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Renaissance der Wolkenkratzer: Wohnen in der Vertikalen
DPA

Deutschland erlebt einen neuen Hochhaus-Boom. Die schicken Türme haben nichts mehr gemein mit den Betonsilos von früher. Aber können sie die Wohnungsnot lindern?

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phoeni 22.11.2016, 12:34
1. Der Gewa-Tower

und die aufgerufenen Preise lassen grüßen. Die einzige Klientel, die davon profitiert sind Verkäufer/Investoren, der Rest schaut in die Röhre.

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finger_weg 22.11.2016, 12:34
2. Einfache Antwort

Nein. Damit lässt sich die Wohnungsnot in den Städten mit Sicherheit nicht lindern, indem man Wohnraum für Reiche schafft. Denn die Wohnungen, die theoretisch dann frei werden, können sich die Normalos nicht leisten.

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WestlicheNation 22.11.2016, 12:35
3. Sehr schlechter Artikel

Die Wohnungsnot betrifft größtenteils Niedrig- und Mitteleinkommen. Wie sollen diese Luxushochhäuser da helfen? Der Artikel ist vollkommen weltfremd. Wieder Mal typisch für diese Medien.

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Boesor 22.11.2016, 12:36
4.

Gruselige Namen, aber das ist ja eher unwichtig.
Interessanter wird sein, wie sich diese Riesen in das Stadtbild integrieren können, ohne zu dominant zu sein.

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KingTut 22.11.2016, 12:37
5. verschlafen

Deutschland hat in Sachen Hochhausbau die letzten 30-40 Jahre verschlafen. Daran ändern auch Alibiprojekte wie der Messeturm in Frankfurt, nebst einigen anderen Hochhäusern nichts.
Das hat dazu geführt, dass uns international viele Städet hinsichtlich Anzahl und Höhe von Wolkenkratzern voraus sind. Was sind schon 170 Meter, wenn andernorts über 500 m der Standard sind?
Das heißt, dass sich an der abträglichen konservativen Grundstimmung beim deutschen Hochhausbau nichts geändert hat. Man hat sich ein bisschen geändert, aber nicht so wie man eigentlich müsste.

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hinhan 22.11.2016, 12:39
6.

Die deutschen Minihochhäuser werden wohl kaum in der Lage sein die Wohnsituation zu entspannen, vielmehr ziehen sich noch reicheres Klientel in die deutschen Städte wie München, Frankfurt oder Hamburg.

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haifasuper 22.11.2016, 12:40
7. Aprilscherz?

"Aber können sie die Wohnungsnot lindern?"

Seit wann leiden Besserverdiener/Reiche unter Wohnungsnot ?!

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Freifrau von Hase 22.11.2016, 12:40
8.

Es gibt schlicht zuwenig Wohnungen für Gering- bis Durchschnittsverdiener. Reiche zahlen die Mieten problemlos, H4-Empfänger bekommen am Stadtrand eine Sozialwohnung. Aber wo wohnt der, der 800 bis 1500 Euro netto monatlich verdient?

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eggie 22.11.2016, 12:40
9.

Die Wohnungsnot würde die öffentliche Förderung solcher Vorhaben und die Rückbesinnung auf den Wert kommunaler Wohnungsbestände haben. Denn ein Grund für die Wohnungsnot liegt in der Unerschwinglichkeit von Eigentum (selbst wenn SPD, CDU und FDP es gern anders behaupten) und auch Miete selbst für Doppelverdiener. Lieber also wird bezahlbarer Wohnraum verscherbelt und die Folgen totgeschwiegen, bzw in Foren wie diesen die Option beschworen, doch aufs Land zu ziehen und täglich acht Stunden zu pendeln.

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