Forum: Wirtschaft
Rekordpreis: Warum Butter so teuer ist
DPA

Ein Stück Butter kostet bei Aldi fast zwei Euro - so viel wie nie seit Einführung des Euro. Dafür gibt es sieben Gründe.

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juppi-o 06.09.2017, 19:28
50. Butter ist

wohl das einzige Produkt, das seit 50 (!) Jahren nicht im Preis gestiegen ist. Ich kann mich erinnern, dass Anfang der 60er Jahre das Päckchen Butter (250 gr. oder wie wir damals sagten "ein halbes Pfund") 2,-- DM im "Tante Emma Laden" gekostet hat. In den letzten Jahren gab es das im Sonderangebot teilweise deutlich unter einem Euro. Was soll also diese ganze Aufregung?

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killesbraun 06.09.2017, 19:37
51. Preiserhöhung...

...schön und gut, ich als Verbraucher würde dann auch bessere u. genauere Angaben verlangen vom Hersteller, so oft wie in der Woche schon Lebensmittel zurückgezogen werden müssen.

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frenchie3 06.09.2017, 19:45
52. So isses

Wenn die Bauern was davon haben zahle ich den Aufpreis gerne. Ich hoffe nur daß nicht wieder alle Bauern die Ställe neu füllen

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Fuscipes 06.09.2017, 19:45
53.

Zitat von a_priori
Eine gute Pflanzenmargarine kostet nur die Hälfte (!) und ist sogar noch gesünder (deutlich gesünderes Fettsäureprofil). Meinetwegen kann das Zeug ruhig 5€ kosten, ich kaufs eh nicht.
Butter ist für mich ein Genuss, gibt natürlich auch sehr gute Pflanzenfette, aber bevor ich Margarine zu mir nehme, werde ich mir eher eine Kuh leisten.

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paulpanther5 06.09.2017, 20:07
54. Die Mär von der ach so gesunden Pflanzenmagerine

Was soll an künstlich in der Chemiefabrik gehärteten Planzenfetten gesünder sein? Einzig für die Konten der Aktionäre von Unilever ist das gesünder. Mal ganz zu schweigen von den armen Bauern in Übersee deren Anbauflächen für die Produktion dieser Planzenfette vergeudet werden. Nur damit sich der übergewichtige Europäer wenigstens ein kleines gutes Gewissen erkaufen kann. Wieso Herzinfarkt? Ich kann nichts dafür, ich habe immer cholesterinarme Magarine gegessen. Guten Appetit.

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Nasenrübe 06.09.2017, 20:27
55.

Zitat von marianne.weber
Die Bauern sind ja nur zu beglückwünschen, dass die Preise endlich wieder gestiegen sind. Die hohe Nachfrage wird dann hoffentlich einen stabilen Preis garantieren. Ich habe kurz geschluckt, als ich gelesen habe, dass jeder Deutsche etwa 6kg Butter im Jahr zu sich nimmt, aber da sieht man mal wieder, dass man gar nicht so genau weiß, was alles in der industriell gefertigten Kost steckt. Ich schmiere mir zumindest keine 6kg Butter im Jahr aufs Brot. Dass die Butter inzwischen fast 2€ kostet finde ich dagegen eher beruhigend. So müssen vielleicht nicht noch mehr Landwirte ihre Betriebe aufgeben.
Verzeihung, aber 6000 Gramm Butter pro Jahr sind gerade einmal knapp 16,5 Gramm pro Tag, also gut eineinhalb gestrichene Eßlöffel. Industriell gefertigte Nahrung enthält im Übrigen meist keine Butter, die wäre viel zu teuer -- stattdessen setzt man dort lieber auf billiges aromatisiertes Pflanzenfett.

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rjumin 06.09.2017, 20:33
56.

Kriegen die Kühe schlechtes Futter, wirds Margarine anstatt Butter! (Otto Waalkes)

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CobCom 06.09.2017, 20:40
57.

Zitat von laermgegner
ausgerechnet bei Butter funktioniert jetzt freie Marktwirtschaft - vermutlich nur für den Handel. Das die Bauern auskömmliche Preise bezahlt bekommen, bezweifle ich. Auch deshalb : Ein Milchbauer sagte mal zu mir . " Heute liefere ich die Milch und in 3 Monaten bekomme ich das Geld dafür, wieviel sie pro Liter zahlen, weiß ich erst in D RE I Monaten- soetwas gibt es nur bei Milch.
Fragen Sie mal einen GKV-Arzt...

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a_priori 06.09.2017, 20:53
58. Guten Morgen...

Zitat von out-freyn
Margarine mit ihren Transfettsäuren ist keine ernsthaft gesunde Alternative.
Transfettsäuren sind mittlerweile bei guten Pflanzenmargarinen kein Thema mehr, da schlicht nicht mehr vorhanden. Dafür weisen diese Margarinen im Gegensatz zu Butter ein deutlich günstigeres Fettsäurenprofil auf als Butter (pflanzliches Omega 3 u.6 statt gesättigtes tierisches Milchfett).

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interstitial 06.09.2017, 20:58
59. Überschrift

Zitat von marcnu,
Bald wird wahrscheinlich noch Margarine auf Butterbezeln geschmiert.
Wird schon. Grauenvoll...
Aber ich muss vielen Foristen hier beipflichten: Ich hoffe sehr stark, dass die Milchbauern irgendwas davon sehen. So, wie ich die Welt inzwischen gewohnt bin, haben die Bauern den Großmolkereien nur gezeigt, was gerade so noch drin ist, und auf diesem Abnahmeniveau werden sie in ihrer Not jetzt gehalten, und die Großmolkereien (Müller, Campina, Nestlé, Omira, ect.pp.) streichen die Marge ein, die sie mit der hohen Nachfrage realisieren können.
Schöne neue Welt, der Markt richtet´s schon...

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