Forum: Wirtschaft
Rekord: Borussia Dortmund macht erstmals mehr als 400 Millionen Euro Umsatz
DPA

Auch wirtschaftlich läuft es gut beim BVB: Berichte über einen Mega-Transfer von Ousmane Dembélé zum FC Barcelona trieben zuletzt die Klub-Aktie nach oben. Nun legt der Verein Rekordzahlen vor.

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minsk60 25.08.2017, 14:24
1. Fußball problematisch als Investment

Fußballaktien machen Aktionären selten Freude. Wenn gut verdient wird, denkt der Verein eher an neue, teure Spieler als an Dividenden.

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at.engel 25.08.2017, 15:13
2.

Ganz habe ich das Geschäftsmodell immer noch nicht verstanden. Ein sportlich erfolgreicher Club müsste ja eigentlich seine besten Spieler halten, und ein fianziell (kurzfristig) rentabler Club muss sie natürlich so schnell wie möglich (zum höchstmöglichen Preis) verkaufen.
Oder andersrum gesagt: Spieler wie Robben, Ribery oder Lahm so lange zu halten ist natürlich finanziell gesehen totaler Wahnsinn, nur in den letzten 10 Jahren war halt der FC Bayern sieben Mal deutscher Meister und ziemlich regelmäßig mindestens im Halbfinale bzw. auch im Finale der CL.

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bakero 25.08.2017, 16:16
3.

Zitat von at.engel
Ganz habe ich das Geschäftsmodell immer noch nicht verstanden. Ein sportlich erfolgreicher Club müsste ja eigentlich seine besten Spieler halten, und ein fianziell (kurzfristig) rentabler Club muss sie natürlich so schnell wie möglich (zum höchstmöglichen Preis) verkaufen. Oder andersrum gesagt: Spieler wie Robben, Ribery oder Lahm so lange zu halten ist natürlich finanziell gesehen totaler Wahnsinn, nur in den letzten ......
Na ja, Titel bringen auch Geld – höhere Einnahmen durch Sponsoren, höhere TV-Gelder.
Im Fall des FC Bayern bleibt aber das Problem, dass eine deutsche Meisterschaft nicht mehr wirklich interessiert und das große Ziel, der Gewinn der Championsleague die absolute Ausnahme ist. Halbfinale oder Viertelfinale sind da nur ein Trostpflaster, das schafft selbst der BVB mit der Hälfte der Kosten einigermaßen regelmäßig.

All das ist das Problem, das die Bayern selbst zu verantworten haben. Durch die Übermacht der Bayern und mangels Spannung wird die Bundesliga international keine Chance gegen die englische und spanische Liga haben. Deren Vereine (und nicht nur die Spitzenclubs der Liga) verdienen ein Vielfaches an Werbe- und TV-Einnahmen.
"Spanische Verhältnisse" wollte Uli Hoeneß in Deutschland vermeiden. Die Aussage wird von Saison zu Saison dümmer.

Aber um zum BVB zurückzukommen: Was dort in den letzten zehn Jahren geleistet wurde – sportlich und wirtschaftlich – ist wirklich einmalig. Glückwunsch an die Verantwortlichen, speziell an die Scouting-Abteilung :)

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cirus27 25.08.2017, 16:54
4. das habe ich ja immer gesagt...

mit MIR als vorstandsvorsitzendem und präsidenten, meinem freund bubi als aufsichtsratsvorsitzenden
und meinem dackel als dino-ersatz - gegen ein kleines entgelt natürlich! - wäre der HSV schon seit
jahren wierder dauermeister und - klar! - börsenkönig. aber das will ja keiner hören. sehr schade eigentlich.
der BVB ist nur eine kleine zeiterscheinung. ich bleibe optimist, meine zeit kommt noch! herzlichst, ihr dr. schnarchow

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Ignorant00 25.08.2017, 16:55
5. Häh?

Zitat von at.engel
Ganz habe ich das Geschäftsmodell immer noch nicht verstanden. Ein sportlich erfolgreicher Club müsste ja eigentlich seine besten Spieler halten, und ein fianziell (kurzfristig) rentabler Club muss sie natürlich so schnell wie möglich (zum höchstmöglichen Preis) verkaufen. Oder andersrum gesagt: Spieler wie Robben, Ribery oder Lahm so lange zu halten ist natürlich finanziell gesehen totaler Wahnsinn, nur in den letzten 10 Jahren war halt der FC Bayern sieben Mal deutscher Meister und ziemlich regelmäßig mindestens im Halbfinale bzw. auch im Finale der CL.
In dem Dilemma stecken doch ganz viele Firmen? Denke ich kurzfristig, verkaufe Assets und investiere wenig um aktuell hohe Renditen zu erzielen oder denke ich langfristig, verzichte auf Mitnahmeffekte um meine Position am Markt zu stärken?

Gibt da keinen Königsweg, da es immer Vor- und Nachteile gibt. Bei Dembele hat Dortmund m.E. aber einen Volltreffer gelandet und die ca. Verzehnfachung des Einsatzes von 15 Mio€ würde ich dann mitnehmen.

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Perikles 2015 25.08.2017, 16:56
6. Borussia Dortmund AG

Wer macht nun unseren Fußball kaputt, RB Leipzig oder BVB AG? Rasenschach Dortmund!

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Oihme 25.08.2017, 17:18
7.

Zitat von Perikles 2015
Wer macht nun unseren Fußball kaputt, RB Leipzig oder BVB AG? Rasenschach Dortmund!
Schon angesichts der Tatsache, dass die große Mehrzahl der BuLi-Klubs GmbH´s, AG´s oder KGaA sind, ist das ein reichlich überflüssiger, weil völlig nichtssagender Beitrag!

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sltr 25.08.2017, 17:29
8. Versteh ich irgendwie nicht

Zitat von bakero
Na ja, Titel bringen auch Geld – höhere Einnahmen durch Sponsoren, höhere TV-Gelder. Im Fall des FC Bayern bleibt aber das Problem, dass eine deutsche Meisterschaft nicht mehr wirklich interessiert und das große Ziel, der Gewinn der Championsleague die absolute Ausnahme ist. Halbfinale oder Viertelfinale sind da nur ein Trostpflaster, das schafft selbst der BVB mit der Hälfte der Kosten einigermaßen regelmäßig. All das ist das Problem, das die Bayern selbst zu verantworten haben. Durch die Übermacht der Bayern und mangels Spannung wird die Bundesliga international keine Chance gegen die englische und spanische Liga haben. Deren Vereine (und nicht nur die Spitzenclubs der Liga) verdienen ein Vielfaches an Werbe- und TV-Einnahmen. "Spanische Verhältnisse" wollte Uli Hoeneß in Deutschland vermeiden. Die Aussage wird von Saison zu Saison dümmer. Aber um zum BVB zurückzukommen: Was dort in den letzten zehn Jahren geleistet wurde – sportlich und wirtschaftlich – ist wirklich einmalig. Glückwunsch an die Verantwortlichen, speziell an die Scouting-Abteilung :)
Warum zum Henker haben die Bayern dieses Problem, so es denn überhaupt als solche definiert werden kann, auch noch selbst zu verantworten?

Vergleichen sie doch mal die Entwicklung von dt. Vereinen seit 1980, also ausdrücklich nach Beckenbauer & Co. Der einzige, der langfristig und ohne Dellen immer weiter nach oben stieg heißt FC Bayern. Werder, VfB, BVB, HSV .... alle hatten sie ihre Ups und dann wieder Downs. Warum sollte dafür der FC Bayern verantwortlich sein? Weil er dem einen oder anderen viel Geld für den einen oder anderen Spieler gezahlt hat? Wenn er es nicht gezahlt hätte, dann wäre eben ein anderer gekommen.

Aber der BVB und seine Leistung ist natürlich einmalig - na klar. ;-)

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GueMue 25.08.2017, 17:40
9. Schaemt Euch BVB

Wie die Bayern wollt ihr zu den Grossen. Dafuer verraten die Bosse die Seele des Vereins. Schwer sich dem Kommerz zu entziehen. Nur eure Führung heuchelt alte Tradition und lebt Bayern der Art Rummenigge. BvB das geheuchelte RB Leipzig.

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