Forum: Wirtschaft
Rekordstand: Dax überspringt 11.000-Punkte-Marke
AP

Die Anleger am Aktienmarkt haben sich zu Jahresbeginn in einen regelrechten Kaufrausch hineingesteigert: Jetzt hat der Dax erstmals die Marke von 11.000 Punkten geknackt.

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kilix.brandenburg 13.02.2015, 14:01
120.

Zitat von muellerthomas
Man könnte sich eher fragen, wieso die Unternehmensgewinne offenbar so stark steigen.
Weil der Euro inflationiert wurde!

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robrien 13.02.2015, 14:13
121. kaum Dividende??

Zitat von kuac
Weil Sie die Aktie nicht von der Firma kaufen, sondern von einem anderen. Das Geld geht nicht an die Firma. Das Unternehmen mit dem hoechsten Boersenwert, Apple, zahlt kaum Dividende.
für 2014 schüttet Apple
EUR 11.126.000.000 aus.

aber kaum ist ein dehnbarer Begriff

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kuac 13.02.2015, 14:36
122. Spielgelder verteilen..

Zitat von muunoy
Klar, wenn Sie eine Aktie kaufen und es handelt sich nicht gerade um eine Neuemission oder Kapitalerhöhung, kaufen Sie einem anderen Aktionär seinen Anteil an dem Unternehmen ab. Dies tun Sie, weil sie sich versprechen, dass das Unternehmen in Zukunft weiter Gewinne macht oder diese sogar steigert. Der Verkäufer hat entweder genau die konträre Meinung zu Ihnen oder braucht gerade Geld. So was nennt man Handel. Aber ist das schlimm? .....
Nein, das ist nicht schlimm. Die Frage ist, ob das Arbeitsplätze schafft? Die 1,5 Billionen an den Boersen ist gut fuer die Zocker. Aber was davon kommt in die Realwirtschaft an?
Gibt es denn keinen anderen Weg die Wirtschaft zu unterstützen, ausser immer Spielgelder zu verteilen?

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pablo1 13.02.2015, 14:37
123. Unfug

Zitat von kilix.brandenburg
Weil der Euro inflationiert wurde!
wo gibt es denn Inflation? Die Gewinne der deutschen Unternehmen, weil sie international gute im Geschäft sind, so einfach ist das. Und die Arbeitnehmer profitieren auch, siehe Sonderzahlungen bei Daimler.

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_unwissender 13.02.2015, 14:39
124. Das ist nicht ungewöhnlich

Zitat von muunoy
Das hört sich nach einem Fall für die BAFin oder Staatsanwaltschaft an. Aber auch mich wollten sog. Bankberater schon beraten. Und auch ich bin schon mal auf Banker rein gefallen. Letztens wollte mir ein Banker einer großen Bank einen geschlossenen Fonds verkaufen, der in so tolle Anlagen wie Windkraftanlagen und spanische Parkhäuser investierte. .....
Ich kenne einen Fall, da war eine Lebensversicherung "fondsgebunden". Sie sollte in Aktien investieren.
Leider hat dieser Fonds wohl immer genau auf die falschen Werte gesetzt. So kamen nach 30 Jahren noch knapp 2/3 der eingezahlten Beiträge zurück.

Naja, irgendwer wird dabei sein Schäfchen ins Trockene gebracht haben.

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coolness 13.02.2015, 15:07
125. Arbeitsamt ?

Wer in Aktien spekuliert, sollte also auch Rücklagen von ca. drei Monatseinkommen vorhalten, um für Nofälle gewappnet zu sein. Beim Hartz IV-Empfänger, welcher mit ca. EUR 25,00 Aktien spekulieren sollte, um Vermögen zu schaffen, muß demzufolge erst mal ca. 48 Monate sparen. Nach vier Jahren kann er dann groß einsteigen. Was denken sich hier eigentlich so einige Foristen für dreiste Geschichten aus, um selbst den Ärmsten der Armen noch Geld aus der Tasche ziehen zu wollen ? Und vor allen Dingen, was würde die Agentur für Arbeit von derartigem Handeln halten ?
Fragen über Fragen ... ;-)

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g0r3 13.02.2015, 15:48
126.

Zitat von kuac
Nein, das ist nicht schlimm. Die Frage ist, ob das Arbeitsplätze schafft? Die 1,5 Billionen an den Boersen ist gut fuer die Zocker. Aber was davon kommt in die Realwirtschaft an? Gibt es denn keinen anderen Weg die Wirtschaft zu unterstützen, ausser immer Spielgelder zu verteilen?
Ja, das schafft Arbeitsplätze. Das Geld, das durch die Emission von Aktien eingenommen wird, wird in der Regel in Produktionsgüter, Arbeitsplätze und generell in schnelleres Wachstum investiert.

Denn ohne Aktien müsste das über Gewinne/Kredite finanziert werden, was das Unternehmen je nach Bilanz über Jahr(zehnt)e belasten und bremsen kann.
Und Sie können einem Anteilseigner nicht verbieten, mit seinen Anteilen an Unternehmen zu handeln. Wie stellen Sie sich das vor in Ihrer Welt?
Zudem sind Aktien die einzige Möglichkeit, als Kleinstinvestor an Firmengewinnen über den profanen Lohn hinaus teilzuhaben. Verbieten Sie die Stücklung von Unternehmen durch Aktien, können Sie die Firmen direkt den Superreichen übereignen. Denn die sind dann die einzigen, die dann überhaupt noch am Unternehmertum partizipieren können. Denn selbst kleine Firmen sind schnell Millionen Wert. Und zur Info: Die typische Lebensleistung an Lohn eines typischen Angestellten liegt unter 1,5 Millionen Euro in seinem Verdienstleben. Welche Firma wollen Sie dafür kaufen?

Aktien an sich sind keine Zockerei. Leerverkäufe und Derivate kann man aber durchaus als solche ansehen. Das hat aber erstmal nichts mit dem Konzept "Aktien" und "Börse" zu tun.

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robrien 13.02.2015, 15:53
127. sie verdrehen da schon

Zitat von coolness
Wer in Aktien spekuliert, sollte also auch Rücklagen von ca. drei Monatseinkommen vorhalten, um für Nofälle gewappnet zu sein. Beim Hartz IV-Empfänger, welcher mit ca. EUR 25,00 Aktien spekulieren sollte, um Vermögen zu schaffen, muß demzufolge erst mal ca. 48 Monate sparen. Nach vier Jahren kann er dann groß einsteigen. Was denken sich hier eigentlich so einige Foristen für dreiste Geschichten aus, um selbst den Ärmsten der Armen noch Geld aus der Tasche ziehen zu wollen ? Und vor allen Dingen, was würde die Agentur für Arbeit von derartigem Handeln halten ? Fragen über Fragen ... ;-)
einiges wenn nicht alles.
Ein schnell verfügbarer Notgroschen von 3 Monatseinkommen ist für jeden sinnvoll egal ob in Aktien oder in andere Anlageformen investiert wird.
Wenn ich die von irgendeinem Foristen genannten EUR 25,00 monatlich in einen fast gebührenfreien ETF investiere ist es auf jeden Fall sinnvoller als 5 Schachteln Zigaretten zu kaufen. Da zieht mir auch niemand Geld aus der Tasche....

Ob es die Agentur für Arbeit was angeht ob ich mein Geld spare oder verkonsumiere weiß ich nicht

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kuac 13.02.2015, 16:36
128.

Zitat von g0r3
Ja, das schafft Arbeitsplätze. Das Geld, das durch die Emission von Aktien eingenommen wird, wird in der Regel in Produktionsgüter, Arbeitsplätze und generell in schnelleres Wachstum investiert. ....... Aktien an sich sind keine Zockerei. Leerverkäufe und Derivate kann man aber durchaus als solche ansehen. Das hat aber erstmal nichts mit dem Konzept "Aktien" und "Börse" zu tun.
99% der Aktien sind keine Neuemmisionen und damit nimmt keine AG das Geld ein, wenn ich eine solche kaufe.
......
Die Leerverkäufe von Aktien finden an der Börse statt. Fuer die Boersianer ein ganz normales Alltagsgeschäft. Schafft das Arbeitsplaetze?

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querulant_99 13.02.2015, 16:39
129.

Zitat von kuac
Nein, das ist nicht schlimm. Die Frage ist, ob das Arbeitsplätze schafft? Die 1,5 Billionen an den Boersen ist gut fuer die Zocker. Aber was davon kommt in die Realwirtschaft an? Gibt es denn keinen anderen Weg die Wirtschaft zu unterstützen, ausser immer Spielgelder zu verteilen?
Sie sollten mal bei den Wirtschaftsprofessoren nachfragen. Ach, ich vergaß, deren Aufgabe ist ja nicht, alternative Witschaftsmodelle zu entwerfen.

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