Forum: Wirtschaft
Regierungsbericht: "Harter Brexit" würde britische Wirtschaft stark bremsen
DPA

Der Brexit könnte Großbritannien bis zu 9,5 Prozent an Wirtschaftsleistung kosten - das hat das Finanzministerium in London errechnet. Es hängt davon ab, wie stark das Land die Bande zur EU kappt.

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Red_Indian 11.10.2016, 09:26
1. Ich wünsche

GB nur das Beste.

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alsterherr 11.10.2016, 09:27
2.

Das sind alles Details, die das britische Wahlvolk vorher kannte und für die es sich demokratisch und wissentlich entschieden hat. Entweder es akzeptiert den Wahlausgang oder Demokratie ist für solche Dinge doch das falsche Mittel ...

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Augustusrex 11.10.2016, 09:31
3. Ich liebe Großbritannien

man muss sich jedoch im klaren darüber sein, dass es keinen Zugang zum EU-Binnenmarkt ohne Freizügigkeit für Arbeitnehmer, selbstverständlich in beide Richtungen, geben kann und darf. Es ist die freie Entscheidung der Briten, ob sie den harten oder den weichen Brexit wollen. Ich hoffe, sie wählen den weichen Austritt.

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mauser 11.10.2016, 09:33
4. Na,

da denke ich, ist die EU dran, zu sagen, wie weit England rausgeht - halb aus der EU geht bestimmt nicht, das wäre sowas wie halb schwanger. Man kann sich doch nicht die Rosinen rauspicken, sprich von den Dingen, die einem passen, profitieren und ansonsten adieu!
Aber das war ja schon immer so, diese ganzen Sonderrechte waren doch einfach ungerecht.

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austerlig 11.10.2016, 09:35
5. Wer nicht mehr der Gemeinschaft angehören will,

sollte auch nicht mehr von ihr profitieren und sich mit der entsprechenden Rolle und den Gegebenheiten abfinden. Und das so schnell wie möglich.
Ein Sonderstatus und eine Sonderbehandlung Englands wären für den Erhalt der Gemeinschaft wesentlich gefährlicher als ein rascher und finaler Raußschmiss des Abtrünnigen.

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prince62 11.10.2016, 09:36
6. Erst wenn GB ganz draußen ist, kann über einzelne Bereiche verhandelt werden

Was heißt hier, es kommt darauf an, wie hart die Bande zur EU gekappt wird, das ist doch keine Frage, denn raus heißt raus, also komplett von A bis Z und wenn GB draußen ist, erst dann wird neu über eventuelle Geschäftsbeziehungen verhandelt,

die EU hat hier alle Trümpfe und Vorteile in der Hand, denn nach der Abgabe des Austrittsschreiben erlischt die Mitgliedschaft nach 2 Jahren ohne Wenn und Aber ganz automatisch, die Briten wollten es, die Briten kriegen es.

Frau May wollte es sich mind. 5x überlegen, überhaupt das Austrittschreiben in die Hand zu nehmen.

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joG 11.10.2016, 09:39
7. Ich weiß, dass das....

....unpopulär ist, aber es ist für den deutschen Leser eher wichtig, wenn auch nicht er es wissen will, wie ein "harter Brexit" die deutsche Wirtschaft treffen wird. Da liest man weniger.

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kuac 11.10.2016, 09:46
8.

Wer Scheidung will und sie eingereicht hat, muss auch die Folgen davon akzeptieren. Nur Vorteile genießen und keine Nachteile akzeptieren, das kann es nicht geben.

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TheBlind 11.10.2016, 09:50
9.

Zitat von Augustusrex
man muss sich jedoch im klaren darüber sein, dass es keinen Zugang zum EU-Binnenmarkt ohne Freizügigkeit für Arbeitnehmer, selbstverständlich in beide Richtungen, geben kann und darf. Es ist die freie Entscheidung der Briten, ob sie den harten oder den weichen Brexit wollen. Ich hoffe, sie wählen den weichen Austritt.
Sie haben den Austritt gewählt, wie es abläuft liegt nicht mehr in den Händen der Briten sondern bei der EU ob sie weiterhin das Rosinenpicken der Briten gewährt oder ein Schlußstrich darunter macht.

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