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Rekordpreis: Warum Butter so teuer ist
DPA

Ein Stück Butter kostet bei Aldi fast zwei Euro - so viel wie nie seit Einführung des Euro. Dafür gibt es sieben Gründe.

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JaguarCat 06.09.2017, 16:17
10. Schweinezyklus

Also vollführt der Butterpreis den klassischen Schweinezyklus, wie er in jedem Lehrbuch über die Marktwirtschaft beschrieben wird.

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Erkläromat 06.09.2017, 16:21
11. Leider kommt der Preis bei den Bauern eben NICHT an

Gestern kam im Radio eine kurze Reportage über die gestiegenen Butterpreise bei den Discountern und das dennoch nichts bei den Bauern ankommt. Es wäre schön gewesen, wenn SPON das in dem Artikel thematisiert hätte. Dann würden auch nicht die erst Foristen nach Rückzahlung der Subventionen schreien.

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Muehlheimer66 06.09.2017, 16:24
12. Kein Grund zu jammern

Zuvor hatten wir eine maßlose Überproduktion mit der Folge des ruinösen Preisverfalls, was zahllose Milchbauern zur Aufgabe oder zum Umstieg auf Bio-Ware gezwungen hat. Ganz abgesehen von den immer schlimmeren qualvollen Exzessen in der Milchkuhhaltung. Jetzt wurde endlich zurückgefahren, marktwirtschaftliche Mechanismen haben den Wahnsinn nach immer mehr und immer billiger korrigiert. Eigentlich ein Grund zur Freude und nicht zum Lamentieren.

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tomkey 06.09.2017, 16:25
13. Wegfall der Subventionen

Na dann .. runter mit den Subventionen für die Bauern. Dann kann sich der Steuerzahler auch die Butter für 1,99€ leisten!

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Tharsonius 06.09.2017, 16:38
14. Merk nix davon

Ich esse statt Butter meist andere Brotaufstriche, daher fällt mir das nicht auf. Hier in L kostet der Liuter Milch schon seit Jahren zwischen 1,29 und 1,45€, was ich angemessen und nicht zu teuer finde.

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peter-11 06.09.2017, 16:46
15. Zufrieden

Ich habe zwei Interviews mit zwei Landwirten im Regionalprogramm gesehen. Dort zeigten sich die Befragten mit der Preisentwicklung zufrieden. Es kommt also doch auch beim Bauern einiges an. Ist auch logisch, denn bei dieser Nachfrage kann er sich den Abnehmer auch schon mal aussuchen. Es sei ihnen von Herzen gegönnt.

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thimm.thomas 06.09.2017, 16:51
16. Hoffentlich kommt es bei den Bauern an

Natürlich ist die Preissteigerung heftig. Aber so wie die Milchprodukte vor kurzem noch verramscht wurden, konnte es nicht weiter gehen. Ich hoffe inständig, daß bei den Milchbauern etwas davon ankommt. Gute Produkte kosten gutes Geld. Und Butter ist gut.

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monolithos 06.09.2017, 16:53
17. Nachrechnen hilft

Zitat von marianne.weber
Ich habe kurz geschluckt, als ich gelesen habe, dass jeder Deutsche etwa 6kg Butter im Jahr zu sich nimmt, aber da sieht man mal wieder, dass man gar nicht so genau weiß, was alles in der industriell gefertigten Kost steckt. Ich schmiere mir zumindest keine 6kg Butter im Jahr aufs Brot.
Verschätzen Sie sich da mal nicht! 6 kg = 6000 g in 365 Tagen (ich unterstelle mal, dass der Durschnittsdeutsche jeden Tag frühstückt) sind 16,4 Gramm Butter pro Tag. Die in Hotels und Krankenhäusern typische Minipack-Portion hat 16,7 g. Der Durchschnittsdeutsche kommt also sogar mit etwas weniger als so einer Miniportion pro Tag aus, die gerade mal für 2 Brötchenhälften reicht, wenn man kratzt. Sie werden sich wohl ein anderes Feindbild suchen müssen.

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hauabb 06.09.2017, 17:00
18. Ist doch nicht schlimm

Da essen wir eben nur noch Margerine, ist sowieso gesünder, oder?

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Deify 06.09.2017, 17:03
19. @ Nr. 8 karl -elix

Meine Rechnung sieht anders aus: Pro Woche mindestens 1 Paket Butter x 4 = 8 Euro mal 12 = 96 Euro. In der Regel verbrauchen wir sogar mehr, z. B. kommt noch etwas beim Kochen hinzu. Und ich bin mir sicher, dass das Wenigste davon bei den Bauern, den armen, ankommt. Grundnahrungsmittel sollten nicht so teuer sein, beim Fleisch wird doch auch ständig argumentiert, der Kunde "wolle nicht mehr ausgeben". Für mich gilt das bei der Butter; Fleisch kaufe ich nie, nur mein Mann.

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