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Reform des Finanzsystems: Nobelpreisträger Shiller fordert Girokonto für alle
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Als Krisenprophet wurde Robert Shiller bekannt. Jetzt macht der Wirtschaftsnobelpreisträger 2013 einen Verbesserungsvorschlag fürs Finanzsystem: Jeder Bürger solle das Anrecht auf ein Girokonto bekommen, Ziel sei eine "Renaissance der Sparkassen-Bewegung".

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saarpirat 25.10.2013, 07:54
1.

Zitat von sysop
Als Krisenprophet wurde Robert Shiller bekannt. Jetzt macht der Wirtschaftsnobelpreisträger 2013 einen Verbesserungsvorschlag fürs Finanzsystem: Jeder Bürger solle das Anrecht auf ein Girokonto bekommen, Ziel sei eine "Renaissance der Sparkassen-Bewegung".

So etwas sollte es schon lange geben. In der modernen Welt benötigt jeder ein Girokonto. Anders ist ein halbwegs normales Leben nicht mehr möglich.

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mbraun09 25.10.2013, 07:59
2. optional

Verstehe ich nicht. Zumindest bei uns hat bereits jeder das Recht auf ein Konto. Aber eben gerade ein Konto bei einer Sparkasse kostet Geld. Bei zu wenig Geldeingang kosten alle Konten Geld.

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sebastian.teichert 25.10.2013, 08:02
3. -.-

Das vorzuschlagen, was die Sparkassen bereits machen zeugt von ganz besonders viel wissen... -.-

Kommen die Plagiatjäger bestimmt bald :)

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wolfgangm71 25.10.2013, 08:05
4. ob das so sinnvoll ist?

Auf einem Girokonto sparen? Da kann man das Geld doch besser unters Kopfkissen legen, dann kann es einem die Bank oder die Politik wenigstens beim nächsten Crash nicht wegnehmen. Und wers laengerfristig sparen will kauft lieber Edelmetall oder Bitcoins, Braucht beides keine Bank. Ein Konto sperren geht heutzutage so schnell, da würde ich auf keinen Fall einen Grossteil meines Vermögens parken.

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felisconcolor 25.10.2013, 08:13
5. warum NUR das Girokonto

Zitat von sysop
Als Krisenprophet wurde Robert Shiller bekannt. Jetzt macht der Wirtschaftsnobelpreisträger 2013 einen Verbesserungsvorschlag fürs Finanzsystem: Jeder Bürger solle das Anrecht auf ein Girokonto bekommen, Ziel sei eine "Renaissance der Sparkassen-Bewegung".
für alle?
Jeder Mensch sollte ein Recht darauf haben sein Geld so verwalten zu dürfen wie er sie es möchte. (Das schliesst ein Girokonto automatisch mit ein)
Sprich auch Miete Gas Wasser und so weiter auch bar bezahlen dürfen.
Ebenso natürlich auch sein Gehalt bar zu bekommen. etc. pp.
Das Girokonto für alle macht es nur denen leichter die bislang immer mit den fadenscheinigen Argumenten kamen, Bargeld würde nicht in ihren Verwaltungsapparat passen.
Tja dann stimmt wohl etwas nicht mit diesem Apparat.

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Andr.e 25.10.2013, 08:44
6.

Zitat von mbraun09
Verstehe ich nicht. Zumindest bei uns hat bereits jeder das Recht auf ein Konto. Aber eben gerade ein Konto bei einer Sparkasse kostet Geld. Bei zu wenig Geldeingang kosten alle Konten Geld.
Das ist leider falsch. Wenn diverse Prüfungen Ihrer Person negativ ausfallen, verweigert Ihnen die Sparkasse (und diverse andere Institute) das Konto.

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bartholomew_simpson 25.10.2013, 08:52
7.

Ein Girokonto dient nicht als Sparkonto, sondern nur zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Und das Recht auf ein Girokonto soll jeder Mensch haben.
Natürlich sind die Banken von dieser Forderung nicht begeistert, da mit Überziehungszinsen gut verdient wird, und mit einem Jedermann-Konto, das keinen Überziehungsrahmen bekommt, das nicht geht.

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qqaayy 25.10.2013, 08:53
8. Richtig

Genauso siehts nämlich aus!
Genau das Gegenteil wäre richtig. Alle sollten ihr Ersparnis abholen. Als Bargeld. Dann wäre nämlich ganz schnell Feierabend mit dem Elend.

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fatalismo 25.10.2013, 08:54
9. Was bringt Sie auf die Idee...

Zitat von mbraun09
Verstehe ich nicht. Zumindest bei uns hat bereits jeder das Recht auf ein Konto. Aber eben gerade ein Konto bei einer Sparkasse kostet Geld. Bei zu wenig Geldeingang kosten alle Konten Geld.
..., dass jeder Bürger ein Recht auf ein Konto hat? Dieser Aberglaube ist anscheinend so verbreitet wie der Katholizismus. In Wahrheit gibt es lediglich eine 'gemeinsame Absichtserklärung' der Bankenverbände, jedem Bürger ein Konto zuzugestehen. Halten muss sich daran keine Bank und keine Sparkasse - und tut es auch nicht.

Und in den USA, auf die Shiller sich hauptsächlich bezieht, haben sich rund um die Konto-Loser mafiöse Strukturen entwickelt, die Lohnschecks und Fürsorgeschecks mit kräftigen Abschlägen in Bares tauscht.

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