Forum: Wirtschaft
Rekordstand: Dax überspringt 11.000-Punkte-Marke
AP

Die Anleger am Aktienmarkt haben sich zu Jahresbeginn in einen regelrechten Kaufrausch hineingesteigert: Jetzt hat der Dax erstmals die Marke von 11.000 Punkten geknackt.

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karljosef 13.02.2015, 11:18
60. Das sind endlich

Das Volksvermögen steigt und steigt ins Unermessliche.
Derjenige der Geld genug hat, zockt.
Niemand kann sich an die Kurszusammenbrüche erinnern, die wir doch regelmäßig hatten.
Niemand kennt die Computerprogramme, die bei den unpassenden Kurssprüngen wie wild verkaufen und für den nächsten Börsencrash sorgen, auch wenn Dr. Merkel das doch bei der letzten Krise bekämpfen wollte. (Ob sie auch da wohl mal wieder ihre weise Meinung geändert hat?) Die Finanztransaktionssteuer ( siehe u.a. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/finanztransaktionssteuer-merkels-steuer-11679719.html ) laesst immer noch auf sich warten.

Und wenn der crash kommen sollte, sieht sich Dr. Merkel mal wieder alternativlos gezwungen, die systemrelevanten Zocker zu retten, wir wissen es doch alle.
Und wer bezahlt dann?
Diejenigen, die keine Finanztransaktionssteuer bezahlen?
Aber nein!
Der Mann an der Werkbank und die Frau vor dem Toiletteneingang, denen "alternativlos die Steuern jeden 1. im Monat eingezogen wird.

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ratxi 13.02.2015, 11:20
61. Aber wurde nicht 2002...

Zitat von pablo1
Selbstverständlich gibt es Blasen an den Börsen. Derzeit aber von einer Blase zu sprechen ist Quatsch. Die Bewertung der Aktien ist im langfristigen Vergleich nicht überhöht. Was hier im Forum wieder mal das Problem ist: Es gib nur wieder diese langweiligen Sprechblasen wie die Ihrigen, denen man anmerkt, dass nicht darum geht sich ernsthaft mit dem Thema zu beschäftigen, sondern nur darum, ideologische Denkschablonen unters Volk zu bringen, die nichts mit der Realität zu tun haben.
Entschuldigen Sie, dass ich mich dazuschalte.
Sie mögen Recht haben.
Aber wurde nicht 2002, kurz bevor es zusammenbrach, ganz genauso argumentiert?
Ich habe mich damit nicht zu intensiv befasst, damals, aber ich meine, mich daran zu erinnern.

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IB_31 13.02.2015, 11:20
62.

Zitat von ratxi
. Die Reichen,
das sind die, von denen es in Statistiken immer so schön heist, das 10 % der Reichen 70 % des Vermögens in D gehört.
In D sind das aber nicht unbedingt die "anderen".

"Demnach gehörte in Deutschland im Jahr 2010 schon Singles mit einem Nettoeinkommen von 3009 Euro im Monat zu den einkommensstärksten 10 Prozent der Bevölkerung. Ein Paar mit zwei Kindern fiel in das obere Einkommenszehntel, wenn es 6319 Euro netto im Monat zur Verfügung hatte. Das Nettoeinkommen beinhaltet Einkünfte aus Arbeit und Kapital und einen Mietvorteil für den Fall, dass Bürger Wohneigentum selbst nutzen. Unter den oberen 10 Prozent der Einkommensbezieher beträgt dieses monatliche Nettoeinkommen demnach durchschnittlich für Alleinstehende 4300 Euro, das Bruttoeinkommen 5700 Euro."

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/armut-und-reichtum/deutschlands-oberste-10-prozent-reich-schon-mit-3009-euro-netto-12235471.html


aber schön, wenn man so seine Klischees hat , gelle ;-)

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btccryptocoin 13.02.2015, 11:22
63. ich erlaube mir Ihnen zu antworten...

Zitat von lupidus
ich bin gespannt wie sie diese aussage erklären wollen. angebot und nachfrage treffen aufeinander - deal. was ist daran nicht real ? sie kriegen sogar einen kassenbon.
Sie haben haben recht bezüglich der Annahme das sich der Preis wie von Ihnen in Kurzform dargelegt regelt.

Die strittige Frage ist jedoch stehen den Steigerungen der Aktienkurse auch entsprechende Umsatz- und Gewinnzuwächse gegenüber (bei Instandhaltung und/ oder Vergrößerung des Anlagevermögens) oder zumindest zukunftsfähige Geschäfte.

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pablo1 13.02.2015, 11:22
64. Was soll denn dieser Satz?

Zitat von aufrechtsterben
Der Anstieg des Dax steht in keinem Verhältnis zur Kursentwicklung der Aktien der im Dax geführten Unternehmen...
Der DAX gibt selbstverständlich die Kursentwicklung der 30 im DAX enthaltenen Aktien großer Unternehmen wieder. Und Sie haben es auch nicht verstanden: Mit Aktien muss kein Mensch spekulieren. Man kann Aktien auch kaufen und sie 20 oder 30 Jahre im Depot halten. Im Laufe der Zeit kommen da solide Kursgewinne und schöne Dividendenerträge zusammen. Man muss sich ja nicht wundern, dass die Vermögensverteilung immer mehr auseinander geht, wenn man gerade die Arbeitnehmer und kleinen Leute in Dummheit bei der Aktienanlage hält, so wie es linke Ideologen hier tun, die sich hier losgelöst von irgendwelchem Sachverstand zum Thema auslassen.

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karljosef 13.02.2015, 11:23
65. 97 % des weltweit hin und her verschobenen Geldes hat keinerlei reellen Gegenwert

Zitat von iasi
Griechenland, Ukraine, IS, ... wenn man sich an all die Analystenaussagen erinnert, darf und kann doch der DAX nicht mehr steigen. Ach halt - ja richtig: diese Aussagen gelten ja nur, wenn der Kurs fällt. Der EZB und ihren geöffneten Geldschleußen sei Dank - zusammen mit der FED und all den anderen lässt sie den Pegel ansteigen. Hoffentlich halten die Dämme noch eine Weile, damit mir´s no´ ´naus reicht.
kann man an x Stellen im internet sehen.

u.a. http://www.investor-verlag.de/boerse/chart-realer-wert-des-aktienmarkts/120152713/

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Izmir..Übül 13.02.2015, 11:24
66. Leistungsprinzip

Zitat von ratxi
Wissen Sie, ich arbeite auch im unteren Lohnsegment. Beruflich habe ich viel mit sehr wohlhabenden bis reichen Menschen zu tun. Nicht einer .....
Ich bin ganz klar für das Leistungsprinzip: Wer mehr arbeitet oder bessere Leistungen als andere erzielt, der soll auch mehr verdienen, weil er mehr verdient. Ich frage mich nur, worin die Eigenleistung reicher Erbenfamilien wie Quandt oder Aldi, deren Vermögen nur durch Kapitalerträge - also letztendlich die Arbeitsleistung anderer - ohne eigenes Dazutun jedes Jahr um dreistellige Millionenbeträge wächst, besteht.

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HaioForler 13.02.2015, 11:28
67. .

Zitat von kuac
Es sind nicht die Banken, die Arbeitsplätze schaffen, sondern die Unternehmen.
Ach, und von wem sind die Aktien, die man kauft?

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ratxi 13.02.2015, 11:28
68. ...sozial auf Dauer nicht verträglich.

Zitat von Izmir..Übül
Ich bin ganz klar für das Leistungsprinzip: Wer mehr arbeitet oder bessere Leistungen als andere erzielt, der soll auch mehr verdienen, weil er mehr verdient. Ich frage mich nur, worin die Eigenleistung reicher Erbenfamilien wie Quandt oder Aldi, deren Vermögen nur durch Kapitalerträge - also letztendlich die Arbeitsleistung anderer - ohne eigenes Dazutun jedes Jahr um dreistellige Millionenbeträge wächst.
Beim Thema Erben und Vererben gibt es m.E. wirklich keine Gerechtigkeit.
Dass jemand, der irgendwann jeden Monat soviel übrig hat, dass er ab einem gewissen Zeitpunkt von den Zinsen leben kann, und das dann nach seinem Ableben auch seine Kinder und Kindeskinder können, ist vollkommen ungerecht und sozial auf Dauer nicht verträglich.
Der Zustand "reich durch Geburt" sollte nach meinem Gerechtigkeisgefühl auf ein Minimum (Kirche im Dorf lassen) reduziert werden.

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brdistmist 13.02.2015, 11:29
69. Nix Geschwätz...

Zitat von pablo1
wo ist das Problem, wenn der DAX wieder auf 5000 sinkt, kann man gute Aktien günstig kaufen, auch das ist alles problemlos vorhersehbar und hat sich in der Vergangenheit bewährt. Der Kauf einer Aktie ist eine Beteiligung am Produktivvermögen. Gerade für Arbeitnehmer wären sie ein schönes Instrument der Vermögensbildung. Die Deutschen sind leider immer noch zu blöd, das zu kapieren, und werden durch das Klassenkampfgeschwätz der Linken auch in Blödheit gehalten.
sondern Tatsache!
Erklären Sie mir mal wie ich mit 1360 € Brutto /Volzeit Monatliche Fixkosten 1150 (ohne Lebensmittel ohne Auto...) Aktien kaufen sollte?
Soviel zu Ihrem letzten Satz: "Die Deutschen sind leider immer noch zu blöd, das zu kapieren, und werden durch das Klassenkampfgeschwätz der Linken auch in Blödheit gehalten"
Einen Linksruck ala Griechenland täte Deutschland mehr als gut!

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