Forum: Wirtschaft
Regionalstudie: Berlin und Ruhrpott werden zu Armutshochburgen
dapd

In Deutschlands Regionen steigt die Armut zum Teil dramatisch - das zeigt eine neue Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Längst sind nicht mehr nur die ostdeutschen Bundesländer betroffen. Das Ruhrgebiet gehört zusammen mit Berlin zu den "Problemregionen Nummer eins".

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Bezahler 20.12.2012, 17:07
230. Hallo,hallo,

Zitat von hansjot23
Aus Ihrem Beitrag gehen 2 Dinge völlig unmissverständlich hervor: 1. dass Sie es bevorzugen, Feststellungen in Form von Gemeinplätzen zu machen, denen es an jeglichem Inhalt ermangelt, und 2.) dass Sie sich ganz unmöglich mit dem Gedanken eines Bedingungslosen Grundeinkommens und den dazugehörigen Zusammenhängen auseinandergesetzt haben. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird z.B. INSBESONDERE von Personen gefordert, die tätig im Leben und im Arbeitsprozess stehen. Das ist keine Behauptung, sondern eine Tatsache, die der aus eigener Anschauung weiss, der sich damit versucht gründlich auseinanderzusetzen. Aber Gründlichkeit ist ja wohl auch ein Fremdwort für Sie. Ihr Denken läuft wohl so ab: Ich will Geld, also muss ich etwas leisten. Anstatt: Ich will etwas leisten, und ich denke, mich davon auch ernähren zu können. Das ist ein kleiner Unterschied.
Hier nochmal zum Mittmeiseln: Bedingungsloses Grundeinkommen ist die Mutter der Unökonomie.
Ferner birgt es die Vorstufe zur Tyrannei.
Für mich mittlerweile ein zuverlässiger Indikator um auf den nicht gegebenen ökonomischen und staatskundlerischen Verstand des entsprechenden Disskudanten schließen zu können.
Herr vergib Ihnen....

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widower+2 20.12.2012, 17:09
231. Und wer ist der Parasit?

Zitat von Willi Wacker
immer jammern die Sozen vor dort, das die Einkommenssteuer nicht in Bremen gezahlt, aber dort erwirtschaftet wird. Man könnte ja nun auf die Idee kommen, eine von zwei Verwaltungen und Politfunktionären einzusparen. Dann wäre auch die Weserregion eine blühende Landschaft. Das bedeutet aber, die Rechnung ohne den Parasit zu machen...
In diesem Fall wohl Niedersachsen (oder meinen Sie die Beamten). Eine Zusammenlegung aller Nordländer (Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen) wäre allerdings sinnvoll.

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sagmalwasdazu 20.12.2012, 17:10
232. Ach nee !

Zitat von UdoL
Wäre noch die Frage, ob es die braucht. Natürlich gehört die Behauptung, dass jeder mit ALG2 & Co. gut hinkommt, eher ins Reich der Theorie. Was allerdings bisher komplett "übersehen" wird, ist die für viele mögliche Hilfe aus dem persönlichen Umfeld. Möglicherweise sind Tafelbesuche auch ein Hinweis darauf, dass das Sozialverhalten der Bedürftigen nicht in Ordnung ist.
Was meinen Sie damit ? Dass sich Tafelkunden als " Arm " darstellen ?
Da kann ich Sie beruhigen, die sind nicht so asozial wie die meisten
Reichen Subventionsempfänger und Steuervermeider !
Da müssen Sie alle Papiere vom AMT vorlegen, egal ob Rentenamt, oder als Aufstocker, oder eben knapp oberhalb des H4- Satzes verdienender.
DANN erst bekommen Sie einen für 6 Monate gültigen Ausweis, mit dem Sie einkaufen können, und das ist nicht etwa Gratis.
Sie bezahlen für den Einkauf, einen wenn auch geringen Betrag.
( Eben Einkommensabhängig )
Und das Angebot ist sehr begrenzt und immer Personenbezogen.

Ich weiß wovon ich rede, bin sowohl Kunde bei der hiesigen Caritastafel, als auch in der Spendenaquise ehrenamtlich beschäftigt.

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gonger 20.12.2012, 17:10
233. Grafik

In der Grafik fehlt McPomm. Dort sind die Leute richtig arm , außer Tourismus an der Küste ist da nichts andererseits jedoch die Lebenshaltungskosten erhebich geringer als in BaWü, BAY oder Hamburg. Und Ausländer gibt es da kaum.

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dhanz 20.12.2012, 17:11
234.

Zitat von Ostwestfale
Ich gebe Ihnen im Prinzip recht, aber wenn sich Arme Nahrung und Kleidung selbstverständlich leisten können, wie Sie behaupten. Wofür braucht es dann beispielsweise die Tafeln, die es inzwischen nicht mehr ausschließlich in Großstädten gibt?
Die Tafeln gibt es, damit sich 1.) der Einzelhandel seiner Lebensmittel, die er sonst teuer entsorgen müsste, sinnvoll erledigen kann und 2.) damit die Bezugsberechtigten das Geld, welches im Regelsatz für Lebensmittel ausgewiesen ist, für andere Dinge (z.B. Zigaretten, Klingeltöne, Pay-TV) ausgegeben können. Daneben gibt es dort auch noch Beschäftigung für ein paar Ehrenamtliche, denen sonst vermutlich zu Hause die Decke auf den Kopf fallen würde.
Mit Armut hat das genauso wenig zu tun, wie die Notwendigkeit, das ein PORSCHE-Fahrer bei ALDI einkaufen muss.

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gazettenberg 20.12.2012, 17:13
235.

Zitat von redwed11
Fragen Sie doch mal bei den Quands nach. Der Familienclan hat mit dem Erbe, welches die Vorfahren mit KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern im Dritten Reich verdient haben, in diesem Jahr wieder allein mit BMW Aktien, 600 Millionen Euro eingenommen. Wenn Sie das sehen, wissen Sie, warum Ihre Kinder in eine marode Schule gehen müssen. An diesem Beispiel zeigt sich ganz deutlich, was Umverteilung von Unten nach oben in der Praxis bedeutet.
Ja, und davor haben die Quandts mit den selben Aktien 2 Milliarden verloren - aber beides nur auf dem Papier, denn sie haben die Aktien ja überhaupt nicht verkauft. Und umverteilt wird da gar nichts - das sind lediglich Börsenkurse.

Daher bleibt es auch Ihr skurriles Geheimnis, was der Börsenwert einer Aktie mit Ihrer Schule zu tun hat.

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Cassandra105 20.12.2012, 17:16
236.

Zitat von ThFuegner
traditionell rote Hochburgen im völlig überverwalteten Ruhrgebiet.... Dagegen Wohlstand in den schwarzen Hochburgen Bayern und BaWü... Da fragt sich doch der Beobachter: Welche Regierung ist für das Elend verantwortlich? Die dümmsten Kälber- wählen ihre Schlächter selber. Aber- Den Beamten geht´s ja guuuuuuhhht!
Traditionell? Berlin wurde von Schwarz/Gelb in die Scheiße geritten, Rot-Rot hat die Stadt zumindest ein Stück weit wieder rausziehen können, trotz dem üblichen Totalversagen der Schwarz/Gelben Giftmischer.

Und das Bayern und BW gut da stehen, hat einige Gründe, doch keiner davon hat etwas mit Leistungsfähigkeit oder der Politik dort zu tun, eher mit Rechtsbrucht und unlauterem Wettkampf, der volkswirtschaftlich zu enormen Schäden führt, aber das sollte man an sich eh wissen, wenn man denn wirklich mitreden will.

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magetasalex 20.12.2012, 17:17
237. Irgendetwas gefällt mir nicht an dem Begriff"Eigenverantwortung"

Zitat von trader_07
Es gibt nur wenige Länder, wo es einem so einfach gemacht wird, aus seinem Leben etwas zu machen und es so zu gestalten wie man es für richtig hält. Es mangelt kolossal an Eigenverantwortung in weiten Teilen der Gesellschaft.
Irgendetwas gefällt mir nicht an dem Begriff"Eigenverantwortung".Eigenverantwortung bedeutet für mich streng genommen, dass ich absolut selbst über mein Leben bestimmen kann. Das heißt ich müßte dann auch bestimmen können, ob ich Steuern bezahle oder nicht (ganz gleich welche). Wenn der Staatsapparat auch Eigenverantwortung für sich selbst tragen würde, dürfte er von niemand anderem Geld (im weitesten Sinne) abverlangen. Er müßte absolut selbst sich versorgen um über sein Dasein zu bestimmen.
Mache ich einen Denkfehler?

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dertyp001 20.12.2012, 17:18
238. Alte Kamellen...

...dass in Strukturschwachen Gebieten und Ballungsräumen mehr ALG II Bezieher leben. Immer diese sinnfreien Pseudostudien.

Wer sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen möchte: Gini Koeffizient der Einkommensverteilung in Deutschland 0,28. In den letzen 10 Jahren zwar leicht angestiegen aber erholt sich in den letzten Jahren auf dem Wert. Die USA haben z.B. 0,4. Also bitte erstmal ernsthaft mit der Materie auseinander setzen und nicht auf Stammtischniveau 50 Seiten Kommentare vollspammen...

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dhanz 20.12.2012, 17:18
239.

Zitat von Jay's
Ruhrgebiet strukturell ganz anders aufgebaut ist als Sueddeutschland. Mit dem Abbau der Kohle- und Stahlindustrie hat auch die Arbeitslosigkeit und Armut zugenommen.
Nun, man hätte - als Landesregierung - auch beizeiten einen Strukturwandel einleiten können und man hätte - als Arbeitskraft aus dem Ruhrgebiet - sich auch nach Alternativen umschauen können, anstatt den Versprechungen der Landesregierung zu glauben, es werde alles wie gewohnt weitergehen. Sieht man übrigens auch gut am Beispiel von OPEL in Bochum.

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