Forum: Wirtschaft
Rekord: Borussia Dortmund macht erstmals mehr als 400 Millionen Euro Umsatz
DPA

Auch wirtschaftlich läuft es gut beim BVB: Berichte über einen Mega-Transfer von Ousmane Dembélé zum FC Barcelona trieben zuletzt die Klub-Aktie nach oben. Nun legt der Verein Rekordzahlen vor.

Seite 2 von 3
skeptikerjörg 25.08.2017, 17:41
10.

Zitat von Perikles 2015
Wer macht nun unseren Fußball kaputt, RB Leipzig oder BVB AG? Rasenschach Dortmund!
Weder RB Leipzig noch der BVB machen "unseren" Fußball kaputt - die Bayern übrigens auch nicht. "Unseren" Fußball machen Hooligans, krawallsuchende Ultras, rechtsradikal unterwanderte "Fangroups", Pyromanen, etc, kaputt, die meinen, unser Fußball sei ihr Fußball und die Stadien seien ihre Kampfplätze. Die meinen und behaupten, sie seien Fans und tatsächlich immer mehr wirkliche Fans aus den Stadien vertreiben.
Wenn es denen um kommerzfreien Fußball ginge, könnten sie zu den Spielen bis einschließlich Landesliga gehen - Oberliga schon nicht mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
widower+2 25.08.2017, 17:50
11. Eindeutige Antwort!

Zitat von Perikles 2015
Wer macht nun unseren Fußball kaputt, RB Leipzig oder BVB AG? Rasenschach Dortmund!
RB Leipzig! Schon weil die sich den Gesetzen des Marktes anscheinend nicht beugen müssen, sondern als Aufsteiger ein völlig überzogenes Angebot für Keita ablehnen können. Mateschitz zahlt ja.

RB Leipzig hat über die letzten Jahre ein Transferminus angehäuft, das jedem "normalen" Verein unweigerlich in die Insolvenz getrieben hätte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
widower+2 25.08.2017, 18:23
12. Fakten?

Zitat von skeptikerjörg
Weder RB Leipzig noch der BVB machen "unseren" Fußball kaputt - die Bayern übrigens auch nicht. "Unseren" Fußball machen Hooligans, krawallsuchende Ultras, rechtsradikal unterwanderte "Fangroups", Pyromanen, etc, kaputt, die meinen, unser Fußball sei ihr Fußball und die Stadien seien ihre Kampfplätze. Die meinen und behaupten, sie seien Fans und tatsächlich immer mehr wirkliche Fans aus den Stadien vertreiben.
Hooligans, krawallsuchende Ultras, rechtsradikal unterwanderte "Fangroups", Pyromanen, etc. mag ich natürlich auch nicht. Diese Gruppen sind entgegen der landläufigen Meinung aber immer weniger in den Stadien anzutreffen, da viele längst Stadionverbot haben und/ oder von den friedlichen Ultras aus den Fankurven vertrieben wurden.

Die "wirklichen Fans" strömen übrigens Jahr für Jahr zahlreicher in die Bundesligastadien und ein Zuschauerrekord jagt den nächsten. Der Anteil an gewaltbereiten Hooligans unter den Zuschauern im Stadion war in den Achtzigerjahren um ein Vielfaches höher als heute. Wenn früher in irgendeinem Stadion in - zum Beispiel - Hamburg ein Böller hochging oder Zuschauer zusammengeschlagen wurden, war das eine Randnotiz auf der Lokalseite. Heute erfährt es die halbe Welt.

Das ist wie mit Kindesmissbrauch. Die Zahlen sinken ständig, der Michel glaubt aber das Gegenteil.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vaikl 25.08.2017, 18:35
13. Was ist denn "Ihr Fußball"??

Zitat von Perikles 2015
Wer macht nun unseren Fußball kaputt, RB Leipzig oder BVB AG? Rasenschach Dortmund!
Pöhlen mit Lederlappen auf Teppichklopfer-Tore am Bahndamm? *Mein* Fußball besteht aus mittlerweile jährlich wiederkehrenden Duellen mit Real Madrid;-))

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Papazaca 25.08.2017, 18:39
14. Watzke, manchmal angreifbar, macht einen guten Job!

Und er profitiert auch von Glücksmomenten. Dembele, der mich an den überteuerten Pogba erinnert, gehört dazu.
Da hat sich Watzke als "abgewi ....ter" Pokerspieler erwiesen. Teil des Spiels ist natürlich auch Zorc und die Scoutingabteilung. Wenn der BVB jetzt auch noch spielerisch ein Sprung nach vorne macht, kann man Watzke auch seine Sünden (die ja jeder hat) verzeihen. ich bin sicher, er wird jetzt schmunzeln.

Dembele ist wahrscheinlich - wie Neymar - die Spitze des Transfer-Hype's. Wie Watzke die Gunst der Stunde
nutzt, Chapeau! Aber das Glück ist unvollständig, wenn der BVB nicht deutlich besser wird!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
womo88 25.08.2017, 18:49
15. Bvb - ade!

BVB ist nichts mehr, wo man Fan sein kann. Da kauft man Aktien. BVB ist ein reines Wirtschaftsunternehmen. Da könnte ich auch Fan von Nestle oder Unilever sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bakero 25.08.2017, 19:20
16.

Zitat von sltr
Warum zum Henker haben die Bayern dieses Problem, so es denn überhaupt als solche definiert werden kann, auch noch selbst zu verantworten? Vergleichen sie doch mal die Entwicklung von dt. Vereinen seit 1980, also ausdrücklich nach Beckenbauer & Co. Der einzige, der langfristig und ohne Dellen immer weiter nach oben stieg heißt FC Bayern. Werder, VfB, BVB, HSV .... alle hatten sie ihre Ups und dann wieder Downs. Warum sollte dafür der FC Bayern verantwortlich sein? Weil er dem einen oder anderen viel Geld für den einen oder anderen Spieler gezahlt hat? Wenn er es nicht gezahlt hätte, dann wäre eben ein anderer gekommen. Aber der BVB und seine Leistung ist natürlich einmalig - na klar. ;-)
Die Bayern wehren sich mit Kräften und sehr erfolgreich dagegen, dass die Fernsehgelder nicht so gerecht verteilt werden, wie z.B. in England und sorgen so selbst für eine noch größere Kluft zwischen Ihnen und dem Rest der Liga.

Anfang der 2000er hat man sogar eigens Verträge mit dem Rechteinhaber Leo Kirch gemacht, um durch die Hintertür mehr zu kassieren.
Aus Wikipedia: "Verwickelt in diesen Skandal waren der FC Bayern München und die Kirch-Gruppe, das damalige Firmenkonglomerat des Medienunternehmers Leo Kirch. Nach der Zerschlagung der Kirch-Gruppe wurde bekannt, dass sie für Vereinbarungen unter Ausschluss der anderen Vereine geschätzt 40 Millionen Mark an den FC Bayern München überwies, bis sie im Dezember 2002 zahlungsunfähig wurde und ein Aufhebungsvertrag aufgesetzt wurde. Die Vereinbarungen sahen vor, dass der FC Bayern München auf Lobbyarbeit gegen die zentrale Vermarktung der Fernsehrechte der Bundesliga verzichtete, und dafür von der Kirch-Gruppe entschädigt wurde."

Bestimmt alles zum Wohl der Bundesliga, genau wie die Asienreise in der Sommerpause ;)

Und ja, die Entwicklung von Dortmund in den letzten 10 Jahren ist einmalig – vom Pleiteverein zu einem Global Player. Wie soll man das sonst nennen? Ok, "Wunder" würde auch passen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
skeptikerjörg 25.08.2017, 19:33
17.

Zitat von womo88
BVB ist nichts mehr, wo man Fan sein kann. Da kauft man Aktien. BVB ist ein reines Wirtschaftsunternehmen. Da könnte ich auch Fan von Nestle oder Unilever sein.
Nestle oder Unilever spielen aber keinen Fußball und haben auch kein so tolles Stadion. Und in den Bundesliga gibt es keinen Club, der kein Wirtschaftsunternehmen ist! Entweder, ich will konkurrenzfähigen Profifußball oder ich geh in die Landesliga. Und glauben Sie mir, man kann BVB-Fan sein, sehr gut sogar. Kommen Sie mal zu einem Heimspiel ins Stadion, dann wissen Sie warum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
JKStiller 25.08.2017, 19:37
18. So was nennt sich Anschubfinanzierung

Zitat von widower+2
RB Leipzig! Schon weil die sich den Gesetzen des Marktes anscheinend nicht beugen müssen, sondern als Aufsteiger ein völlig überzogenes Angebot für Keita ablehnen können. Mateschitz zahlt ja. RB Leipzig hat über die letzten Jahre ein Transferminus angehäuft, das jedem "normalen" Verein unweigerlich in die Insolvenz getrieben hätte.
Ich bin als Freiburger weiß Gott kein RB Leipzig Fan. Die Entwicklung im Profifußball gefällt mir auch nicht. Wenn die Scheichs jedoch dieses Spiel mit ihren Milliarden kaufen und sich in China ein Billionen-Markt auftut, ja dann muss man sich doch nicht mehr über einen Mateschitz aufregen. Elf Freunde müsst ihr sein war einmal, es sei denn man spricht von den elf Sportwagen einen Ronaldo in seiner Garage. Die röhren schön im Takt. Aber zurück zu RB Leipzig: Der Verein versucht sich gerade einen Namen zu machen. Sollte das diese Saison international nur ansatzweise gelingen und der ein oder andere Spieler positiv auffallen, kann in Zukunft Kasse gemacht werden. In Hoffenheim war es auch nicht anders, wenn auch in einem kleineren Rahmen. Heute buttert Hopp nicht mehr unendlich dazu, was scheinbar auch nicht nötig ist. Der Club steht solide da, so weit mir bekannt. Etwas ganz anderes macht mir Sorgen. Das Mittelfeld der Bundesliga muss sich jetzt entscheiden, ob es zukünftig noch eine Chance haben will, auch mal international zu spielen und neben Lorbeeren auch Geld zu verdienen. Oder ob es nicht investiert und dafür ewiges Mittelmaß bleibt, möglicherweise auch durchgereicht wird eines schönen Tages bis in die dritte Liga. Da tun sich Abgründe auf, denn ein Club wie z.B. Freiburg kann da ganz schnell in die Insolvenz abrutschen, wenn der Zirkus sich nur noch auf die großen Clubs konzentriert, die eigenen Einnahmen stagnieren, man aber unbedingt weiter dabei sein will und sich finanziell übernimmt. Das trifft auch auf andere Vereine zu, die auf Teufel komm raus investieren, sich vergrößern, die Werbetrommel rühren müssen, ja im Zweifel sogar neue Stadien bauen. Mitgehangen, mitgefangen. Oder halt für immer abgehängt. Die nächsten Jahre sind entscheidend. Die UEFA ist hier in der Pflicht, den ganzen Wahnsinn zu stoppen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
skeptikerjörg 25.08.2017, 19:42
19.

Zitat von widower+2
Hooligans, krawallsuchende Ultras, rechtsradikal unterwanderte "Fangroups", Pyromanen, etc. mag ich natürlich auch nicht. Diese Gruppen sind entgegen der landläufigen Meinung aber immer weniger in den Stadien anzutreffen, da viele längst Stadionverbot haben und/ oder von den friedlichen Ultras aus den Fankurven vertrieben wurden. Die "wirklichen Fans" strömen übrigens Jahr für Jahr zahlreicher in die Bundesligastadien und ein Zuschauerrekord jagt den nächsten. Der Anteil an gewaltbereiten Hooligans unter den Zuschauern im Stadion war in den Achtzigerjahren um ein Vielfaches höher als heute. Wenn früher in irgendeinem Stadion in - zum Beispiel - Hamburg ein Böller hochging oder Zuschauer zusammengeschlagen wurden, war das eine Randnotiz auf der Lokalseite. Heute erfährt es die halbe Welt. Das ist wie mit Kindesmissbrauch. Die Zahlen sinken ständig, der Michel glaubt aber das Gegenteil.
Ich bin aber nicht der "Michel. der das Gegenteil glaubt", sondern Fußballfan, der regelmäßig ins Stadion geht. Daher entgeht mir auch nicht, was sich vor den Stadien abspielt, z.B. Gästefans, die unter Polizeischutz oder unter Polizeikontrolle zum Stadion geführt werden müssen, was sich im Stadion abspielt, z.B. Schlägereien, Pyro, Schmähbanner, was sich im öffentlichen Nah- und Fernverkehr abspielt, z.B. Vandalismus, Komasaufen, Gewalt. Vor 20 Jahren hab ich meine Kinder mitgenommen und dadurch wurden sie auch Fans (und Mitglieder), heute kenne ich viele, die sich das nicht mehr trauen - was ich verstehen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 3