Forum: Wirtschaft
Reform des Stabilitätspakts: Vier Punkte gegen Europas Schuldenflut

Endlich zieht die EU*erste Lehren aus der Krise: Das Europa-Parlament hat der Reform des Stabilitätspaktes zugestimmt. Jetzt drohen Schuldensündern harte Strafen. Der mühsam ausgehandelte Umbau könnte auch für Deutschland Konsequenzen haben.

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flower power 28.09.2011, 15:14
1. gut

da werden die exportüberschüsse also bestraft - nein eben nicht bestraft, es müssen höhere löhne bezahlt werden, dann gleicht sich das wieder aus. dann kommen güter nach de zum konsum.

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kanadasirup 28.09.2011, 15:14
2. Quark mit Soße

Länder, welche die Defizitgrenze reißen sollen also mit Geldbußen bestraft werden? Wie irre ist das denn? Man hat kein Geld, also soll man noch mehr bezahlen?
Wieder mal purer Aktionismus ohne Sinn und Verstand.

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Der Bruddler 28.09.2011, 15:15
3. Überschrift

Klasse.

Da muss man erst mal drauf kommen.

Wer zuviel ausgibt muss zur Strafe mehr ausgeben!

Auf die einfache Lösung: Anderen Staaten wird nichts geliehen, dann haben wir auch kein Problemm wenn diese nicht zurückzahlen können, kommt wieder keiner.

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duffybarracuda 28.09.2011, 15:27
4. v

Zitat von sysop
Endlich zieht die EU*erste Lehren aus der Krise: Das Europa-Parlament hat der Reform des Stabilitätspaktes zugestimmt. Jetzt drohen Schuldensündern harte Strafen. Der mühsam ausgehandelte Umbau könnte auch für Deutschland Konsequenzen haben.
Wer glaubt den noch europäischen Verträgen ?
Aller spätestens bei einer Konjunkturflaute, macht man soweso wieder Ausnahmen. Einfach Schulden per Verfassung verbieten und Politiker pers. haftbar machen. Von mir aus können Spitzenpolitiker 10 Mio /Jahr verdienen, wenn sie es drauf haben u. anständig zu haushalten. Was wie jetzt haben wäre kostenlos noch viel zu teuer.

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sacco 28.09.2011, 15:30
5. x

Zitat von kanadasirup
Länder, welche die Defizitgrenze reißen sollen also mit Geldbußen bestraft werden? Wie irre ist das denn? Man hat kein Geld, also soll man noch mehr bezahlen?
exakt. der kretinismus der eurokraten ist schon erstaunlich.
die brauchen dann kredit, um die strafen zu zahlen.

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orion4713 28.09.2011, 15:32
6. Déjà-vu

Zitat von sysop
Endlich zieht die EU*erste Lehren aus der Krise: Das Europa-Parlament hat der Reform des Stabilitätspaktes zugestimmt. Jetzt drohen Schuldensündern harte Strafen. Der mühsam ausgehandelte Umbau könnte auch für Deutschland Konsequenzen haben.
ich bin beeindruckt, endlich die Lösung unserer Probleme!

Aber Moment, hatten wir das nicht schon im Maastrichtvertrag? Dann würde GR, die schon Pleite sind, noch mehr Schulden machen müssen, da sie zuviel Schulden gemacht haben? Toll!

Das einzige was hilft ist Regierungschefs, die zuviel Schulden machen - wie im Mittelalter - in Brüssel in einen Schuldturm werfen. Da müßten sie solange bei Wasser und Brot sitzen, bis die Bankster sie auslösen!

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n.holgerson 28.09.2011, 15:33
7. Exakt die Richtige Entscheidung, weil das Volk einfältig ist!

Die ganzen Schulden wurden über Jahrzehnte angehäuft. Und das Volk hat nicht einmal eine Partei bzw. Regierung gewählt, die etwas dagegen unternimmt. Es sind doch immer die gleichen holen Phrasen: Jeder im Volk behauptet, er sei gegen die Verschuldung. Aber egal welche Maßnahme getroffen werden soll (Steuern hoch, Ausgaben runter), immer wird dagegen gemeckert und auf andere gezeigt. "Nur nicht bei mit, bei den anderen kann man doch viel mehr machen".

Deutschland hatte doch i.d.R. immer steigende Einnahmen, aber es wurde immer mehr ausgegeben. Und die lieben Kommunisten machen es sich ja immer ganz einfach, "einfach das Geld von den Reichen nehmen und alles wird gut". Ich wage ein Prognose. Würde Deutschland pro Jahr 50 Mrd von den Reichen bekommen, würde die Kommunisten solange rumschreien und behaupten, das der kleine Mann mehr Geld braucht, bis auch diese Mehreinnahmen wieder weg wären und man auf dem gleichen Level wie heute angekommen ist.

Fakt ist, das Wahlvolk hat in fast allen Ländern eindeutig bewiesen, dass es unfähig ist, die "richtig" Politik zu tragen. Grundsätzlich ist man gegen Schulden, aber jede Partei die eine Maßnahme dagegen ergreift, wird einfach abgewählt.

Deshalb sind solche automatischen Strafen absolut richtig. Weil das einfältige Volk dann eben nicht einfach die Regierung abwählen kann. Man kann die Politiker eben nicht mehr mit sinkenden Umfragewerten "erpressen".

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Kurt G 28.09.2011, 15:33
8. Alternativrealität

Gibt es noch irgendwelche Zweifel, dass die Politikerkaste , ob auf Ebene D, EU, US oder sonstwo, in ihrer eigenen Scheinrealität leben ? Und nur Scheinlösungen verwirklichen ?

Absolut bluna...aber gar nicht witzig.

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Zereus 28.09.2011, 15:34
9. ...

Die EU ist in ihrer Logik nun wahrlich nicht zu übertreffen:

- Wer zu viele Schulden macht, muss noch ein wenig mehr Schulden machen, um seine Strafe dafür zahlen zu können.
- Wer ein Aussenhandelsdefizit hat, und deswegen eh schon unter Kapitalabfluß leidet, muss noch ein wenig mehr Kapital abführen.
- Wer seine Schulden nicht schnell genug abbaut, wird dadurch bestraft, dass er den Schuldenberg erstmal noch ein wenig vergrößern muss.

Das kann ja nur funktionieren!

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