Forum: Wirtschaft
Reis, Hühnchen, Zahnpasta: Kuba rationiert Lebensmittel und Hygieneartikel
Alexandre Meneghini/Reuters

Die Versorgungskrise in Kuba verschärft sich. Nun hat die Regierung Dinge des alltäglichen Bedarfs rationiert.

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hugahuga 11.05.2019, 22:47
30. Wohin man auch schaut - die USA und ihre Eliten

bedrohen, sabotieren, sanktionieren und bekämpfen mit allen Mitteln souveräne Staaten, die sich nicht unterwerfen. Wer einem eigenständigen Lebensentwurf folgt, in dem nicht die USA die Agenda vorgeben, ist gefährdet.
Es ist höchste Zeit, dass sich die Welt von diesem kriegsgeilen Übel befreit.

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ingen79 12.05.2019, 08:32
31. Trotzdem träumen

in Deutschland immer noch vom Sozialismus. Vielleicht sollten die mal eine Urlaubsreise nach Kuba machen und sich dort mal ausserhalb der Luxushotels umschaauen

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vubra 12.05.2019, 09:26
32. Und die Lösung dieses Problem´s der Kubanischen Bürger wäre

einfach , sogar sehr einfach zu lösen. Es würde wohl schon ausreichen ihnen aus aller Herren Länder , das zu senden was sie benötigen. Also momentan wohl in erster Linie Hygiene Artikel , Reis und Hühnerfleisch. Das wäre dann mal ein Zeichen von Solidarität auf diesem Planeten. Hygiene Artikel, Reis und Hühnerfleisch, da kann man sich als Deutscher nur wundern was zu alles zu einer Staatskrise führt. Also sehr geehrte Vereinten Nationen , UNHCR, UNICEF ,UNCDF oder wer sich ansonsten verantwortlich fühlt ( und das sind National und International nicht wenige Organisationen denen vermutlich auch sie schon Geld gespendet haben ) schickt den Menschen was sie brauchen um zu spüren das sie nicht alleine sind auf dieser Welt und wir eine Gemeinschaft. Ansonsten lässt es nur eines zu den glauben an die Menschheit zu verlieren, wegen Reis,Huhn und Zahnpaste.

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h.hass 12.05.2019, 10:37
33.

Zitat von vubra
einfach , sogar sehr einfach zu lösen. Es würde wohl schon ausreichen ihnen aus aller Herren Länder , das zu senden was sie benötigen. Al
Tolle Idee... damit würde man der Diktatur in die Hände spielen. Die müsste sich überhaupt nicht mehr anstrengen, um die Lebensverhältnisse der Bürger zu verbessern, schließlich kriegt man alles von irgendwo zugeschickt.

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Leto13 12.05.2019, 11:29
34. hm

Warum werden die Wirtschaftssanktionen von den USA aufrechterhalten, wenn sie die wirtschaftliche Lage Kubas nicht beeinflussen, d.h. wenn sie nicht zu einer Schwächung der dortigen Regierung führen?

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puzzleteil 12.05.2019, 12:01
35. Dieses Mal wirklich andren.

„Die anderen sind schuld“ Wort stimmt dieses Mal wirklich,in Iran und Venezuela auch. Um die Völker unzufrieden zu machen ist gängige Praxis.
Dann aber sagen die machen alles Schlächter, ist natürlich richtig.

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caliper 12.05.2019, 14:03
36.

Zitat von Emderfriese
Es ist oder war sicher richtig, dass es in den "gelobten" sozialistischen Ländern auch Armut gab, manchmal sogar große Armut. Das hatte seine Ursachen, und die lagen nicht nur im Versagen der seinerzeitigen Führungscliquen, sondern hatten manchmal auch mit der weltpolitischen Situation zu tun. Man mag daraus den Schluss ziehen, "Sozialismus" funktionierte nicht. Nur sollte gleichzeitig die große, in manchen Teilen der Welt sehr große Armut im "Kapitalismus" erkannt werden. Selbst bei uns gibt es inzwischen Arme, die "glücklich über etwas Nahrung" sind, die man ihnen zusteckt. Heißen u.a. Tafeln... selbst der so hochgelobte Kapitalismus - vor allem die reine Lehre des Neoliberalismus - funktioniert nicht! Oder wissen Sie Beispiele? Was soll uns das sagen? Es ist an der Zeit, ohne Scheuklappen die Frage nach einer Zukunft zu stellen, die tatsächlich ohne Armut und Not auskommt. Der Kapitalismus ist jedenfalls auch keine Antwort.
Wenn man die Länder nach "Sozialismus - Kapitalismus" sortiert, dann beginnen wir irgendwo bei Nord Korea, Venezuela und Kuba. Auf der anderen Seite sind dann Staaten wie USA, Singapur, Schweiz, Japan.
Nun schauen wir in jedem Land wie es dem Ärmsten und schwächsten Viertel der jeweiligen Bevölkerung geht und stellen fest, dass wir bei der Suche nach dem optimalen System nicht umhin kommen den Startpunkt in einem der kapitalistischen Staaten zu suchen. Ich gehe sogar so weit, dass es dem schwächsten Viertel der kapitalistischen Länder noch besser geht als dem Durchschnitt der sozialistischen Bevölkerung. Es ist eben nur eine relative Armut.

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Aberlour A ' Bunadh 12.05.2019, 19:29
37. Und warum schaffen die Kubaner das dann "ohne globalen Handel" nicht??

Zitat von aspi01
Kuba muss doch das Traumland aller Globalisierungskritiker sein: Keine kapitalistischen US-Konzerne kaufen die einheimischen Betriebe auf und beutet die armen Menschen aus, kein ausländischer Billig-Lieferant überschwemmt den Markt und zerstört die heimischen Strukturen. Noch dazu alles Klima-schonend ohne Chemiekonzerne, Lebensmittel biologisch angebaut und ohne weite Transportwege "aus der Region": Niemand hindert Kuba daran, unbehelligt von der bösen Globalisierung selber alles anzubauen und herzustellen und der Selbstversorger zu sein, denn Linke und Grüne überall herbeisehnen... So könnte es sein, wenn die Globalisierungskritiker richtig liegen würden. Und warum schaffen die Kubaner das dann "ohne globalen Handel" nicht???
Iher Frage verrät mir, dass Sie offensichtlich wenig Kenntnisse bezüglich Ökonomie und internationalen Handel haben. Würde man die klassische (marktwirtschaftliche) Theorie des Internationalen Handels zugrunde legen, sollte Kuba aus Sicht der Theorie komparativer Kosten selbst dann nicht selbst produzieren, wenn man bei allen Produkten in absoluten Zahlen Kostennachteile gegenüber den Handelspartnern hat. Tarifäre und nichttarifäre Handelshemmnisse führen natürlich dazu, dass ein Land seine komparativen Kostenvorteile nicht nutzen kann.

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