Forum: Wirtschaft
Regulierungsstreit: Sieben Gebote gegen den Bankenwahn

Die Politik lässt die Banken womöglich ungeschoren aus der Krise kommen - und begeht damit einen fatalen Fehler. Sie muss die Geldkonzerne zügeln, mit Strafabgaben und Boni-Grenzen. Sieben Regeln, die die Regierungen jetzt beschließen müssen.

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Cui Bono? 21.01.2010, 19:07
1. Dreh- und Angelpunkt des Ganzen ist der ZINS

"DU SOLLST KEINEN zins NEHMEN"

...Gott flüsterte mir eben ins Ohr, dass diese seinige elfte Gebot versehentlich bei der Verteilung der Steintafeln mit den Geboten zerbrach.

Ansonsten eine "herrliche" Auflistung (aha, 7 Punkte also, interessant) ..von Symptomen..

bitte lieber Herr Kaden - in Ihren Überlegungen einfach mal ein paar Schritte früher ansetzen, und ehrlich sein

Gruß

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Steffmann40 21.01.2010, 19:19
2. Überraschung

Zitat von sysop
Die Politik lässt die Banken womöglich ungeschoren aus der Krise kommen - und begeht damit einen fatalen Fehler. Sie muss die Geldkonzerne zügeln, mit Strafabgaben und Boni-Grenzen. Sieben Regeln, die die Regierungen jetzt beschließen müssen.
Wer herrscht nun ? Das Kapital oder das Volk ? Die Antwort hat die Krise geliefert. Aber Guillotinen sind auch schnell gebaut.

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uwannags 21.01.2010, 19:21
3. Regulierung der Banken

Ein sehr guter Artikel. Scheinbar sind die Politiker immer noch nicht aufgewacht. Wenn sie glauben, dass der Steuerzahler und Wähler dieses Nichtstun honorieren wird, wird sie die nächstew Wahl eines Besseren belehren. Den Steuerzahlern für die von den Banken verursachte Misere zahlen zu lassen und selbst untätig oder unfähig? zu zu sehen, zeigt doch nur eine Unfähigkeit des gewählten Parlaments.

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Albedo4k8 21.01.2010, 19:23
4. Alles nur Kosmetik

und wird gar nichts bringen, das System ist am Ende, das Geldsystem an sich ist total am Ende. Die Frage die sich Politiker wirklich stellen sollte anstatt solchen Firlefranz ist brauchen wir eigentlich ein Geldsystem? Und die Antwort ist heutzutage wer mal gruendlich ueber die ganze Problematik unser Gesellschaft nachdenkt schlicht und ergreifend: NEIN!

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denkmalraschnach 21.01.2010, 19:25
5. Die 10 Gebote

Zitat von sysop
Die Politik lässt die Banken womöglich ungeschoren aus der Krise kommen - und begeht damit einen fatalen Fehler. Sie muss die Geldkonzerne zügeln, mit Strafabgaben und Boni-Grenzen. Sieben Regeln, die die Regierungen jetzt beschließen müssen.
Da fehlen noch das 8., das 9. und das 10. Gebot: Persönliche Haftung, Besteuerung der Banken und Rückzahlung der Kosten, die aus den Folgen der Krise für die Allgemeinheit entstanden sind. Nur dann ist dieses Monster wieder zu zügeln und dem Allgemeinwohl zu verpflichten.

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Stefanie Bach 21.01.2010, 19:26
6. Die nächste Krise kommt bestimmt

Zitat von sysop
Die Politik lässt die Banken womöglich ungeschoren aus der Krise kommen - und begeht damit einen fatalen Fehler. Sie muss die Geldkonzerne zügeln, mit Strafabgaben und Boni-Grenzen. Sieben Regeln, die die Regierungen jetzt beschließen müssen.
Entscheidend wäre, "das gewöhnliche Einlagen- und Kreditgeschäft, das sogenannte Commercial Banking, von den großen Transaktionen an den Finanzmärkten, dem 'Investmentbanking'" abzuspalten.

Das wird weder in den USA noch hier in Europa geschehen. Es gilt nämlich: Gescheitert - Warum die Politik vor der Wirtschaft kapituliert

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primatologe 21.01.2010, 19:29
7. Das hohe C im Namen reicht.

Zitat von sysop
Die Politik lässt die Banken womöglich ungeschoren aus der Krise kommen - und begeht damit einen fatalen Fehler. Sie muss die Geldkonzerne zügeln, mit Strafabgaben und Boni-Grenzen. Sieben Regeln, die die Regierungen jetzt beschließen müssen.
Warum sollte die CDU ihre eigene Klientel mit ökonomisch sinnvoller Politik verärgern? Das haben die doch noch nie gemacht.

Und die katholischen Mehrheitsbeschaffer sind so besessen von dem hohen C im Namen, die wählen auf jeden Fall CDU. Selbst wenn die ihre eigene Großmutter verkaufen.

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woscho 21.01.2010, 19:39
8. Banken-Strafsteuer spaltet Schwarz/Gelb

Frau Leutheusser-Schnarrenberger enttäuscht nach Westerwelles häuslich-eingerichtetem Lobby-Garantieverein als nächste. Sie hat schon wesentlich bessere Zeiten gehabt.

Was uns die Gelben einbrocken, wird nicht nur ein böses Erwachen geben, es sind jetzt schon Horrorvorstellungen. Ist wie beim Zauberlehrling. Die amerikanische Politik im Irak, Iran und Afghanistan zeigen uns die besten Beispiele.

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Liberalitärer 21.01.2010, 19:44
9. Naja, in der Analyse...

Zitat von sysop
Die Politik lässt die Banken womöglich ungeschoren aus der Krise kommen - und begeht damit einen fatalen Fehler. Sie muss die Geldkonzerne zügeln, mit Strafabgaben und Boni-Grenzen. Sieben Regeln, die die Regierungen jetzt beschließen müssen.
Klingt zuächst gut, aber die Analyse greift zu kurz, es wahr vornehmlich die Politik, die weltweit gigantische Handeslungleichgewichte aufgebaut, zumindest aber befördert hat, Ungleichgewichte, die finanziert werden wollten und auch wurden, in Deutschland sogar gegen geltendes Recht. Es war die FED, die mit einer aggressiven Niedrigzinspolitik eine gewaltige Blase geschaffen hat in die Unsummen ausländischen Kapitals floss. Staats -oder staatsnahe Banken spielten dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Also sollten keine Konsequenzen gezogen werden? Nein, z.B. sollten Commercial- und Investmentbanking getrennt werden, das übrigens sehr europäische und deutsche Universalbankensystem taugt nicht viel. Zur Erinnerung, es waren die Universalbanken, die sich Investmentarme zulegt haben und nicht umgekehrt. So musste die WestLB ja Panmure kaufen, die Dresdner Bank Kleinworth Benson, die Deutsche Bank Bankers Trust, die Citi Salomon Smith Barney, Schroders etc. etc. Daneben wäre an klare Einlagenkonten zu nennen, die weder zum Eigenhandel genutzt werden dürfen, noch als Sicherheit zwecks Leverage genutzt werden dürfen. Sher wichtig ist auch, das Versicherungsgeschäft und das Bankgeschäft muss getrennt bleiben.

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