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Reform der Erbschaftsteuer: Was vom Erbe übrig bleibt
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Wie hoch darf der Staat eine Erbschaft besteuern? Bis Juni muss die Bundesregierung neue Antworten finden. Theoretisch begründen lässt sich jeder Steuersatz - von null bis 100 Prozent.

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jtrch 11.02.2016, 12:53
1. Insellösungen und das Ausland freut sich

Manchmal kommt es mir so vor als ob gewisse Alt Kommunisten unbedingt alle Vermögenden ins Ausland vertreiben wollen. Dass jeder Euro schon x-mal besteuert wurde wird dabei vergessen. Anstatt Erbschaften zu versteuern sollte endlich Spekulationen richtig versteuert werden und zwar international und Umsatzsteuer nicht verschoben werden können.

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acyonyx 11.02.2016, 12:54
2. Gerechtigkeit ist nicht Alles

Nachhaltigkeit auch!
Vielleicht ist sie für eine Gesellschaft sogar wichtiger!
Wer bestellt Wald, baut eine Firma auf, wenn er nichts vererben kann?!!!
Dann verjuckt man vor dem Lebensabend alles, sägt den Wald ab, ohne neu zu pflanzen und zum Schluß gehört alles dem Staat oder GROSSINVESTOREN.
Wollen wir das?

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sake2013 11.02.2016, 12:56
3. bei der Marktwirtschaft soll sich Leistung ja lohnen

Erben und Zinserträge gehören da AB EINER GEWISSEN HÖHE meiner Meinung nach nicht mehr dazu.
Also muss hier was getan werden, vor allem wenn wir wissen, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht!!! Das kann nicht gut sein/gehen

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RainerCologne 11.02.2016, 12:59
4.

Jetzt kommt wieder das Argument, dass bereits versteuertes Vermögen nicht nochmals versteuert werden soll.

Lieber Mitforist, wenn ich mir ein Auto von meinem Nettolohn kaufe, zahle ich 19% Steuern auf bereits versteuertes Geld. Und wenn ich mir einen Apfel im Supermarkt kaufe sind es 7% Ust.

Erbschaften gehören besteuert und der kleine Mann gehört dabei mit Freigrenzen ausgenommen. 2011 starb deutschlands reichster Mann. Und dennoch sanken die Erbschaftssteuereinnahmen im Vergleich zu 2010. Diese Ungerechtigkeit gehört weg.

Wer viel hat, muss viel abgeben.

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RRR79 11.02.2016, 13:00
5. Für was?

In Endeffekt vermeidet der ultrareiche Personenkreis, den solche Steuern steuernd treffen soll ohnehin jegliche Steuern. Dieser vermögende Personenkreis hat so exorbitant viel Vermögen, dass man es sich leisten kann, die besten Steuervermeidungsberater zu engagieren, um das Vermögen vor staatlichen Zugriff zu verstecken.

Es muss der kleine Mann, der das Glück hat, eine Erbschaft zu machen, dann Zahlen. Wenn man Pech hat, ist im Fall einer Erbschaft einer Immobilie im Raum München derart exorbtitant viel Steuer zu bezahlen, dass das Erbe nicht angetreten werden kann oder der Besitz an o.g. Vermögende verkauft werden muss, um die Steuerlast zu begleichen.

Die Mitte wird ohnehin doppelt und dreifach besteuert. Lohnsteuer, Kapitalertragssteuer auf Vermögen, die bereits VORHER mit der Lohnsteuer etc. belastet wurden. Dann noch Erbschaftssteuer. Da bleibt nix vom Brutto über, weil Vater Staat den Durschnittverdiener mehrfach zur Kasse bittet.

Bevor weiterhin dieser Unsinn in unserem Parlament bequatscht wird, fordere ich HIERMIT diese unzähligen Steuerhinterziehungsoasen und Stereuervermeidungsmodelle ein für alle mal zu vernichten. Dann hat der Staat genügend Kohle und dann gibt's für alle mehr Netto vom Brutto.

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politgangster 11.02.2016, 13:01
6. Unpassendes Bild

Wer im Düsseldorfer Medienhafen ein Boot/Schiff stehen hat, dürfte zwar nicht gerade zu den Bedürftigen gehören, aber prunkvolle Yachten wie sie in Cannes oder Monaco stehen, findet man hier nicht mal ansatzweise (wie auch im Bild erkenntlich). Ein Stellplatz für ein kleines Sportboot liegt in etwa auf dem Niveau eines Tiefgaragenstellplatzes in der Innenstadt.

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NauMax 11.02.2016, 13:03
7. 100%?

Damit wäre das Thema Selbstständigkeit wohl für nicht gerade wenige gestorben. Warum ziehe ich eine Firma auf, nur damit nach meinem Ableben der Staat diese an den Meistbietenden verschachert und meine Kinder wieder bei 0 anfangen müssen?

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DrStrom66 11.02.2016, 13:03
8. Das ist alles staatliche Ausbeuterei

und manifestiert nur die Abhängigkeit vom Staat. Steuern sind immer schon von den Mächtigen eingezogen worden um ihre Macht zu festigen und um weiter an der Macht zu bleiben. Wenn man ich die Geschichte der Steuern an sieht , ist es immer das einsammeln Werten durch die Mächtigen, die damit Kriege führten oder ihren Lastern frönten.

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wizzbyte 11.02.2016, 13:06
9. Die Erbschaftssteuer sollte hoch sein, weil...

Wenn Wohlhabende Entwicklung und Wohlergehen der Kinder fördern wollen, sollten sie in die Jugendzeit (Ausbildung) und junge Familien investieren, wenn das Geld produktiv sein soll. Das Vererben im Tod kann doch nur ein Zeichen von Mißtrauen sein. Entweder halten sie ihren Nachwuchs für dumm und beratungsresistent oder für charakterschlecht und egoistisch. Oder sogar Beides.

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