Forum: Wirtschaft
Reformpaket: Griechisches Parlament stimmt für Sparpläne
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Premier Tsipras hat sie überzeugt: Die griechischen Parlamentarier haben ihr Ja zu den neuen Reformplänen gegeben. Jetzt wird er mit den Gläubigern des Landes ein neues Sparprogramm aushandeln.

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sitges 11.07.2015, 09:05
90. Show Time

Nun wurde uns allen vor Augen geführt, was für eine unglaubliche Show-Veranstaltung Politik ist. Ungeheuerlich, wie sich 2 Chaoten zu Verhandlungs-Stars gerieren und eine EU ohne Konsequenzkultur vor sich hertreiben. Widerlich, dass vergessen wird, welch unglaubliches Leid diese Salonsozialisten über das Land gebracht haben - bis hin zum Komplettabsturz der Wirtschaft. Unverständlich der Oxi-Wahn von 61% der griechischen Wahlberechtigten, der nun völlig sinnentleert dasteht. Unzumutbar die finanzielle Belastung europäischer Steuerzahler, ohne dass die sich dagegen wehren könnten - wer glaubt denn ernsthaft, das Griechenland es schafft? Pathologisch dieser Spitzen-Krisen-Oberkrisen-Gipfel-Wahnsinn, der den Zockern die große Bühne erst gibt. Unerträglich das Ausscheren Einzelner, die ihren Ego-Partikular-National-Interessen durchsetzen wollen, ohne Rücksicht auf die europäische Sache. Oh, Europa: Quo vadis? Und wie erklären wir das unseren Enkeln, die die Rechnung zu bezahlen haben?

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klotsack 11.07.2015, 09:05
91.

Die letzten Tage offenbaren die Rückgratlosigkeit der EU-Politiker: Die Griechen lehnen alles ab, kommen jetzt mit ein paar Reförmchen und die Kriecher in Brüssel sind froh, dass es weiter geht mit den Verhandlungen. Ich brauch diese Mischpoke nicht mehr, bei der nächsten Wahl gibts die Quittung!

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xattoo 11.07.2015, 09:06
92. Erstaunlich

wie man innerhalb von 120 Stunden aus einem Nein, ein ja ein Ja macht. Ich Frage mich wie lange die Griechischen Regierung braucht um aus einem Minus ein Plus kreiert.

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tom_tom_berlin 11.07.2015, 09:08
93. Europa knickt ein

Schade, aber es war klar das es so kommt! Das griechische Faß hat immer noch kein Boden! Meine letzte Hoffnung liegt jetzt bei den Balten, Finnen und Slowaken!

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die-metapha 11.07.2015, 09:08
94. Wer kann mir beim

Ich habe da tatsächlich einen Knoten im Kopf.
Passt das nur in meinem Kopf nicht zusammen?
60% der Bevölkerung sprechen sich -!wie er selbst - in einem Referendum GEGEN Reformen und die an monetäre Zuwendungen der Geldgeber gekoppelten Bedingungen und Sparpläne aus.
Nun "erklärt" Herr Tsipras, weshalb er den Sparplänen zustimmen möchte und wirbt dafür um Unterstützung in seiner eigenen Partei?
In der Medizin gibt es dafür einen Begriff - Schizoid -
(griechisch - schizein )

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schleuderfritzwaldorf 11.07.2015, 09:08
95. Super. Jetzt kann frisches Geld fließen.

Die hinhalte Taktik kann weiter gehen. In ein paar Jahren werden wir dann , um zusätzliche Milliarden Euro ärmer, vor der gleichen Situation stehen. Die Griechen haben doch deutlich gesagt, was sie nicht wollen. Ein Nein ist ein Nein und das wird so bleiben.

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kassandraa 11.07.2015, 09:10
96. ein Schuldenschnitt

wäre für alle besser gewesen ich kann mir nicht vorstellen wie die Griechen das je einmal zurückzahlen
sollen,die meisten Menschen sind durch Merkls Politik verarmt,jedenfalls muß das Geld bis 2018 reichen sonst
geht der ganze Zirkus wieder los!

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Lightbringer 11.07.2015, 09:10
97. Selbstveräppelung?

Erst lässt er mit viel Bohei das Volk gegen die Sparmaßnahmen stimmen, und jetzt sendet er fast dieselben Vorschläge nach Brüssel? Als Grieche käme ich mir reichlich veräppelt vor.

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trompetenmann 11.07.2015, 09:10
98. Ja nee, is' klar...

Das Volk stimmt in einem von der Regierung initiierten Referendum gegen weitere Sparpläne. Und dieses Referendum nimmt die Regierung als Legitimation für die Durchsetzung eben dieser Sparpläne gegenüber den Kreditgebern? Irgendwie kapier ich es nimmer. Der ganze europäische Politikbetrieb ist doch völlig unglaubwürdig! Olli Kahn würde sagen: wir brauchen Eier. Eier, um mal konsequent zu handeln! Meine Hoffnung gilt den Nordost Europäern. Sonst sind die 74 mrd auch beim Teufel. 74 Mrd!! Wahnsinn...

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Europa-Realist 11.07.2015, 09:11
99.

Sehr gut! Endlich macht die EU wider Sinn: Jetzt kümmert sich die EU also auch die nächsten drei Jahre nur noch um Griechenland!

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