Forum: Wirtschaft
Regionalstudie: Berlin und Ruhrpott werden zu Armutshochburgen
dapd

In Deutschlands Regionen steigt die Armut zum Teil dramatisch - das zeigt eine neue Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Längst sind nicht mehr nur die ostdeutschen Bundesländer betroffen. Das Ruhrgebiet gehört zusammen mit Berlin zu den "Problemregionen Nummer eins".

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hansjot23 20.12.2012, 19:55
300. Leistungsanreize!!!

Zitat von Palmstroem
Die Armut steigt dort gravierend an, wo ROT regiert! Warum ist in Bayern die Armutsquote nur halb so hoch wie im Ruhrpott. Der Grund ist einfach, während CDU/CSU auf moderne Arbeitsplätze setzen, setzt die SPD auf eine Transfergesellschaft. Nur durch innovative, gutbezahlte Arbeitsplätze läßt sich das Armutsrisiko vermeiden wie Bayern oder Baden-Württemberg zeigt. Staatliche Transfers dagegen befördern die Armut, weil sie die Menschen entmündigt und Leistungsanreize fehlen.
Und schon wieder das alte Lied: Geld = Leistungsanreiz. *** Der Einzige, der einen Menschen entmündigen kann, ist er im Grunde selber. Und er ist auch der Einzige, der sich emanzipieren kann. *** Was ein innovativer Arbeitsplatz ist, bleibt mir verborgen. Ausserdem meinen Sie ja gar nicht Arbeitsplatz, sondern Sie meinen Einkommensplatz. *** Meine Mama hat auch gearbeitet, als sie mich auf die Welt brachte, und die Innovation schreibt gerade an einem Blog. *** Was haben gerade SIE gegen rot? Sehen Sie mal bei Christian Morgenstern nach und gucken Sie mal nach der Farbe des Taschentuchs, auf dem ein Mensch mit einem Buch dargestellt ist... Und meditieren Sie ruhig das Gedicht mal heute abends.

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aufmerksamer Leser 20.12.2012, 19:59
301. West-Steuergeld

Zitat von RioTokio
Ja, ohne Mauer wird eben abgewandert wenn die Lebensumstände woanders besser sind. Ist blöd. Aber was wollen Sie dagegen tun? Was soll "die Politik" da tun? Am Ende geht es um Jobs. Sollen Politiker nun als Unternehmer tätig werden und mit unseren Steuergeldern ihr Glück als Unternehmer versuchen, so cargoliftermäßig? Die Abwicklung von tausenden maroder Firmen hat zu Fehlern geführt. Woher sollten wohl tausende fähiger, total integrer Manager plötzlich kommen als die DDR finanziell und moralisch kollabierte? Mit Hilfe von viel West-Steuergeld wurde aber vieles erreicht!
West-Steuergeld - das Wort sollten Sie sich mal richtig auf der Zunge zergehen lassen. Ziel nach der Vereinigung war es, dass möglichst schnell alle Ossis die schönen neuen Westprodukte kaufen. Wer hat davon wohl für viele Jahrzehnte im voraus am meisten profitiert? Kleiner Denkanstoß: die Steuerzahler mit den sowieso schon sicheren Arbeitsplätzen?, die sowieso schon strukturstarken Regionen? Und diese Regionen haben - logischerweise - wieder entsprechenden Zuzug bekommen - usw.
DDR finanziell kollabiert? Ja, stimmt. Wie sieht es jetzt in Europa aus?
Heute sieht man, es gibt nur fähige Manager und Politiker. Es wird Zeit, endlich das Schwarz-/Weiss-Denken abzulegen und mal über den Tellerrand zu sehen.

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klaus meucht 20.12.2012, 20:00
302. Was ist Wirkung, was ist Ursache?

Zitat von der_provokateur_troll
Da wo überwiegend links gewählt wird/wurde ist die meiste Armut.
Vielleicht ist es genau anderstherum. Da wo Armut ist spielt das Soziale eine grössere Rolle. Menschen denen es gut geht, sind eher konservativ,

Nur habe ich mit den Begriffen Links und Rechts im Politischen Schwierigkeiten. Dies fördert Schubladendenken.

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heidi1-preiss 20.12.2012, 20:02
303. sind sie beim privaten sendern tätig?

Zitat von Benjowi
Ich möchte niemanden zu Nahe treten und bestimmt ist es nicht lustig auf ALG II angewiesen zu sein, nur wenn ich die mir zugänglichen Zahlen addiere, kann ich nicht glauben, dass man davon nicht leben kann. Zugegebenerweise sind Alleinerziehende oder Singles dabei nicht auf Rosen gebettet. Ich kenne jedoch ein Familie mit 3 Kindern-der Vater ist ca. 26 Jahre alt, die Mutter 23. Diese Familie ist seit Anbeginn arbeitslos und bezieht somit ALG II. Zählt man die Grundbedarfszahlungen, die Aufwendungen für Sozialversicherungen, Einkommensteuer und den Wohn- und Energiebedarf zusammen -also alles Dinge, die eine nicht von ALG II lebende Familie selbst aufbringen muss, komme ich auf ein Brúttojahreseinkommen von ca. 42000 Euro bzw. ein Monatsgehalt von 3500 Euro, das nötig wäre, um die ALG-leistungen für diese Famile auch nur aufzuholen. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren, aber als arm würde ich das nicht bezeichnen und jeder Facharbeiter mit Durchschnittsbruttoeinkommen, der seine Familie selbst durchbringt, muss sich in dieser Situation mehr als nur merkwürdig vorkommen!
so etwas kommt doch da dauernd auf die tapete. dem ist aber nicht so. es geht doch einzig und alleine darum, dass die 12 millionen menschen, also jeder siebte deutsche, weniger als 60 % des durchschnittseinkommens haben. sie sind doch nicht alle arbeitslos, es ist doch viel schlimer, viele haben doch arbeit, werden aber so schlecht bezahlt, dass es zum leben hinten und vorne nicht reicht. handeln statt schwadronieren, das ist doch hier angesagt.

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klaus meucht 20.12.2012, 20:04
304. Liegt es wirklich an einer Partei?

Zitat von Palmstroem
Die Armut steigt dort gravierend an, wo ROT regiert! Warum ist in Bayern die Armutsquote nur halb so hoch wie im Ruhrpott. Der Grund ist einfach, während CDU/CSU auf moderne Arbeitsplätze setzen, setzt die SPD auf eine Transfergesellschaft
Regiert in Niederbayern, Franken und Bayrischer Wald die SPD oder die Linken?

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heidi1-preiss 20.12.2012, 20:06
305. es ist traurig

Zitat von der_provokateur_troll
Da wo überwiegend links gewählt wird/wurde ist die meiste Armut. Von diesen Parteien werden die Menschen dazu erzogen, dass der Staat die wichtigsten Dinge im Leben übernimmt. Daher entwickelt man wenig Eigenantrieb, etwas selbst in die Hand zu nehmen und wird bequem. Es gibt das Sprichwort "Not macht erfinderisch", erst wenn das Geld all ist und die Menschen wirklich in Not geraten, werden sie wieder einen Eigenantrieb entwickeln. Ich bin in die Schweiz ausgewandert, weil hier die Menschen zu Selbstständigkeit erzogen werden. Deshalb verdiene ich auch dreimal so viel wie in Deutschland. Wenn ich sehe, dass meine ehemaligen Landsleute sich immer tiefer in die S..... reiten, werde ich traurig, weil D eigentlich ein großartiges Land ist.
was sie da so erzählen. wenn sie überhaupt hier nicht vorort sind, können sie sich doch überhaupt kein urteil darüber erlauben, wie es hier so vor sich geht. für sie scheint die devise zu gelten: them ans us.

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heidi1-preiss 20.12.2012, 20:13
306. wie sprechen sie denn über ihre mitbürger?

Zitat von dhanz
Ja. Eigenverantwortung heißt, das Ihnen niemand die Verantwortung für Ihr eigenes Leben abnehmen kann. Auch wenn es die Politiker immer wieder versprechen. 'Wähl' mich, dann sorge ich dafür, das es Dir gut geht. Der Staat sorgt dafür, das alles in Deinem Sinne geregelt wird". Der 'vorsorgende' Sozialstaat, wie es der Mecki aus Rheinland-Pfalz einmal genannt hat. Ein Leben mit Vollkaskomentalität von der Wiege bis zur Bahre, wo man die Vorteile selbst einstreicht und die Nachteile bei 'Vater Staat' abliefert. Eigenverantwortung heißt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und die Verantwortung für sein Handeln zu nehmen. Der Staat schaft den Rahmen, in dem Sie sich eigenverantwortlich bewegen können. Sie treffen die Entscheidungen für Ihr Leben. Zur Eigenvereantwortung gehört dann aber auch, die Konsequenzen aus diesen Entscheidungen zu tragen. Dazu sind aber die meisten Bürger nicht mehr bereit.
ich behaupte, dass die meisten bürger ihre entscheidungen zu tragen bereit sind. nur, wenn immer weiter perspektivlosigkeit für die "nicht elite" sich breit macht, dann gibt es irgendwann nichts mehr zu entscheiden, weil die rahmenbedingungen hierzu ganz einfach fehlen. es wird doch so kommen: soziale notwendigkeiten werden gekürzt, noch weniger kümmert man sich um das elend und die bildung in zeiten, wo große finanzgangsterei die kassen der staaten plündert und mit der krise großbrand stiftet.

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politikverdrossen100 20.12.2012, 20:14
307. Das geht nicht

Zitat von nemaxmutant
Ein prozentualer Satz ist totaler Quatsch. Wenn man alle Einkommen verzehnfachen würde, würden die, die jetzt arm sind immer noch arm sein. Man muss sich hier mal einen absoluten Wert ausdenken/berechnen und den dann entsprechend der jährlichen Teuerungsrate miterhöhen.
Das geht nicht. Dann würde ja der Grund dafür entfallen, die deutsche Sozialindustrie jedes Jahr weiter aufzublähen und Hr. Schneider - der bundesdeutsche Spitzen Sozial-Industrielle - könnte seine nächste Gehaltserhöhung nicht mehr rechtfertigen!

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hansjot23 20.12.2012, 20:17
308. Regenbogenfarben statt schwarz/weiss

Zitat von aufmerksamer Leser
West-Steuergeld - das Wort sollten Sie sich mal richtig auf der Zunge zergehen lassen. Ziel nach der Vereinigung war es, dass möglichst schnell alle Ossis die schönen neuen Westprodukte kaufen. Wer hat davon wohl für viele Jahrzehnte im voraus am meisten profitiert? Kleiner Denkanstoß: die Steuerzahler mit den sowieso schon sicheren Arbeitsplätzen?, die sowieso schon strukturstarken Regionen? Und diese Regionen haben - logischerweise - wieder entsprechenden Zuzug bekommen - usw. DDR finanziell kollabiert? Ja, stimmt. Wie sieht es jetzt in Europa aus? Heute sieht man, es gibt nur fähige Manager und Politiker. Es wird Zeit, endlich das Schwarz-/Weiss-Denken abzulegen und mal über den Tellerrand zu sehen.
Damit bin ich einverstanden. Weiter blicken ist angesagt. Aber nicht nur mit dem Kopf. Auch mal ab und zu das Herz mitmachen lassen, so mit dem Herzen denken oder so. Tegtmeier (wenn den noch einer kennt) hätte jetzt gleich gesagt: "Mensch bleiben". Und vielleicht auch "Kricht ihr denn dat gaanich in eure Köppe rein, dassde nich nur schlau sein sollst?" Kein sehr sachlich-konstruktiver Beitrag, das gestehe ich. Aber das kumulierte Wissen ist in diesem Blog ja schon dokumentiert... ;-)

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heidi1-preiss 20.12.2012, 20:17
309. mein gott palmstroem,

Zitat von Palmstroem
Die Armut steigt dort gravierend an, wo ROT regiert! Warum ist in Bayern die Armutsquote nur halb so hoch wie im Ruhrpott. Der Grund ist einfach, während CDU/CSU auf moderne Arbeitsplätze setzen, setzt die SPD auf eine Transfergesellschaft. Nur durch innovative, gutbezahlte Arbeitsplätze läßt sich das Armutsrisiko vermeiden wie Bayern oder Baden-Württemberg zeigt. Staatliche Transfers dagegen befördern die Armut, weil sie die Menschen entmündigt und Leistungsanreize fehlen.
hören sie doch endlich mit ihrem ewig gleichen parteigegelabere auf.ich z.b. fühle mich entmündigt, weil ich weder bei der einführung des euro noch bei schuldenschnitten gefragt worden bin.

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