern würde, dann bräuchten wir diese ganzen aufgeblähten Sozialausgaben gar nicht mehr bzw. nur noch in kleinem Umfang.

Beitrag melden Antworten / Zitieren